Wednesday, September 01, 2010

Neues Handy - Ein Rundgang durch die Android Plattform (aus Windows Mobile Sicht)

 

Mein neues Handy- ein HTC Wildfire mit Android…

Für die Leute die mich kennen ist es schon fast ein Wunder, dass mein Handy nicht mit Windows läuft. Mein gutes altes Windows Mobile Handy hat Probleme mit der Tastatur gehabt und ich habe leider kein Windows Phone Entwicklungshandy bekommen… Tja und da hat es mich gepackt – nach dem Test von einem Motorola Milestone wollte ich mehr über dieses neue Betriebssystem erfahren. Wie kann es sein, dass man 200.000 Geräte am Tag auf den Markt bringt und diese Modelle nahezu ausverkauft sind? Also habe ich es einfach mal probiert. Mittlerweile kann ich nach dem Test von 6 Wochen sehr gut sagen, was ich von dem Gerät halt. Es bringt einfach nichts alles toll oder alles Mist nach 2 Tagen zu schreiben.

Die Hardware – günstig und hochwertig

Tja, ich habe immer noch nicht geschrieben, ob ich es nach 6 Wochen nun toll finde oder nicht… Kommen wir daher erst einmal zu den Fakten. HTC liefert mit dem Wildfire ein sehr gut verarbeitetes Gerät aus. Dieses Gerät ist mit rund 240€ extrem günstig und spielt im unteren Segment eine wichtige Rolle im Android Segment. Man bekommt ein sehr kleines aber schon leistungsfähiges Handy. Darüber gibt es natürlich noch die Desire und i9000 Handys. Aber wenn ich später doch auf Windows Phone 7 wechseln sollte, war es nicht so teuer und schön klein ist auch nen riesen Vorteil.

Die Software – einfacher Einstieg und ein perfekter Touchscreen als Basis

Die Hardware ist sicher nicht so wichtig. Viel mehr kommt es mir ja auf die inneren Werte von dem Gerät an. Während man bei dem Motorola Handy noch viel konfigurieren musste, liefert HTC mit der Sense Oberfläche schon deutlich mehr mit. Ich habe ein gut eingerichtetes Handy in der Hand, mit dem man sich auch fix zu Recht findet. Die unterstützende Bildschirmtastatur arbeitet mit einer kleinen Vibration als haptische Rückmeldung sehr gut. Vor allem das direkt ansprechende Touch-Display ist extrem gut zu bedienen. Da wirkt das schrubben mit dem Stift bei Windows Mobile schon sehr altertümlich! Auch das hineinfindet in das Betriebssystem geht sehr gut von der Hand. Selbst die ersten Anwendungen sind mit dem gut zu bedienenden Android Market fix installiert.

Die Synchronisation – erste Ernüchterung es gibt aber auch Lösungen für die Probleme

Neben dem Telefon und den SMS sind die Kontakte, Termine und Mails auf einem Smartphone unheimlich wichtig. Das Android Handy bietet einen Exchange Client mit an. Dieser ist einfach einzurichten und braucht sogar nicht mal das dämliche Zertifikat, was das Microsoft Windows Mobile benötigt hat. Abruf der Mails, Termine und Kontakte funktioniert super. Selbst die Kontaktfotos sind dort, wo man sie braucht :) Doch gibt es leider nur Platz für ein Exchange Konto. Aber wer hat überhaupt schon einen Exchange Server herumstehen? Hotmail oder Yahoo boten bis Anfang der Woche noch kein Active Sync für die Mails an. Der Abruf über POP3 ist für Hotmail bisher das Maximum und leider nicht überzeugend. Mit IMAP kommt man etwas weiter – aber der Wechsel von Yahoo zu Gmail war dann doch die Wahl. Gmail funktioniert, wie nicht anders zu erwarten, super mit dem Android Handy. Seit dieser Woche gibt es Hotmail mit Active Sync – da man aber keine 2 Konten mit Exchange im Android registrieren kann, fällt der Test leider erst mal flach :( Somit heißt es weiter: it5000 per Exchange Client und privat per Google… Neben den Mails kommen aber noch Kontakte und Termine in die Betrachtung. Gmail kann keine Kontakte synchronisieren und die Anbindung für die Termine im Outlook ist mittelmäßig. HTC bietet aber eine ordentliche Sync Software für den PC. Leider funktioniert dies aber nicht Kabellos, sondern nur per USB oder Bluetooth. Das ist schade, da man ja alles per Internet am liebsten machen möchte… Somit ist dieser Punkt sehr komfortabel gelöst – aber nur wenn man sich von der Konstellation her auf ein System einigen kann.

Weitere Apps – Surfen leicht gemacht auf dem mini Bildschirm

Neben dem die Synchronisation steht ging es an die Suche nach den weiteren Anwendungen. Der Browser ist wirklich toll und wenn man Flash ausschaltet auch echt fix. Somit hat Steve Jobs doch recht, wenn er sagt das Flash auf solchen mobilen Geräten nicht so der Bringer ist. Kommt aber doch mal eine Seite, die Flash braucht zeigt das Handy im Gegensatz zum iPhone dieses Applet doch sauber an. Silverlight ist leider noch nicht verfügbar, was ich extrem schade finde – aber dazu später mehr. Der Browser hat eine extrem geniale Funktion. Die Zoom Funktion… Mit dieser Funktion kann man sich den Text einfach mit den Fingern so groß einstellen, wie man es zum Lesen braucht. Was aber der absolute Hammer ist, ist dass der Browser erkennt, welchen Abschnitt man lesen mag. Hier wird der Umbruch genau so gemacht, dass man sauber lesen kann. Hierfür gibt es eine Top-Bewertung des mobilen Browsens… Genial, wie das selbst auf dem recht kleinen Display von meinem Wildfire geht. Den Opera Mini Browser, den ich getestet habe war bedeutend schneller, da die Seiten auf dem Server nochmals komprimiert werden. Auch eine geniale Technik. Aber mit diesem Zoom vom Chrome Browser kann man einfach noch mehr Zeit sparen.

Karten und Navigation – Tolle Lösungen, wie man es von Google erwartet

Die Google Maps Anwendung ist extrem gut auf dem Android Handy gemacht. Sie bietet sehr gute Orientierungen und super Tipps und Tricks rund um den Standort. Die Navigation ist auch möglich. Ohne Street-View kommt sie aber noch nicht mit den Navigons dieser Welt mit. Kostenlos ist die Anwendung aber und daher kann man auch hier nicht meckern. Vor allem die extrem schnelle GPS Positionierung ist super. Während mein Navigon 1-2 Minuten für die Positionierung braucht, ist bei dem Android Handy die Position schon nach 5-10 Sekunden verfügbar. Selbst die Wegaufzeichnung ist mit Tracks gratis. Speziell die Suche um die aktuelle Position mit den Bewertungen von Qype ist kaum zu schlagen. Weltklasse, was einem da mit dem Handy zur Verfügung steht! Über den Market gibt es noch weitere Navigationslösungen – aber auch mein altes Windows Mobile Handy bot solche Möglichkeiten. Hier ist jedoch alles integrierter und flotter. Das Android Betriebssystem ist generell Lichtjahre schneller als das Windows Mobile.

Weitere Anwendungen -  Der Market und der Akku

Über die Suche von dem Android Market findet man schon einiges. Auch die Beschreibungen und Bewertungen sind gut. Aber eine Eingrenzung auf Themen ist da schon schwieriger. Je nach Gerät werden auch nicht alle Anwendungen angezeigt. Bei dem neuen Wildfire Handy waren anfangs nur rund 30% der Anwendungen freigeschaltet. Nach und nach würde ich jetzt sagen, dass rund 80% verfügbar sind. Der Rest ist entweder nicht für das Wildfire geeignet (Auflösung) oder der Entwickler hat es wohl vergessen… Ich habe daher auf der Seite Androidpit.de weiter nach Anwendungen gesucht. Über diese Seite kann man auch Anwendungen als APK Downloaden. Diese kann man dann selbst auf dem Handy installieren ohne den Market zu nutzen. Die meisten Anwendungen liefen auch mit der kleinen Auflösung des Wildfire gut. Ich finde es einfach nur toll, wie einfach und fehlerfrei eine solche Installation von sich geht. Ich habe quasi, ob freigegeben oder nicht, nie einen Fehler mit einer Anwendung gehabt. Android ist hier perfekt und sehr ausgereift. Die Anwendungen selbst sind jedoch nicht alle Top. Im schlimmsten Falle saugen Sie ohne Verwendung im Hintergrund Strom vom Akku. Dieser war mit schlechter Konfiguration und ohne Taskmanager fix leer (maximal 1 Tag). Nach einer Weile Übung mit dem Taskmanager und den richtigen Anwendungen ist es nun aber wieder voll OK von der Leistung her (3 Tage bei mittlerer Nutzung – 2 Tage bei intensiver Nutzung).

Was für Apps braucht man noch?

Neben den oben schon genannten Hauptanwendungen braucht man einen Barcodescanner. Hier ist Barcoo echt super. Es dient als guter Preisvergleich, für Produktangaben bei Lebensmittel und bei Links, die zum Beispiel auf der Androidpit Seite zu finden sind. Von der Banking Anwendung über Gebrauchtwagen bis zum Railnavigatior gibt es echt gute Software in dem Market. Viele Anwendungen sind komplett kostenfrei. Andere sind für wenig Geld zu haben. Wer auf Androidpit sich mein Profil ansieht kann auch sehen, was ich sonst noch für Anwendungen nutze und damit auch empfehle… Ich will mich jetzt nicht weiter mit Anwendungen aufhalten, bin aber immer noch über das geniale Deployment über den Market begeistert.

Einstellungen – Nicht so überfrachtet wie Linux und einfach erlernbar

Wenn man davon ausgeht, dass Unix Android als Basis dient, würde man denken, dass es das gleiche Chaos wie Linux ist. Das kann man aber nicht sagen. Es wird einem nur das angeboten, was man wirklich braucht. Man kann am Android Handy nicht wirklich alles frei einstellen, wie man es bei Linux könnte. Dafür stimmt die Oberfläche und die Bedienung, wie man es auch bei Google erwarten würde. Somit ist das Android System sicher kein weiterer Linux Clone, der schlecht zu bedienen ist. Dass man einen Filemanager erst noch installieren muss, finde ich schon schade – aber auch hier gibt es Clients, die direkt Netzlaufwerke mounten können. Dies konnte nicht mal Windows Mobile so einfach!

Programmierbarkeit – Es ist kein Visual Studio und kein Hyper-V!

So, nun wollte ich auch mal testen, wie man für das Android Handy programmieren kann. Das SDK heruntergeladen und installiert. Hiermit kann man virtuelle Maschinen mit Android aufbauen. Leider ist das System aber von der Bedienung nicht so gut. Man hätte hier von Google lieber etwas bestehendes, wie Virtual Box nutzen sollen. Aber Google hat Streit mit Oracle und funktionieren tut es auch so… Was mich total aufregt ist aber, dass der Market in diesen Maschinen nicht verfügbar ist. Somit kann man nicht einfach mal testen… Nur wenn man Android 1.6 nimmt geht der Market. Man kann so APK Dateien selbst installieren – aber richtig durchdacht ist der Verzicht auf den Market in der virtuellen Maschine nicht! Na gut, jetzt kommt das erste Hallo Welt mit Eclipse. Auch dies ist mit der Anleitung als Plugin möglich und auch machbar. Aber so Anwenderfreundlich ist die Installation auch hier nicht. Und wo ist der GUI Designer? Hier darf man sich XML Dateien für die Oberfläche generieren. Die Entwicklung ist für einen Visual Studio experten echt eine ernüchternde Sache! Das Programmieren macht einfach keinen rechten Spaß. Wäre Silverlight schon verfügbar, wäre alles im Lot. So kann man nur hoffen, dass sich hier etwas tut. Für Microsoft stellt dies eine große Chance dar. Die Entwicklung für Windows Phone 7 ist echt smart und wenn Silverlight für Android verfügbar ist, braucht man nur 1x zu Programmieren. So kann übrigens auch Nokia Silverligt. Hier könnte Microsofts Rettung liegen. Denn auch auf dem Tablet kann ich mir mittlerweile Android sehr gut vorstellen! Erfolgt die Programmierung jedoch mit Silverlight haben auch die Entwickler etwas von dem Trend und Microsoft setzt seine Produkte als Konkurrent gut ins Rennen…

Fazit – Geniales System aber schlechte Anwendungsentwicklung

Ich kann nur als Fazit sagen, dass Android eine tolle Plattform im Betrieb ist. Nach so einer kurzen Entwicklungszeit hat man ein sehr gutes Betriebssystem, was auch Windows 7 auf den Tablet Geräten gewaltig Konkurrenz machen wird. Auch Windows Phone 7 gebe ich dank der miesen Programmiermöglichkeiten noch eine gute Chance. Mal sehen, wo Android in einem Jahr steht… Ich bin schon begeistert, was Google hier so auf die Beine gestellt hat!

 Thursday, August 05, 2010

Visual Studio Light Switch... war es das mit Access?

Wenn man sich mal den folgenden Link anschaut http://blogs.msdn.com/b/jasonz/archive/2010/08/03/introducing-microsoft-visual-studio-lightswitch.aspx , dann wird man feststellen, dass Microsoft jetzt noch eine Schicht in sein Visual Studio einfügen will. Es geht um Rapid Application Development. Wie kann man also Anwendung fix und schnell erstellen ohne viel programmieren zu müssen. Vom Konzept her ähnelt das ganze Microsoft Access sehr stark. Da beim Access auch viele Makros, aber seit Jahren keine weiteren Programmieroptionen hinzugekommen sind, könnte es sein, dass Microsoft so Access.NET im Visual Studio realisieren will.

Ich wurde von Microsoft zu meinen Gedanken zu dem Thema bereits vor über einem Jahr gefragt. Es sollte ursprünglich in das Visual Studio 2010. Jetzt kommt es danach, was bei so einem komplexen Thema auch sinnvoll sein dürfte. Die Beta ist für die 23. August angekündigt worden...

Dann bin ich mal gespannt :)

 Tuesday, August 03, 2010

Bing Maps greift an…

… Bing Maps hatte schon lange ein sehr gutes Kartenmaterial und die Vogelperspektive, die Google Maps locker geschlagen hat. Leider war die Integration der Gelben Seiten, die bei Google extrem gut ist, bei Bing Maps so gut wie nicht vorhanden. Nur die Haltestellen des ÖPNV waren besser eingezeichnet als bei Google.

Seit kurzem arbeitet Microsoft mit dem Open Street Maps Kartenmaterial als zusätzliche Kartenalternative in der BETA Version. Die ist echt krass. Die Karte von Stuttgart ist extrem detailliert und enthält Daten, wo Google auch Interesse haben dürfte :). So sind viele Fußwege enthalten, die bei der Fussgängernavigation in Stuttgart dramatische Vorteile bieten. Auch sind viele Gebäude und sogar geplante Straßen und Gebäude korrekt eingezeichnet. Stuttgart 21 ist hier quasi schon mit einer besonderen Farbe gekennzeichnet, enthalten.

Doch wie kann man diese BETA Version aufrufen? http://www.bing.com/maps/explore im Browser aufrufen und dann Map Apps unten auswählen und OpenStreetMap hinzuladen. Jetzt kann man dynamisch wechseln von den normalen Bing Maps zu den OpenStreetMaps. Auch kann man hier weitere App’s ausprobieren und sogar die fixe und nicht so kantig zoomende Silverlight Version testen.

Alles in allem ein großer Gewinn für Bing Maps! Einfach mal austesten lautet mein Urteil…

 

 Wednesday, June 16, 2010

Office 2003/2010 -> Wo finde ich?!

Für Office 2007 hatte Microsoft schon ein interaktives Tool bereitgestellt. Hier klickt man bei Office 2003 einen Befehl virtuell in Flash an und bekommt den passenden Befehl in Office 2007 visuell gezeigt. Jetzt gibt es das ganze mit Silverlight für Office 2010. Eine prima Sache! Nur wer kein Silverlight hat, schaut jetzt in die Röhre...

Hier der Link: http://office.microsoft.com/de-de/powerpoint-help/position-von-menu-und-symbolleistenbefehlen-in-office-2010-HA101794130.aspx?origin=HA010359435

 

 Monday, June 14, 2010

Dell Vor-Ort-Support - Ein Erfahrungsbericht

Das Gerät

Ich habe vor Weihnachten ein neues Notebook bekommen. Ein Dell Studio 15 mit sehr fixem Core i7 Prozessor und sehr guter Ausstattung. Das Notebook war sehr preisgünstig und hat von der Verarbeitung wirklich einen sehr guten Eindruck gemacht. Für rund 900€ gab es 4-Kern-Prozessor, 4GB Ram, 500GB Festplatte mit 7200 Umdrehungen, 512 MB Grafik und so weiter. Besonders der extrem helle Full-HD Screen konnte bei dem Preis absolut überzeugen.

Das Problem

Es hat mich immer etwas gestört, das das Gerät sehr laut war. Dies wurde mit der Zeit jedoch immer schlimmer. Ein Neustart war erst nach einer Abkühlung von rund 10 Minuten möglich… Ich dachte anfangs noch an einen Softwarefehler und habe das Betriebssystem neu installieren wollen. Auch dies wurde mit einem Blue Screen beendet. Erschreckend war, dass Speed FAN z.T. über 90 Grad beim Prozessor gemessen hat.

Andere Geräte

Von meinen Freunden habe ich schon oft gehört, dass der Dell Support helfen musste, da die Qualität der Geräte wohl geringer ist. Die Leute, die mein Gerät gesehen haben, waren jedoch der Meinung, dass die Qualität des Chassis deutlich besser sei als bei Ihnen. Somit hat Dell wohl etwas bei der Qualität getan – aber offenbar noch nicht genug.

Der Support

Montags habe ich bei der Dell Hotline angerufen. Die Hotline war gut zu erreichen und der Mitarbeiter war sehr nett. Nach dem ersten Versuch den Arbeitsspeicher zu wechseln (eine Bank raus), habe ich erneut angerufen. Auch der zweite Mitarbeiter war sehr nett. Da das Problem so nicht lösbar war, wurde ein Auftrag für einen Techniker gemacht, der am Mittwoch kommen sollte. Am Mittwoch habe ich leider vergeblich gewartet und mich erneut gemeldet. Ja, der Auftrag ist raus, aber erst innerhalb von 5 Tagen wird jemand kommen. Ich hätte quasi nur einen B-Support-Plan gewählt. Davon wusste ich bisher noch nichts… Aber egal, am Freitag habe ich einen Anruf erhalten, dass Montag der Techniker kommt. Dieser kam mit einem erträglichen Zeitfenster von 2 Stunden. Er war pünktlich und hat weniger als 30 Minuten gebraucht. Er hat viel getauscht (Motherboard, Ram, Lüfter, Wärmeableitung) und hat auch einen kompetenten Eindruck gemacht. Nach dem Tausch ist das Gerät jetzt ordentlich leise und das Problem schneit gelöst. Wenn es so bleibt bin ich sogar sehr zufrieden! Nur die 5 Tage waren mir beim Kauf nicht bewusst – hier weist man aber jetzt besser vor dem Kauf drauf hin. Von dem her ziehe ich doch ein positives Fazit von dem Dell Support!

 Thursday, May 27, 2010

SQL2000 ist nicht mehr vom Visual Studio 2010 unterstützt!!!

Es ist bekannt und offen kommuniziert, dass Office 2003 nicht mehr vom Visual Studio 2010 supportet wird. Auch ist klar, dass der SQL Server 2005 nicht mehr für den Team Foundation Server 2010 als Datenbank in Frage kommt. Wir haben uns darauf eingestellt und das war es dann...

Jetzt musste ich aber leider festellen, dass der SQL Server 2000 nicht mehr als Datenquelle unterstützt wird. Das ist echt ein Desaster. Es gibt halt noch etliche SQL Server 2000, mit denen wir kommunizieren müssen. Wenn das von Microsoft doch wenigstens deutlicher kommuniziert worden wäre :(

Dies ist die Fehlermeldung des Server Explorers...

... Ich habe nun lange nach einer Lösung gesucht und zumindest einen Workaround gefunden. Man kann die Datenbank aus der DBML ohne Probleme auch nutzen, wenn es sich um einen SQL Server 2000 handelt. Nur das Editieren ist unmöglich und auch der Support von Microsoft dürfte hier nicht mehr greifen.

Mit tempörärem SQL Server zum Ziel:

Fakt ist aber, dass ich mir für das Design der Datenbank einen SQL Server 2005 oder höher installiere und die Datenbank migriere. Sofern ich dann die Tabelle oder View in die DBML eingebunden habe, kann ich die Connection wieder auf den alten SQL Server 2000 mappen.

Mit altem Visual Studio zum Ziel:

Auch eine Variante ist, die DBML Datei in ein separates Projekt einzubinden und dann diese nur mit dem Visual Studio 2008 zu bearbeiten.

Beide Alternativen sind sicher keine tolle Lösung, doch kommt man damit zunächst mal an das Ziel! Danach sollten man schnellstens die Migration auf den SQL 2008 in Betracht ziehen. Auch wenn ich sonst sehr positiv auf Microsoft zu sprechen bin, finde ich diese unnötige Sperre ohne große PR ziemlich übel. Vielleicht hat ja jemand doch noch eine Lösung diese Meldung zu umgehen? Beim LINQ to SQL hat sich ja technisch eh nichts geändert...

 

UPDATE: Der extended Support für den SQL Server 2000 läuft im Jahr 2012 aus. Die MSDE, der Vorgänger vom SQL Express, ist sogar schon ausgelaufen. Von dem her sollte man dringend seine Kunden dazu motivieren zu migrieren. Kollegen meinten, dass man einen DB2 Server auch nie so lange laufen lassen könnte... Von dem her muss ich wohl sagen, hat Microsoft schon Recht, so einen Umstieg zu erzwingen. Die müssen so ja auch weniger testen. Da bei den Entity Framework neue Dinge hinzugekommen sind (im Gegensatz zum LINQ), würde ich hier auf keinen Fall mit einem SQL Server 2000 den Workaround ausprobieren. Testen werde ich das Verhalten aber trotzdem gern mal...

 Friday, May 07, 2010

Ein erster Test von SQL Azure

Ich war äußerst gespannt Microsoft Azure SQL auszuprobieren und möchte meine ersten fundierten Erfahrungen hier schreiben.

Was ist Azure SQL?

Microsoft Azure SQL ist eine Relationale Datenbank im Internet. Diese Datenbank ist zwar kein richtiger SQL Server in der aktuellen Version – aber die Funktionen, die in der letzten Zeit dazu gekommen sind, lassen durchaus einen sehr guten Vergleich zu. Es steht ausschließlich im Web bereit und Microsoft als Dienstleister ist für Betrieb, Backup, Antivirus, Verfügbarkeit und Co zuständig. Auch die Last, die auf den SQL Server geht, wird von Microsoft verwaltet. Reicht ein normaler Server nicht mehr aus, werden ohne Probleme weitere Server hinzugeschaltet. Es gibt quasi keine Lastbeschränkung und dazu noch Services mit Datenspeicher und Anwendungsserver nebenbei.

 

Was kostet Azure SQL?

Microsoft Azure SQL gibt es in vielen Ausprägungen. In einer MSDN Ultimate Lizenz sind bereits 3 SQL Server Datenbanken bis 10 GB enthalten. Auch einiges an Traffic ist damit abgedeckt. Die MSDN Datenbanken dürfen laut Aussage von Microsoft sogar produktiv genutzt werden!!! Auch sonst halten sich die Preise in Grenzen – aber welcher Entwickler hat keine MSDN Lizenz? Bestimmt kein Profi, der sich jetzt schon mit Azure beschäftigt. Die genaue Preisliste findet sich unter folgender URL <<<Link>>>. In Wesentlichen kann man aber rechnen, dass eine Datenbank bis 1GB rund 7€ im Monat plus vielleicht 5€ Traffic kostet. Eine 10GB Datenbank rund das 10 fache. Insgesamt also sehr günstige Preise für eine komplett skalierbare und hochverfügbare Datenbanklösung!

 

Wie verwende ich Azure SQL?

Auf der Azure Seite kann komplett per HTTPS verschlüsselt ein Serverinstanz angelegt werden. Dies muss auf der Webseite erfolgen! Auch die Firewallrichtlinien müssen dort konfiguriert werden. Ohne diese einfache Konfiguration ist da mal gar nichts möglich. Danach können Datenbanken angelegt werden. Dies geht per Weboberfläche oder Tool. Die weiteren Tools sind noch nicht so komfortabel wie das SQL Management Studio – aber TSQL, Linq, Stored Procedures, SQL Connections werden komplett unterstützt. Der SQL String dafür lässt sich über die Webseite abrufen. Mehr zu der Verwendung gibt es in den folgenden Abschnitten.

 

Was gibt es für Tools für Azure SQL

Microsoft SQL Azure kann vom SQL Server Management Studio und vom Server Explorer des Visual Studio bedient werden. Die Änderungen werden hier nur per TSQL angenommen. Die Objekte können nur gelesen werden. Dafür gibt es jedoch ein paar Tools von Codeplex. Das wichtigste Tool ist der SQL Azure Migration Assistent. Er kann eine lokale Datenbank mit ein paar Anforderungen auch zum SQL Azure migrieren. Auch eine Migration zurück ist möglich. Somit würde ich in der Entwicklung einen SQL Server lokale verwenden und dann die fertige Datenbank auf den SQL Azure per Tool verteilen. Man hat so gleich ein Trennung von Entwicklung und Produktion!!!

 

Wie kann ich per Visual Studio auf Azure SQL zugreifen?

Für das Visual Studio sieht die fertig gestaltete Datenbank dann wie ein richtiger SQL Server aus. Es wird halt mit einer SQL Authentifizierung auf den Server zugegriffen. Auch Databinding und Co sind ohne Probleme möglich. Ab diesem Moment merkt man nicht mehr, ob es ein SQL Server oder ein SQL Azure ist. Dies ist mein erster Eindruck – Probleme im Detail kann ich nicht ausschließen! Nur die Performance vom Netzwerk (hier Internet) ist natürlich hier wichtig. Mit meinem DSL 25.000 war es aber kein Thema!

 

Wie kann ich Azure SQL mit dem lokalen SQL Server vergleichen (Fazit)?

Auf den ersten gründlicheren Blick ist SQL Azure jetzt schon eine richtig gute Alternative. Zwar sind die Werkzeuge zum Design der Datenbank noch nicht super toll. Aber die simple erzwungene Trennung von Entwicklung und Produktion ist super. Auch die Kosten sind im grünen Bereich. Ganz besonders stark ist das Sizing. Ob 5, 5.000 oder 5.000.000 User, die Datenbank steht immer hochverfügbar im Netz. Auch die Sicherheit macht einen ausgereiften Eindruck. Daher ist es wohl besser einer kleinen Firma einen Redundanten SQL Azure Server zu verkaufen als einen lokalen Server, die bei einem Feuer sofort abraucht. Auch bei großen Firmen dürfte so ein Server ohne viel Bürokratie sicher zu betreiben sein.

 

Daher ist die Betrachtung von SQL Azure ein absolutes MUSS!

MSDN Office 2010 Produkt Key’s (vor 01.05.2010 abgerufen)

Nein, ich veröffentliche hier keinen Produktschlüssel für das neue Office, möchte aber darauf hinweisen, dass alle Produktschlüssel, die über MSDN vor dem 01.05.2010 bezogen worden Probleme bereiten können.

 

Daher muss man einfach in das MSDN System gehen und sich einen neuen Schlüssel heraussuchen. Über diese Seite geht das und hier steht auch die Meldung als Quelle und Bestätigung von Microsoft http://msdn.microsoft.com/de-de/subscriptions/default.aspx

 

Hier ist die Anleitung, wie der Produktschlüssel dann getauscht werden kann. http://support.microsoft.com/kb/983473

 Sunday, May 02, 2010

Facebook Anwendungen selbst programmieren und über andere ärgern...

Facebook Anwendungen sind echt etwas Tolles. So dachte ich bisher... Ich habe mich selbst auf gemacht und versucht mich in die API einzuarbeiten. Das ist wirklich eine tolle Sache. Nur Facebook ist zu doof um die Sicherheit dieser Anwendungen zu gewährleisten! Eine solche Anwendung kann unverhofft an alle Freunde Messages senden - und das ist echt nervig. Die Anwendung "Amazing Gifts" würde ich in der Kategorie Spam / Malware sehen! Auch die Anwendungen, die ich verwendet habe werden aufgelistet - aber wenn man sie entfernt bleiben Sie für andere weiter sichtbar... Facebook ist wirklich eine gute Idee, aber die Umsetzung hat, wie ich seit heute Abend weiß gravierende Sicherheitsmägel!!! Leider erreiche ich keinen Kontakt zu Facebook - aber vielleicht kommt man ja doch irgendwie an die Antworten auf die Fragen, die ich mir gerade so stelle...
 Friday, April 16, 2010

Code Access Security (CAS) und .NET 4.0 -> Nicht mehr vorhanden... *freu*

Die Code Access Security war bei dem .NET Framework immer ein Graus. Man musste Die Sachen immer mehrfach freischalten oder gleich eine Freigabe für einen ganzen Fileserver machen.

Jetzt habe ich einem Kollegen gesagt, dass er sich mal um diese Files kümmern soll und er hat keinen Eintrag mehr in der Verwaltungskonsole gefunden... Tja und man kann sagen, dass Microsoft diese Regelungen als Geschenk für die Entwickler abgeschafft hat. Code läuft nun auch vom Netzlaufwerk ohne eine zusätzliche Freischaltung!

Dies soll jetzt nicht heißen, dass man keine Blockierungen mehr hat. Es gibt ja auch die Regeln vom Betriebssystem selbst hat oder Zusatzsoftware, wie AppSense, die so etwas effektiv verhindern kann. In vielen Dingen macht es ja auch Sinn so etwas NICHT zuzulassen. Aber bei uns hätte man dann einfach eine andere Programmiersprache genommen um das Problem zu umgehen ;)

http://msdn.microsoft.com/de-de/library/ee191568(VS.100).aspx

Dies ist auch der Link zur neuen Hilfe im schicken Design... leider tut diese Online Hilfe noch nicht bei jedem Kollen und wir sind hier noch auf der Suche. Auf das ich fix einen Artikel zur Online Hilfe hier Posten kann. Wer da ähnliche Probleme hat, kann gern einen Kommentar schreiben!

 Monday, April 12, 2010

Lange Wartezeiten: Import von Massendaten mit .NET in den SQL Server

Ich hatte zum Teil Probleme beim Import von Massendaten mit den Zeiten. So war meine bisherige Vorgehensweise, dass ich die Daten erst in eine Temp -Tabelle geschrieben habe. Danach die Daten mehrmals validiert habe und im letzten Schritt verwertbare Datensätze in eine richtige Tabelle geschrieben habe. Datensätze mit Fehlern wurden in eine andere Tabelle geschrieben und als Fehler ausgegeben.

 

Dieses Vorgehen war mit LINQ und mehrfachem Speichern sehr langsam!

 

Ich habe nun mit meinem Kollegen Ralf Stiegele zusammen verschiedene Datenszugriffe ausprobiert und die Zeiten gemessen. Da beim Test kein Unterschied zwischen SQL 2005 und 2008 zu sehen war, schreibe ich nur vom SQL Server. Die Testdatei im Import hat 160.000 Zeilen und 60 Spalten. Es wurden 3 Läufe als Mittel gewertet und auf ganze Minuten gerundet. Bei diesen Import wurden keine Validierungen berücksichtigt.

 

 

Programm läuft auf dem SQL Server direkt ab (4GB Ram / 2 Prozessoren)

Programm läuft auf einem separaten virtuellen Client ab (4GB Ram / 2 Prozessoren / GB-LAN)

Programm läuft auf einem separaten physischen Client ab (2 GB Ram / 1 Prozessor / 100MBit LAN)

Import Stored Procedures

17 Minuten

17 Minuten

31 Minuten

Import mit LINQ

 

6 Minuten

7 Minuten

15 Minuten

Import mit Datasets

 

6 Minuten

7 Minuten

14 Minuten

Import mit Direct SQL

 

6 Minuten

7 Minuten

11 Minuten

Import mit Integration Sercvices (SSIS)

nicht gemessen

nicht gemessen

6 Minuten

SQLBulkCopy

1 Minute

1 Minute

nicht gemessen

 

Gefühlt  müsste es schneller gehen… Hat jemand noch eine bessere Alternative oder bessere Zeiten gemessen?

 

Bei uns ist der SSIS schwierig zu deployen und LINQ bietet am meisten Komfort. Wenn ich nun Programmierzeiten und Zeitersparnis bewerte, würde ich weiter LINQ nehmen und nur auf das Zwischenspeichern verzichten. Alle Validierungen müssten also beim ersten Einlesen passieren. Das Speichern von Daten im SQL Server ist einfach sehr Ressourcenfressend.

 

--- Update ---

SqlBulkCopy ist richtig fix. Wir konnten Zeiten für den Test oben von rund 50 Sekunden erreichen. Vielen Dank für die guten Tipps!!!

 Saturday, November 07, 2009

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Deployment fertiggestellt!

Manuell oder Vorinstalliert

In der Regel wird ein PC entweder per Hand installiert oder wurde vom Hersteller bereits vorinstalliert. Die Manuelle Installation ist für die meisten User eine Herausforderung, die mit Treibern und Softwareinstallationen oft im Chaos endet. Ein vorinstalliertes System ist hier wesentlich einfacher steht sofort zur Verfügung. Dank der mitgebrachten Software ist oft nicht mehr viel zu installieren. Problem ist jedoch hier, dass meist sehr viel überflüssiger Balast mit installiert wird. Gerade die Kunden, die ein Lenovo Notebook kaufen tun mir hier immer leid. Trotz hochwertiger Ausstattung ist der PC ab der Auslieferung schlicht und ergreifend langsam. Der Fingerprint Reader, die komplette Google Suite, etliche Lenovo Tools und ein Haufen überflüssiger Mist verhilft solchen Geräten zu Startzeiten von mehreren Minuten und hunderte von MB Ram werden durch den Autostart verbraten. Gerade nach der Nutzung von 2-3 Jahren sind solche PC’s extrem langsam. Die Benutzerprofile sind dann meist sehr groß geworden und der Kunde denkt fälschlicher Weise über einen Neukauf nach.

Wie geht es besser?

Es gibt die Möglichkeit den PC komplett selbst zu konfigurieren und dann zu installieren. Viele große Firmen gehen so vor. Hierbei wird die Installation genau auf die Anwender zugeschnitten. Der PC wird mit einer guten und schnellen Konfiguration installiert und dann kommt die Software im Nachgang hinzu. Hier wird dann nur die Software installiert, die die Anwendergruppe im Schnitt braucht. Exotische Software wird dann per Bedarf nachinstalliert. Es können aber ohne Probleme mehrere Anwendergruppen definiert werden.

Das Problem

Das Problem bei einem solchen automatischen Deployment ist, dass es sehr viel Zeit und Geld kostet. Daher wird diese Form meist nur von Großunternehmen gewählt. Zudem sollten möglichst gleiche Systeme vorhanden sein, da die Anpassungen von Treibern schon pro unterschiedliches System einen mehr oder weniger großen Aufwand bedeuten. Auch muss bei der ausgewählten Software ein sinnvolles Konzept hinterlegt werden. Werden Updates zentral eingespielt und welche Softwareversion wird überhaupt verwendet?

Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2

Seit es Vista gibt hat sich das automatische Deployment dramatisch vereinfacht. Mit dem sogenannten WAIK können die Installationen angepasst werden, Treiber integriert werden und die Basisinstallation vorbereitet werden. Hier kann man sogar ein eigenes Images schon mit diversen Anwendungen verwenden. Insgesamt geht der Prozess vom Deployment deutlich fixer von der Hand.

Automatisches Deployment für den Mittelstand

Mit diesen Möglichkeiten und der vorgenommen Referenzanpassung reduziert sich der Aufwand so deutlich, dass dieses System auch schon für kleinere Unternehmen interessant wird. Meine Anpassung vom Deployment umfasst die Erstellung einer DVD für die Installation. Diese DVD enthält ein Image mit Treibern, der Windows Version, den Angaben zur Umgebung und dem Installationsshare.

So wird die DVD in das System eingelegt. Wenn man beim hochfahren eine Taste drückt, startet die Installation. Es werden nun die Daten kopiert und die gewünschte Version vom Betriebssystem installiert. Nach der Installation wird ein fortlaufender einfacher Name für den Computer vergeben. Der Computer wird in das Active Directory von der Firma eingestellt und dann geht die erste Anmeldung am System automatisch. Das System konfiguriert sich als erstes und installiert dann die auf der DVD angegeben Programme. Hier stehen schon heute mehr als 50 von mir paketierte Softwareprodukte zur Wahl. Ist diese Nachinstallation abgeschlossen, sind kaum 1,5 Stunden vergangen und der PC  steht für den Endanwender bereit. FERTIG!!!

Versionen und Sondersoftware

Für jede Installationsart wird ein USB Stick oder eine DVD verwendet. Dies ist meine Variante bei der sich alles recht einfach ändern lässt. Geht ein PC kaputt, kann der Kunde selbst die Installation mit dem richtigen Medium auf den gleichen Stand bringen. Den einen Knopfdruck bekommt er auch ohne IT Spezialisten hin. Technisch wäre es aber auch möglich alle Installationen auf ein Medium zu bringen und dann ein Auswahlmenu anzubieten. Auf Basis von Fehlern und Problemen bei der Auswahl verfolge ich diese Variante jedoch nicht weiter. Auch die Ablage von dem Basisimage im Netzwerk ist bei den moderaten Preisen von USB Sticks nicht zwingend sinnvoll, aber kein Problem. Man muss hier nur sicherstellen, dass der Stick die aktuellste Version enthält!

Ist eine Software auf dem Share für Nachinstallationen verfügbar, so kann diese einfach mit dem jeweiligen Produktkey installiert werden. Auch über das Active Directory kann die Installation vorgenommen werden. Für Updates sollte man sich getrennt Gedanken machen. Vielleicht ist die Neuinstallation alle 6 Monate die beste Variante und man kommt mit dem Windows Update einfach aus? Solche Dinge muss man aber mit dem Kunden in einer guten Beratung abstimmen.

Ist ein Softwareprodukt noch gar nicht für die automatische Installation vorgesehen, so muss es paketiert werden. Bei den meisten modernen Programmen hält sich auch dieser Aufwand in Grenzen. So kann man ein Office meist in einem Arbeitstag für den Kunden anpassen, dass es ordentlich läuft. Will der nächste Kunde die selbe Anpassung haben, so geht das Ganze noch schneller von sich.

Fazit

Mit den neuen Versionen von Windows ist die automatische Installation auch für kleine und mittlere Firmen ein Thema! Besonders mit einem IT Dienstleister, der schon einen Rahmen mitbringt dürfte es einen echten Mehrwert für den Kunden bringen.

 Monday, November 02, 2009

BitLocker To Go als TrueCrypt Ersatz

Was ist BitLocker?

Wer Windows 7 Professional, Enterprise oder Ultimate sein Eigen nennt, hat eine Funktion mit dabei, die es absolut in sich hat. BitLocker to Go. Man kann mit diesem Feature einen USB Stick oder auch nur eine Partition davon verschlüsseln. Somit ist es nicht mehr so schlimm, wenn man den Stick vergisst oder verliert. Die Daten können so nur mit Passwort gelesen werden.

Neuer Lesemodus für Vista und XP

Bisher hat es mich jedoch abgehalten das Tool einzusetzen, da es unter XP oder Vista nicht einsatzfähig war. Mit dem neuen Tool ist aber die lesende Nutzung unter XP und Vista auch möglich!

Eine Partition offen und eine verschlüsselt!

Man kann idealer Weise eine Partition offen lassen. Hier kann man dann das Tool zum Nachinstallieren auf einem fremden Computer lassen und temporäre Daten speichern. Den eigenen Datenbestand hat man dann auf der zweiten Partition und diese ist definitiv verschlüsselt…

TrueCrypt ist nicht so sicher und kompliziert!

Bisher habe ich für den gleich Zweck TrueCrypt verwendet. Dieses Tool ist Open Source und daher in meinen Augen suspekt. Wie auch in enigen Berichten erwähnt gibt es wohl wunde Stellen, womit man das Tool überlisten kann. BitLocker ist hingegen ein Industriestandard bei dem zumindest mein Gefühl sagt, dass ich sicher bin.

 Monday, October 19, 2009

Laufwerksbuchstabe einer Festplatte (hier Backup Wechselfestplatte) ändern

1.       Bei Windows XP oder Windows Server 2003 geht in die Computerverwaltung. Diese ist über folgende Wege erreichbar:Start -> Verwaltung -> Computerverwaltung oder Start -> Systemsteuerung ->  Verwaltung -> Computerverwaltung

2.       Jetzt wechselt man zur Datenträgerverwaltung.

3.       Dort sucht man die Wechselfestplatte die idealer Weise den Namen Backup hat heraus.

 

4.       Mit einem Rechtsklick kann man „Laufwerksbuchstaben und – pfade ändern…“ anklicken.

5.       Hier kann man jetzt den Buchstaben auswählen (anklicken) und auf „Ändern“ gehen.

6.       Jeder freie Laufwerksbuchstabe lässt sich jetzt zuweisen.

 

Es sollte noch dazu gesagt werden, dass bei einer neuen Initialisierung der Festplatte der Buchstabe meist erhalten bleibt. Dies geht so lange gut, bis der Buchstabe von einer anderen Festplatte gleichzeitig genutzt hat oder es einer Änderung des Systems kommt. Auch ein Wechsel von Treibern oder anderern Festplatten kann hier Probleme verursachen. Diese sollte man im Auge behalten. Sollte der Buchstabe sich immer ändern, so sollte auf jeden Fall ein Neustart durchgeführt werden!

 Tuesday, August 11, 2009

Die TFS Einführung bei der LBBW...

Bei der LBBW habe ich den Team Foundation Server, die Entwicklungsprozesse und das Deployment von .NET Anwendungen komplett auf den Kopf stellen dürfen. Herausgekommen ist doch eine sehr moderne Entwicklungsumgebung, die sich sehen lässt. Speziell die gute Prozessunterstützung vom Artiso Workitemmanager und die Einführung mit Artiso zusammen hat sehr viel Spaß gemacht. Auch die bereitgestellten virtuellen Entwicklungsserver bieten so Ihre Vorteile. Wer den Artikel aber komplett lesen möchte, kann den folgenden Link anklicken:

http://www.microsoft.com/germany/kundenreferenzen/default.aspx?qu=lbbw&industry=&product

Leider konnten XPS oder Silverlight nicht alle lesen. Daher ist die Version als PDF hier noch angehängt:

CS6000911_LBBW_final.pdf (443,94 KB)