Saturday, November 07, 2009

Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Deployment fertiggestellt!

Manuell oder Vorinstalliert

In der Regel wird ein PC entweder per Hand installiert oder wurde vom Hersteller bereits vorinstalliert. Die Manuelle Installation ist für die meisten User eine Herausforderung, die mit Treibern und Softwareinstallationen oft im Chaos endet. Ein vorinstalliertes System ist hier wesentlich einfacher steht sofort zur Verfügung. Dank der mitgebrachten Software ist oft nicht mehr viel zu installieren. Problem ist jedoch hier, dass meist sehr viel überflüssiger Balast mit installiert wird. Gerade die Kunden, die ein Lenovo Notebook kaufen tun mir hier immer leid. Trotz hochwertiger Ausstattung ist der PC ab der Auslieferung schlicht und ergreifend langsam. Der Fingerprint Reader, die komplette Google Suite, etliche Lenovo Tools und ein Haufen überflüssiger Mist verhilft solchen Geräten zu Startzeiten von mehreren Minuten und hunderte von MB Ram werden durch den Autostart verbraten. Gerade nach der Nutzung von 2-3 Jahren sind solche PC’s extrem langsam. Die Benutzerprofile sind dann meist sehr groß geworden und der Kunde denkt fälschlicher Weise über einen Neukauf nach.

Wie geht es besser?

Es gibt die Möglichkeit den PC komplett selbst zu konfigurieren und dann zu installieren. Viele große Firmen gehen so vor. Hierbei wird die Installation genau auf die Anwender zugeschnitten. Der PC wird mit einer guten und schnellen Konfiguration installiert und dann kommt die Software im Nachgang hinzu. Hier wird dann nur die Software installiert, die die Anwendergruppe im Schnitt braucht. Exotische Software wird dann per Bedarf nachinstalliert. Es können aber ohne Probleme mehrere Anwendergruppen definiert werden.

Das Problem

Das Problem bei einem solchen automatischen Deployment ist, dass es sehr viel Zeit und Geld kostet. Daher wird diese Form meist nur von Großunternehmen gewählt. Zudem sollten möglichst gleiche Systeme vorhanden sein, da die Anpassungen von Treibern schon pro unterschiedliches System einen mehr oder weniger großen Aufwand bedeuten. Auch muss bei der ausgewählten Software ein sinnvolles Konzept hinterlegt werden. Werden Updates zentral eingespielt und welche Softwareversion wird überhaupt verwendet?

Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2

Seit es Vista gibt hat sich das automatische Deployment dramatisch vereinfacht. Mit dem sogenannten WAIK können die Installationen angepasst werden, Treiber integriert werden und die Basisinstallation vorbereitet werden. Hier kann man sogar ein eigenes Images schon mit diversen Anwendungen verwenden. Insgesamt geht der Prozess vom Deployment deutlich fixer von der Hand.

Automatisches Deployment für den Mittelstand

Mit diesen Möglichkeiten und der vorgenommen Referenzanpassung reduziert sich der Aufwand so deutlich, dass dieses System auch schon für kleinere Unternehmen interessant wird. Meine Anpassung vom Deployment umfasst die Erstellung einer DVD für die Installation. Diese DVD enthält ein Image mit Treibern, der Windows Version, den Angaben zur Umgebung und dem Installationsshare.

So wird die DVD in das System eingelegt. Wenn man beim hochfahren eine Taste drückt, startet die Installation. Es werden nun die Daten kopiert und die gewünschte Version vom Betriebssystem installiert. Nach der Installation wird ein fortlaufender einfacher Name für den Computer vergeben. Der Computer wird in das Active Directory von der Firma eingestellt und dann geht die erste Anmeldung am System automatisch. Das System konfiguriert sich als erstes und installiert dann die auf der DVD angegeben Programme. Hier stehen schon heute mehr als 50 von mir paketierte Softwareprodukte zur Wahl. Ist diese Nachinstallation abgeschlossen, sind kaum 1,5 Stunden vergangen und der PC  steht für den Endanwender bereit. FERTIG!!!

Versionen und Sondersoftware

Für jede Installationsart wird ein USB Stick oder eine DVD verwendet. Dies ist meine Variante bei der sich alles recht einfach ändern lässt. Geht ein PC kaputt, kann der Kunde selbst die Installation mit dem richtigen Medium auf den gleichen Stand bringen. Den einen Knopfdruck bekommt er auch ohne IT Spezialisten hin. Technisch wäre es aber auch möglich alle Installationen auf ein Medium zu bringen und dann ein Auswahlmenu anzubieten. Auf Basis von Fehlern und Problemen bei der Auswahl verfolge ich diese Variante jedoch nicht weiter. Auch die Ablage von dem Basisimage im Netzwerk ist bei den moderaten Preisen von USB Sticks nicht zwingend sinnvoll, aber kein Problem. Man muss hier nur sicherstellen, dass der Stick die aktuellste Version enthält!

Ist eine Software auf dem Share für Nachinstallationen verfügbar, so kann diese einfach mit dem jeweiligen Produktkey installiert werden. Auch über das Active Directory kann die Installation vorgenommen werden. Für Updates sollte man sich getrennt Gedanken machen. Vielleicht ist die Neuinstallation alle 6 Monate die beste Variante und man kommt mit dem Windows Update einfach aus? Solche Dinge muss man aber mit dem Kunden in einer guten Beratung abstimmen.

Ist ein Softwareprodukt noch gar nicht für die automatische Installation vorgesehen, so muss es paketiert werden. Bei den meisten modernen Programmen hält sich auch dieser Aufwand in Grenzen. So kann man ein Office meist in einem Arbeitstag für den Kunden anpassen, dass es ordentlich läuft. Will der nächste Kunde die selbe Anpassung haben, so geht das Ganze noch schneller von sich.

Fazit

Mit den neuen Versionen von Windows ist die automatische Installation auch für kleine und mittlere Firmen ein Thema! Besonders mit einem IT Dienstleister, der schon einen Rahmen mitbringt dürfte es einen echten Mehrwert für den Kunden bringen.

 Monday, October 19, 2009

Laufwerksbuchstabe einer Festplatte (hier Backup Wechselfestplatte) ändern

1.       Bei Windows XP oder Windows Server 2003 geht in die Computerverwaltung. Diese ist über folgende Wege erreichbar:Start -> Verwaltung -> Computerverwaltung oder Start -> Systemsteuerung ->  Verwaltung -> Computerverwaltung

2.       Jetzt wechselt man zur Datenträgerverwaltung.

3.       Dort sucht man die Wechselfestplatte die idealer Weise den Namen Backup hat heraus.

 

4.       Mit einem Rechtsklick kann man „Laufwerksbuchstaben und – pfade ändern…“ anklicken.

5.       Hier kann man jetzt den Buchstaben auswählen (anklicken) und auf „Ändern“ gehen.

6.       Jeder freie Laufwerksbuchstabe lässt sich jetzt zuweisen.

 

Es sollte noch dazu gesagt werden, dass bei einer neuen Initialisierung der Festplatte der Buchstabe meist erhalten bleibt. Dies geht so lange gut, bis der Buchstabe von einer anderen Festplatte gleichzeitig genutzt hat oder es einer Änderung des Systems kommt. Auch ein Wechsel von Treibern oder anderern Festplatten kann hier Probleme verursachen. Diese sollte man im Auge behalten. Sollte der Buchstabe sich immer ändern, so sollte auf jeden Fall ein Neustart durchgeführt werden!

 Tuesday, August 11, 2009

Die TFS Einführung bei der LBBW...

Bei der LBBW habe ich den Team Foundation Server, die Entwicklungsprozesse und das Deployment von .NET Anwendungen komplett auf den Kopf stellen dürfen. Herausgekommen ist doch eine sehr moderne Entwicklungsumgebung, die sich sehen lässt. Speziell die gute Prozessunterstützung vom Artiso Workitemmanager und die Einführung mit Artiso zusammen hat sehr viel Spaß gemacht. Auch die bereitgestellten virtuellen Entwicklungsserver bieten so Ihre Vorteile. Wer den Artikel aber komplett lesen möchte, kann den folgenden Link anklicken:

http://www.microsoft.com/germany/kundenreferenzen/default.aspx?qu=lbbw&industry=&product

Leider konnten XPS oder Silverlight nicht alle lesen. Daher ist die Version als PDF hier noch angehängt:

CS6000911_LBBW_final.pdf (443,94 KB)

 Monday, August 10, 2009

HW-Virtualisierung auf Sony Notebooks unmöglich

Sony Notebooks hatten bei mir eigentlich keinen guten oder schlechten Namen. Seit heute denke ich da allerdings etwas anders...

Wie bei Winfuture steht, wird die Hardwarevirtualisierung bei keinem VAIO unterstützt!!! Dies ist eine Kernfunktion von einem Core2Duo Prozessor, die auch beworben wird. Leider kann ich diese große Einschränkung nirgends in den Spezifikationen bei Sony finden. VMWare Server, der XP Modus unter Windows Server oder auch mal einen Hyper-V Server für eine Präsentation sind demnach nicht möglich...

Für mich und auch so machen anderen .NET Entwickler stellt das sicher ein K.O. Kriterium beim Notebookkauf dar. Ich selbst könnte damit nicht leben und bin froh diese Details zu kennen.

Bleibt zu hoffen, dass Sony dies bald behebt und man in 1-2 Monaten die schicken aber teuren Geräte wieder empfehlen kann. Für bestehende Kunden drücke ich mal ganz doll die Daumen, dass es ein BIOS Update oder eine Rückgabemöglichkeit geben wird. Ist das nicht ein versteckter mangel?

Hier ist der Link zum Artikel: http://winfuture.de/news,48933.html

Da fällt mir gerade ein, dass mein HP Notebook nx6325 schon 3 Jahre alt ist. Hier geht die HW-Virtualisierung schon - aber nicht in Zusammenhang mit Hyper-V. Das ist sehr schade - aber ich habe mich hier auch nur geärgert und nichts unternommen ;)

 

 Thursday, May 28, 2009

Microsoft Forefront Client Security - der Geheimtipp und über MSDN verfügbar

 

Ein paar Fragen zum Einstieg

 

Wer kennt Microsoft Forefront?

Wer setzt Microsoft Forefront ein?

Wer findet die Installation und Lizenzierung toll?

 

Weitere zumeist negative Erkenntnisse

 

Ich beantworte diese Fragen nicht - jeder kann nach einem Test selbst eine Meinung bilden. Fakt ist jedoch, dass die positive Rückmeldung von Frage zu Frage sinken wird!

 

Für Entwickler oder Microsoft Partner mit MSDN Abo stellt sich jedoch eine etwas andere Sichtweise dar:

 

Man lädt sich aus der MSDN die Microsoft Client Security Suite in Englisch oder Deutsch herunter. Und los geht es leider noch nicht. Das Tool möchte am liebsten einen WSUS installieren und eine abgespeckte Version vom MOM dazu. Hierfür wird ein Server mit viel Festplatte und auch etwas Ram benötigt. Die Einarbeitung mit der Verteilung macht zudem einigen Aufwand. In aller Regel wird man das Produkt nach diesen Erkenntnissen spätestens in die Ecke werfen und es abhaken. Aber wer so an die Geschichte heran geht, verpasst so einiges!

 

Wie gehe ich richtig ran?

 

Ich empfehle jedoch eine andere Herangehensweise an dieses Produkt. Man extrahiert einfach die heruntergeladenen Dateien und schaut sich den Inhalt mal genauer an. Hier findet sich eine EXE zum installieren und dies geht nicht per GUI. Aber mit einer äußerst einfachen Kommandozeile ist man hier schon dabei:

 

<Forefront Ordner>\clientsetup.exe /NOMOM

 

Am wichtigsten ist der Parameter /NOMOM ! Ist dieser deaktiviert, so wird der kleine MOM Client nicht mit installiert und das Tool schreibt keine Fehler und braucht auch weniger Performance. Sollte man einen MOM haben, kann man das natürlich auch mit installieren und bekommt ein zentrales Reporting.

 

Der Weg mit der Kommandozeile ist für 32 Bit Systeme OK. Für 64 Bit Systeme ist noch der Unterordner x64 gedacht. Hier ist folgende Kommandozeile OK:

 

<Forefront Ordner>\x64\clientsetup.exe /NOMOM

 

Ist das Tool installiert, so erscheint unten in der Taskleiste ein organges Symbol, weil die Definitionen sehr stark veraltet sind. Sind automatische Updates aktiviert, so wird jedoch beim nächsten Suchen das SP1 für Forefront mit installiert. Nur mit dem aktivierten Windows Update wird man eh neue Definitionen erhalten und das ganze OHNE den WSUS oder irgendwelche Serverkomponenten! Wer das SP1 und eventuell aktuellere Updates mit paketieren möchte kann sich unter dem folgenden Link auf der Downloadseite von Microsoft bedienen:

 

SP1 Download: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c980f790-23d6-4644-ad19-d0c268c63c35&DisplayLang=de

KB-Nummer: KB951951

 

Forefront Webseite: http://www.microsoft.com/forefront/clientsecurity/en/us/default.aspx

 

Ist das Tool auf SP1 upgedatet und die aktuellsten Definitionen installiert, so wird das Symbol endlich grün. Ohne SP1 wird man leider mit der integrierten Suche auch keine Updates mehr herunterladen können - von dem her nicht verzagen, wenn es etwas dauert, bis der grüne Haken endlich kommt.

 

Der laufende Betrieb:

 

Im laufenden Betrieb wird das ein Mal grüne Icon hoffentlich auch grün bleiben. Nur wenn der PC mal mehr als 3 Tage aus war, wird es gelb. Die Aktualisierung ist aber in aller Regel sehr stabil und fix. Alle paar Tage will das Tool einen Quick Scan machen. Auch dieser fällt dem Anwender nicht so negativ auf. Somit würde ich den Betrieb des nicht so einfach zu installierenden Tools als problemlos sehen.

 

Und was habe ich davon?

 

Ein Tool, was mit den Standard Tools nicht einfach zu installieren ist, wird von mir trotzdem als Geheimtipp betrachtet! Das muss seinen Grund haben und hier gibt es mehrere, die es deutlich von anderen Virenscanner abheben. Hier die wesentlichen Vorteile im Überblick:

 

* Bahnbrechende Performance (Forefront: Ram 10MB - Last bei großen Files 1-2% / FSecure: Ram 80MB - Last bei großen Files 50% -> muss man noch mehr schreiben???)

* Sehr einfaches Handling (Nach der Installation, die auf den zweiten Blick super einfach ist, kommt so gut wie 0 Wartung auf einen zu)

* Service Packs ohne Probleme (Während bei FSecure ein Service Pack meist Probleme macht, hatte ich bei Forefront noch nie ein Problem)

* Wenige Falschmeldungen (Forefront greift selten ein - aber wenn da richtig - trotz sehr ausführlicher Nutzung hatte ich noch keinen Virus!)

* Konfliktarm (0 Reibungen mit vorhandenen Firewalls oder Antispyware Tools)

* Auf Windows Systemen fast plattformunabhängig (XP, 2003, Vista, Seven, 2008 R2 laufen problemlos!)

 

Daher ist Forefront Client Security erst auf den zweiten Blick ein sehr gutes Antivirus System. Aber wer so weit geschaut hat, bekommt hier in meinen Augen sogar eines der besten und stabilsten auf dem Markt.

 

An Microsoft: Bitte macht das Produkt so einfach und nutzt die Stärken! Und eine einfachere, günstigere Lizenzierung speziell im SBS Bereich wäre dann die Krönung!!!

 Wednesday, May 20, 2009

Windows Server 2008 Storage Server - oder auch Cluster im Hyper-V

Hat schon mal jemand versucht einen Cluster im Hyper-V aufzubauen? Da man keine SCSI Cluster mehr bauen kann, ist das schwierig. Wer ein ISCSI hat, kann sich glücklich schätzen. Wer das kauft, wird arm ;)

So gab es bisher die Open Source Alternative openfiler. Mit dieser konnte man brauchbare Ergebnisse erzielen. Aber die VM Additions in eine Linux VM zu bekommen ist schon mal doof - dann mit LINUX weiter zu arbeiten um so schlimmer *g*

Jetzt gibt es den Windows Server 2008 Storage Server im MSDN neu. Früher war der nur für OEM's zu bekommen und jetzt für alle. Man kann diesen installieren und das ISCSI Target nachinstallieren. Nun kann dieser Server mit der zugekauften Lösung ein ISCSI Netzwerk initieren. Ein Speichernetzwerk, was sozusagen eine SAN Festplatte darstellt. Tolle Lösung, oder?`

Wer jetzt jedoch diesen Server 2008 Storage Server installieren will, wird vor dem Problem enden, dass das Passwort gesetzt ist und man es in der Doku extrem schwierig findet... Nach langer Recherche habe ich es doch gefunden: "wSS2008!" (ohne Gänsefüßchen).

Damit sollte jetzt auch die Evaluierung dieses Produktes kein Thema mehr sein - ich bin schon über Rückmeldungen gespannt!

Windows Server 2008 R2 - Problem mit Hyper-V und Internet (für Realtek Netzwerkkarte)

Das Problem:

Der Server 2008 R2 RC in Zusammenhang mit dem Hyper-V und dem Internetzugriff bringt ein schweres Problem mit sich:

Der Server 2008 R2 RC wird installiert. Sobald Hyper-V nachinstalliert ist und die Netzwerkkarte in das Internet zugreift gibt es Aussetzer. Diese treten speziell bei Post / Get Anfragen wie zum Beispiel bei der Live.com Seite auf. Die Fehler treten sowohl in der virtuellen Maschine, als auch beim Host auf.

Bei dem alten Server 2008 und Hyper-V trat das Problem nicht auf!

Die Analyse:

Eine Neuinstallation bringt nix. Der Wechsel des Netzwerktreibers bringt nix. Andere Störtools weglassen bringt nix.

Die Lösung:

Ich habe nun eine Netzwerkkarte getauscht und siehe da... Der Fehler ist verschwunden! Es lag an der Realtec 8110S / 8169 Netzwerkkarte. Auch ein Tausch des Microsoft Treiber bringt nicht den gewünschten Erfolg. Somit ist der Bug auf diese oft verkaufte Netzwerkkarte zu beziehen und kann durch einen einfachen Tausch behoben werden.

Weitere Probleme mit Hyper-V beim R2 vom Server 2008?!

Die Performanz ist wirklich spürbar besser als in 2008 ohne dem R2 Zusatz. Nur der ISA 2006 lässt sich auch nach längerem Test nicht weiter betreiben. Aber hier kann man ja schon die BETA von Forefront Gateway testen... Somit steht dem Einsatz in der Testumgebung vom Server 2008 R2 für Hyper-V als Host nichts mehr im Wege!

 Thursday, March 19, 2009

Das MSDN Lizenzmodell als Golfclub erklärt

Ich habe jetzt schon sehr oft das Problem gehabt, das MSDN Lizenzmodell verständlich zu erklären. Microsoft macht es einem da ja auch nicht leicht. Daher habe ich jetzt lange überlegt wie man es besser erklären kann und bin auf ein witzigen Vergleich mit einem Golfclub gekommen. Da es auf die MSDN Team Suite gemünzt ist, finde ich auch, dass es ein gediegenes Produkt ist, was zu einem edlen Golfclub passt ;)

Eintritt in den MSDN Golfclub

Die MSDN Lizenz ist beim ersten Kauf für den Entwickler teuer. Das nennt man dann die Eintrittsgebühr. Diese Eintrittsgebühr muss jeder Entwickler zahlen, wenn er in unseren MSDN Golfclub eintreten will. Zusammen mit der Eintrittsgebühr muss man auch den ersten Jahresbeitrag für Platznutzung und Greenfee zahlen. Je nach Vertrag (Open, Select oder Einzellizenz) kann es auch sein, dass man gleich bis zu 3 Jahresbeiträge zahlen muss.

Verlängerung und Kündigung

Bei den anderen Golfclubs verlängert sich der Vertrag immer automatisch. Bei dem MSDN Golfclub ist dies anders. Man muss sich hier aktiv kümmern, um im Verein bleiben zu dürfen. Sprich man verlängert den Vertrag um ein weiteres Jahr (Bei Open / Select bis zu 3 Jahren). Diese Zeit ist man weiter im Club und darf auch alle neuen Plätze mit nutzen, die in dem Zeitraum gebaut werden ;) (neue Software).

Sollte man vergessen den Vertrag zu verlängern, darf man zwar auch weiter spielen, aber alle neuen Plätze sind tabu und auch die alten Plätze werden nach und nach geschlossen (keine neue Software mehr zum Download). Somit wird man bald zum Außenseiter in unserem MSDN Golfclub und ist gezwungen entweder ganz auszusteigen oder darf mit der Zahlung der voller Eintrittsgebühr wieder zurück zum Geschehen kommen.

Nutzung (Software und so...)

Mit dem Jahresbeitrag darf ich dann alle Plätze, Spielzeuge und Anlagen des Vereins nutzen. Nur die Flugsimulatorabteilung bleibt unseren Mitliedern vorenthalten (Microsoft Games). Toll ist auch, dass man kein Handicap braucht. Somit darf jeder eintreten, ob er nur vollblut Informatiker oder Hobbyentwickler ist. Nur das nötige Kleingeld muss er halt mitbringen!

Verrechnung der Gebühren für die Beruhigung der Golf spielenden Controller

Der Controller will jetzt noch den Mitgliedsbeitrag absetzen. Hierzu muss ich ihm die Eintrittsgebühr aufschlüsseln. Die Eintrittsgebühr selbst ist eine Invest Position und kann aktiviert (Abschreibung über 5 Jahre als Software) werden. Die Anteile der ersten Abogebühr und auch die folgenden Abogebühren ist Verwaltungsaufwand und können nicht aktiviert werden.

Vereinsheim (Der Team Foundation Server)

In unserer Edlen MSDN Lizenz ist noch kein Vereinsheim (Quellcodeverwaltung) enthalten. Man muss sich also mit dem Team Foundation Server selbst eines bauen. Dies ist zwar nicht teuer, aber es kostet viel Zeit. Man kann das Vereinsheim sozusagen nur in Eigenleistung erstellen oder einen Dienstleister beauftragen, der einem zeigt, wie man es bauen kann.

Ausrüstung (Mäuse hoffentlich ohne Bälle, Laptops und Co.)

In unserem MSDN Golfclub braucht man keinen Schläger, aber einen Computer mit Maus und Tastatur. Bälle werden bei uns heute meist durch Laser oder wenigstens die Optik der Maus ersetzt. Die, die immer noch mit Bällen im MSDN Golfclub antreten tun mir da schon etwas leid.

Trainerstunden (Oder auch Schulung genannt)

Im MSDN Golfclub sind Supportcalls enthalten. Hier kann man also bei den besten Trainern der Welt nachfragen, was man falsch gemacht hat und seinen Fehlschlag analysieren lassen. Diese Trainer verlangen jedoch, dass man den Schlag immer genau reproduzieren kann. Und man darf meist nur 4 Schläge (Fehler) pro Jahr kostenlos analysieren lassen. Möchte man mehr, so kann man auch Trainerstunden buchen. Hier sind zum Beispiel Gruppentrainings wie die BASTA oder auch die Team Conf zu empfehlen.

Andere Golfplätze (Die Konkurrenz und Billigmitgliedschaften für Schnorrer *g*)

Die Konkurrenz bietet auch Golfplätze an. Diese sind meist so wie diese Internetmitgliedschaften. Man zahlt deutlich weniger, muss dann aber kämpfen überhaupt einen Golfplatz zu finden auf dem man spielen darf. An so tolle Trikots (Steuerelemente), wie von Infragistics ist dann da nicht zu denken. Auch ein so tolles Vereinsheim, wie den Team Foundation Server, haben die wenigsten zu bieten. Für Leute, die gar nicht selbst entwickeln, sondern nur testen und administrieren, hat Microsoft den TechNet Golfclub im Angebot. Sozusagen etwas für passive Mitglieder. Auch die MSDN Team Edition steht zur Wahl bereit. Hier zahlt man nur die Hälfte, darf dann aber nur auf einem Platz spielen. Dies ist dafür jedoch der größte und somit eine denkbare Alternative für Leute die sparen wollen. Vielleicht kann man sogar günstige Angebote beim Discounter um die Ecke finden ;)

Fazit

Bitte nicht alles so ernst nehmen, was ich es hier geschrieben habe. Aber ich muss sagen, dass 100% zu der MSDN Team Suite passt. Die Leute, denen ich die MSDN Lizenz so oder so ähnlich erklärt habe, fanden es lustig, spannend und die haben es noch dazu verstanden!!! Sonst habe ich immer 3-4 Anläufe gebraucht ;)

 Wednesday, February 04, 2009

Vortrag bei der TeamConf über die Prozesse im Team Foundation Server

Auch dieses Jahr gibt es wieder einige Konferenzen. Bei der Team Conf gibt es auch einen Vortrag von mir. Der soll darstellen, wir in meinem .NET Projekt bei der LBBW Zeit und Neven der Entwickler geschont werden können.

Von 10 Muss Dokumenten, die erstellt werden, können die meisten direkt da geschrieben werden, wo es keinen Mehraufwand darstellt. Nämlich im Visual Studio 2008 SP1, was direkt an den Microsoft Team Foundation Server 2008 angebunden ist. Das was nicht im Visual Studio erledigt werden kann, wird mit dem Artiso Workitem Manager 1.3 erledigt. Die Dokumente werden dynamisch zusammengesetzt und liegen immer in der aktuellsten Form vor. Damit ist auch gewährleistet, dass man keine Pararllelstruktur mit dem Dokument erstellt und es nur alle 5 Jahre bei einem Problem aktualisiert.

Bei der ganzen Sache sollte noch erwähnt werden, dass bei der Umsetzung kein Einziger Prozess neu erstellt wurde, sondern alle Verfahren ohne Ausnahme im Team Foundation Server abgebildet wurde. Die reduziert die Kosten der Einführung doch extrem...

 Thursday, January 29, 2009

AERO per RDP bei Vista und Seven

Ich nutze Windows Vista und Windows 7 sehr intensiv. Auf dem lokalen PC ist Aero auch kein Thema, aber auf der virtuellen Maschine oder wenn man sich auf den anderen Rechner mit RDP verbindet. In vielen Fällen geht es einfach nicht. Oder habe ich doch noch eine Einstellung übersehen? Hier ist meine aktuelle Tabelle von dem wo Aero geht oder welche Alternative überhaupt klappt.

Ziel / Client

Windows Vista

Windows Seven

Windows Vista

Funktioniert ohne Probleme

Geht mit Themes aber ohne AERO

Windows 7

Geht mit Themes aber ohne AERO

Funktioniert ohne Probleme

Windows Server 2008 mit Terminaldiensten

Funktioniert ohne Probleme

Geht mit Themes aber ohne AERO

Windows Server 2008 R2 mit Terminaldiensten

Geht mit Themes aber ohne AERO

Funktioniert ohne Probleme

Windows Server 2008 ohne Terminaldienste

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Windows Server 2008  R2 ohne Teminaldienste

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

 

Für meinen Versuch machte es keinen Unterschied, ob der Client physisch oder virtuell war. Die direkten Fenster von den virtuellen Maschinen können sowieso kein AERO darstellen. Die AERO Darstellung konnte wenn nur über RDP mit allen möglichen Features unterstütz werden.

Sollte jemand Ideen haben, wie man bei den gelben Einträgen zu einer Lösung kommt, wäre ich sehr dankbar!

 Wednesday, January 21, 2009

FileTooLongException oder warum .NET nur Dateipfade mit 248 Zeichen unterstützt

Es gibt Dinge die sind so richtig ärgerlich. Hier wäre beim .NET Framwork das Filehandling zu erwähnen. Mit der Klasse system.io.directoryInfo wird das normaler Weise gemacht. Aber was passiert, wenn die gewünschte Datei (getFiles) oder der gewünschte Unterordner (getDirectory) mehr als 260 respektive 248 (Länge des vollen Pfades zur Datei / Ordner) Zeichen hat? Dann gibt es eine ganz tolle File Exception Ausnahme!

Warum bloß? Tja, das ist eine sehr gute Frage. Das Dateisystem von Windows 2000 und neuer unterstützt bekanntlich 32000 Zeichen und nicht nur wenige Zeichen, wie der .NET Wrapper. Auch mit Kompatibilität zum alten FAT32 System kann das eigentlich nicht mehr groß etwas zu tun haben, da die Klasse doch den Typ des Filesystems prüfen könnte.

Test im Filesystem

Testet man im Filesystem mal aus, so versucht der Windows Explorer einen zu bremsen, wenn man die magische Grenze überschreitet. Eine so angelegte Datei oder Ordner kann aber auch im .NET zu Problemen führen (FileTooLongException). Die Fehlergrenzen scheinen somit im .NET noch geringer zu sein, als in Windows Explorer.

Nicht für Backup geeignet

Somit bleibt festzustellen, dass die .NET Klasse für zum Beispiel Backup Operationen auf einem Fileshare nahezu unbrauchbar ist. Nicht alle Dateien können gezogen werden und selbst die Ausgabe des fehlerhaften Ortes wird schwer.

Wichtig?

Am Anfang dachte ich ja, dass das Problem vernachlässigbar ist und man einfach den fehlerhaften Ordner ausgibt. Er kann umbenannt werden und dann ist der Einzelfall erledigt. Weit gefehlt… Es ist kein Einzelfall!!! Bei 3 von 4 Datenshares habe ich Dateien gefunden, die länger waren als die Grenze in .NET. Keine Ahnung wieso der Windows Explorer scheinbar an einer anderen Stelle die Grenze zieht als das .NET Framework…

Minderwertige Abhilfe

Es bleibt einem also die Möglichkeit die API direkt zu benutzen oder //?/ vor die Datei zu stellen. Doch war mit die erste Variante zu doof und die zweite Variante brachte bei vb.NET nur Fehler. Somit ist es zwar ein Ansatz aber keine Abhilfe.

Funktionierende Abhilfe

Auf der absolut unscheinbaren Seite http://www.delimon.be/SoftwareDetails.aspx?id=5 findet man jedoch ein Tool, was die DirectoryInfo Klasse simuliert und zwar mit 32000 Zeichen. Die Version scheint nicht im ständigen Update zu sein und muss installiert werden (Entwicklungsrechner), aber dann funktioniert es. Mein Programm zum sichern von verdammt langen Ordnerstrukturen funktioniert mit dieser Technik einwandfrei. Das Tool ist dazu noch kostenfrei - vielen Dank!

 Thursday, January 08, 2009

Super Openbook für den Server 2008 verfügbar

Es gibt mal wieder ein neues, kostenloses Openbook. Dieses Openbook ist online kostenlos verfügbar - aber auch die Printversion ist wirklich empfehlenswert. Wer das Buch auch auf dem Laptop ansehen möchte kann die rund 80MB downloaden.

Hier ist der Link zum Lesen: http://openbook.galileocomputing.de/windows_server_2008/

Windows 7 Beta für MSDN und TechNet Inhaber verfügbar

Windows 7 Beta steht in Deutsch und Englisch zum Download bereit. Wie kommt man dran? Als MSDN und TechNet Inhaber kann man sich die Produkte über seinen Account Downloaden. Es steht auch Language Packs und der Server 2008 R2 Beta zum Download bereit. Während vom Windows 7 auch eine x86 Version bereit steht – wird es vom Server 2008 R2 keinen x86er Version mehr geben.

 Friday, August 15, 2008

Anmeldung lokal / RDP erlauben oder verbieten

Ich bin nun schon mehrfach gefragt worden, wie man eine Anmeldung an einem Rechner erlauben oder verbieten kann. Lösung ist es dies über eine Policy zu machen. Dies geht domänenseitig oder lokal auf dem Rechner.

Ist der PC ein Standalone Gerät oder handelt es sich um einen einzelnen Rechner in einer kleinen Domäne, so kann man die Einstellung lokal machen:

·         Leere MMC aufrufen (z.B. Ausführen mmc)

·         Dann Datei… Snap In Hinzufügen auswählen

·         Dort den Gruppenrichtlinien Objekteditor für den lokalen Computer auswählen

·         Nun den Baum wie im Snapshot durchgehen

·         Es gibt 4 Punkte von Relevanz: Terminaldienste zulassen / verweigern und Lokal zulassen / verweigern

·         Man sollte nur im Teil zulassen arbeiten um eine Doppelpflege zu vermeiden!

·         Überflüssige Gruppen sollten entfernt werden (z.B. nur Admins dürfen sich anmelden)

·         User die sich nicht anmelden sollen, sollten auf jeden Fall die Adminrechte auf dem Gerät entzogen werden.

·         Zusätzliche User, können z.B. über eine Gruppe gepflegt werden.

Ist der PC in einer Domäne, so kann man das ganze per Gruppenrichtlinie machen. Man weist die neu erstellte Gruppenrichtlinie einfach auf die PC’s zu, die andere Anmeldeberechtigungen haben sollen, als der Standard.

 Thursday, February 28, 2008

Migration zum Server 2008 -> Probleme mit Exchange 2007 SP1 -> Ohne IPV6 geht gar nix

Problem:

Im Zuge der Migration auf Hyper-V und damit auch Server 2008 ist bei der Installation vom Exchange 2007 SP1 ein größeres Problem aufgetreten. Die Topologieerkennung im AD lief nicht. Daher konnte der Dienst Edge Transport nicht gestartet werden. Es kamen auch ungewohnte Fehlermeldungen, dass im AD zu wenig rechte sein.

Einen ähnlichen Fehler hatte ich auch bei dem Update meiner Exchange 2007 SP1 unter Server 2003 R2. Da dies nie funktioniert hat, habe ich den Server ohne das SP1 vom Exchange belassen und auf die Hyper-V Migration gewartet. Aber leider gibt es hier einen ähnlichen Fehler, der nun aber sehr dringend behoben werden will!

Lösung:

Beim Exchange 2007 SP1 MUSS IPV6 installiert und aktiviert sein, sonst kann der Server den Edge Dienst wohl nie starten. Danach läuft die Installation einwandfrei durch und die Topologieprobleme sind Vergangenheit!

Kritik:

Der Punkt mit IPV6 könnte der Erkennungslauf im Exchange ja schon monieren, aber er tut es schlicht und ergreifend nicht. Es kommt nur eine Warnung zum SMTP und die sollte man dann gleich aussagekräftiger als Fehler Kennzeichnen! Auch ist es mir absolut unverständlich, wieso Exchange unbedingt IPV6 braucht?!

Fazit:

Vor der Exchange 2007 SP1 Installation unbedingt IPV6 aktivieren! Nach der Installation scheint eine Deaktivierung möglich zu sein, allerdings kann ich hier weitere technische Fehler nicht ausschließen!

 Sunday, February 24, 2008

Hyper-V Migration -> Kein virtuelles Clustering eines Guests über Shared Disk möglich?!

Problem:

Beim VMWare Server oder Virtual Server war es möglich einen lokalen (internen) Testcluster zu erstellen. Dies ging intern über einen SCSI Adapter mit einer Shared Disk. Diese Shared Disk wurde dann bei beiden Cluster Nodes hinzugefügt. Über die Clustereinrichtung konnte man so zum Test sehr einfach einen kompletten Cluster aufbauen.

Alternativen unter Windows:

Nur ISCSI kann man ohne Probleme für einen Cluster unter Hyper-V nutzen. So kann man versuchen ein Windows Target als Demo zu nehmen. Bei allen kostenlosen Testversionen ist allerdings leider nach 30 Tagen Schluss :(.

Alternativen unter Linux:

Man könnte auch noch eine Virtuelle Maschine mit einem Linux Openfiler installieren und hieraus SCSI betreiben. Die Performence ohne aktuelle Guest Tools ist allerdings mehr als schlecht und daher auf dem gleichen System wahrscheinlich nicht die beste Alternative.

Fazit:

Aktuell ist es nach meinem Stand der Technik nicht möglich ohne SCSI oder richtige SAN einen virtuellen Guest Cluster zum Test unter Hyper-V zu installieren. Dies ist der erste deutliche Nachteil gegenüber den anderen Virtualisierung Plattformen. Bleibt zu hoffen, dass es hier bis zur RTM noch Änderungen gibt oder ich vielleicht doch noch einen Workaround übersehen habe.

Bitte:

Sollte jemand ein kostenloses oder günstiges ISCSI Target kennen, was unter Windows Server 2008 läuft und hier Volumes einfach bereitstellen kann, so wäre ich über eine Rückmeldung dankbar!

 Saturday, February 23, 2008

Cluster -> Überlegungen zu Hyper-V im Cluster (gilt auch für andere hochverfügbare Systeme)

Hyper-V Cluster erstellen

Ich bin gefragt worden, wie ein Cluster vom Hyper-V erstellt werden kann. Die Vorstellung, dass man einfach zwei Server installiert und sich die VHD's synchronisieren ist zwar echt verlockend, doch geht das leider nicht so einfach. Eine solche kontinuierliche Replikation ist mit dem SQL Server 2005 oder dem sonst so altmodischen Lotus Notes möglich, aber nicht mit dem normalen Windows Cluster Dienst vereinbar.

Alternativen

1.       Double Take

Das Programm Double Take ist nicht günstig, kann aber einen Rechner 1 zu 1 online klonen und immer Syncrhron halten. Die Software ist für Server 2003 zertifiziert. Ob oder wann der Hyper-V Clusterdienst unstützt wird ist hier aber vollkommen unklar, auch wenn die Lösung bereits auf einfacher Hardware laufen sollte!

2.       Veritas Cluster

Eine Replikation wie oben beschrieben kann mit dem teueren aber guten Veritas Cluster erreicht werden. Mir ist aber nicht bekannt, ob Server 2008 und Hyper-V von Veritas unterstützt werden oder für wann die Unterstützung avisiert wird.

3.       Microsoft Cluster

Die zur Zeit einzig "richtige" Möglichkeit ist den Microsoft Cluster Dienst zu verwenden. Hierzu installiert man den ersten Server, dann den zweiten. Nun weißt man dem ersten die SAN oder auch ISCSI Festplatten zu. Danach wird der Cluster über die Windows Boardmittel eingerichtet. Erst nach dieser Einrichtung darf der zweite Server die Platten sehen, da bei NTFS im Gegensatz zu Linux nur ein Server exklusiv auf so einen Clusterdatenträger schreiben darf. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Streaming wie beim VMWare ESX wird durch diese Architektur ausgeschlossen, dafür wird aber die Sicherheit by Default deutlich erhöht. Danach kann nun  der zweit Clusterknoten auch mit Clusterdienst in den neuen Cluster hinzugenommen werden. Was sich einfach anhört ist in der Praxis zwar mit dem Server 2008 wesentlich einfacher geworden, doch ist es immer noch nicht trivial. Denn Erfahrung mit dem Thema und zertifizierte Hardware sollte hier selbstverständlich sein. Erfahrung kann man hier auch mit einem internen Cluster im Hyper-V sammeln!

Clusterhardware

Die ideale Clusterhardware ist natürlich ein redundantes SAN, aber das kostet sehr viel Geld. Daher kann man auch ein ISCSI San verwenden, wenn man günstig einsteigen möchte. Hier empfiehlt sich zum Beispiel Promise VTrak als Speicher ISCSI Target. In diese Promise Racks können 8-16 Festplatten gesteckt werden. Somit wären bei 750GB Festplatten und RAID 1 Spiegelung rund bis zu 5 TB (mit einer Hot Spare Platte) möglich. Um den Server gegen Überspannung oder Brand abzusichern sollte diese Hardware auch noch mal in ein zweites Rechenzentrum gestellt werden. Die Verbindung zu den Servern sollte über ein eigenes Netzwerk gemacht werden und es empfiehlt sich 10GBit LAN separat ohne Anschluss an die normale LAN zu verwenden. Die beiden Geräte untereinander werden ebenfalls verbunden. Womöglich sogar doppel über einen zusätzlichen Switch!!! Eine solche Lösung kostet ohne die notwendigen Netzwerkkabel rund 10000 für beide Systeme. Da der Kabelweg unterschiedlich lang sein kann, muss hier besonders auf die Gegebenheiten des Rechenzentrums geachtet werden!

Openfiler als Open-Source Software

Als Alternative kann man sich auch noch den Openfiler anschauen, der auf Linux / Open Soruce Basis auch ein SCSI Target bereistellen kann. Der Support und die Zuverlässigkeit würde ich aber im Vergleich zum Promise als deutlich kritischer sehen.

Software auf Windows Basis / Windows Storage Server

Auch für Windows gibt es diverse ISCSI Software. Da die Software aber sehr teuer ist und Microsoft selbst eine Lösung davon aufgekauft und in den Storage Server ingegriert hat bleibt nur die Empfehlung den Windows Storage Server mit ins Auge zu nehmen. Auch hier gibt es sehr gute Lösungen für Storage, die im bezahlbaren Rahmen bleiben. Die Administration ist mit der Windows Oberfläche für einen "normalen" Windows Admin besonders einfach und effizient. So kann hier ein Clusterpaar für ISCSI Target mit SQL, Exchnage, Hyper-V und auch für den normalen NAS Storage mit Speicherkontingenten der Windows File Services genutzt werden.

Migration auf Hyper-V -> ISA 2006 nicht mit Hyper-V / Server 2008 komaptibel!

BUG: Isa Server 2006 und Hyper-V / Server 2008

Ich bin gerade beim umstellen meiner Server von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008. Leider musste ich feststellen, dass der ISA Server nicht für Windows Server 2008 ausgelegt ist. Da ich aber die virtuellen Maschinen von VMWare Server auf Hyper-V migriere musste die Virtuelle Maschine noch mal neu installiert werden. Tja und dann tat trotz Server 2003 nichts mehr. Kein Ping ging mehr an den ISA Server von außen ran. Nach langem überlegen habe ich einen Legacy Network Adapter im Hyper-V eingestellt und die alten beiden gelöscht. Danach funktioniert der Server so wie früher unter VMWare und die Migration kann weiter gehen...

FAZIT:

·         ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Server 2008

·         ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Hyper-V

·         Will man ISA 2006 unter Hyper-V nutzen, so muss man einen Legacy Netzwerk Treiber einstellen!

 Thursday, November 01, 2007

Team Foundation Server Beta2 in Deutsch

Die meisten Leute, mit denen ich über den neuen Team Foundation Server (Beta 2, 2008) gesprochen habe, meinten, dass Sie ihn gerne auf Basis der Projekt Templates gerne in Deutsch einsetzen würden. Zwar kann man ggf. lauf Aussage von Microsoft die Prozesstemplates auch nachinstallieren, aber warum so kompliziert, wenns auch einfach geht...

Hier ist der wohl schwer zu findende Link zur Deutschn Beta Version:

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=053E83D0-DEB4-4EBB-B4C8-CBFFE928B4AA&displaylang=de

 Friday, August 10, 2007

Erfahrungen zum SQL Server 2008 Katamai July CTP

Ich hab den SQL Server 2008 installiert und habe keine großen Probleme bei der Installation gehabt. Der SQL Server 2008 ist nur eine Evolution zum SQL Server 2005 und auf den ersten Blick findet man keine großen Neuerungen.

  • Was mir sehr gut ins Auge gestochen ist, ist dass auch weiterhin DTS Packages wohl unterstützt werden. Dies sollte ja eigentlich nicht mehr der Fall sein, aber es gibt ja noch haufenweise solche alten Packete. Hoffentlich bleibt das dann auch in der Final so!
  • Was mir sehr negativ ausgefallen ist, dass der SQL Server 2008 sich nicht in das Visual Studio 2008 einklinckt, sondern das Visual Studio, was man gerade deinstalliert hat wieder installiert. Schlimmer noch ist aber, dass danach einem vom Windows Update wieder das SP1 um die Ohren bekommt. Das ist schade, denn das macht die Installation nicht kürzer. Dieser Punkt wird sich aber hoffentlich noch mit der nächsten Version ändern?!
  • Im Inneren ist die XML Unterstützung aufpoliert worden, was nun die Nutzung alle XML Daten ermöglicht. Bisher war die XML Unterstützung ja noch nicht vollkommen ausgereift.
  • Deutliche Verbesserung der Offline Fähigkeiten in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Clients und der Programmierung mit .NET 3.5 - in der Offiziellen Beschreibung steht zwar .NET 3.0 - aber das glaube ich nicht so ganz :)
  • Die BI Funktionen haben sich laut Beschreibung deutlich erweitert. Dies ist aber nicht der Focus meines Tests gewesen.
  • Das Policy Based Management von dem neuen SQL Server habe ich bisher noch nicht ausprobiert, es würde mich aber freuen, wenn die Berechtigungen noch weiter in ADS Kompatibilität gehen würden.

Alles in allem hat der SQL Server 2008 bis auf das XML noch keine "MUST HAVE" Features eingebaut. Aber vielleicht sehe ich das auch aktuell noch nicht so, wie man es schon bei der nächsten Beta sehen könnte :)

 Friday, August 03, 2007

VMWare Server und Windows Vista X64 ein Fazit mit sehr wenig Problemen

Ich verwende Windows Vista x64 als Hostsystem für VMWare Server, wie das geht, habe ich hier schon beschrieben :). Was gibt es aber für Probleme damit und was muss man beachten?

  1. Kein Autosuspend der Virtuellen Maschinen bei VMWare
    Negativ ist mir beim VMWare Server aufgefallen, dass man beim Herunterfahren des Host Systems die Gast Systeme automatisch "abstürzen" lässt. Es gibt keine Funktion wie beim Virtual Server, dass alle Systeme in den Ruhezustand geschickt werden und dann erst der Server komplett zu Ende herunterfährt. Ein Skript hierfür ist allerdings in Arbeit. Wenn ich was Brauchbares habe, werde ist das hier einstellen.
  2. Paralleleinsatz mit Virtual Server
    Der Paralleleinsatz vom Virtual Server war bisher immer problemlos möglich. Mit der aktuellen Version des Virtual Servers in Kombination mit VMWare Server und Windows Vista x64 bekomme ich aber immer Abstürze. Bisher habe ich nur herausfinden können, dass man Virtual Server Maschinen nur starten kann, wenn alle VMWare Maschinen gestoppt sind. Ob dies mit dem Zugriff auf die Hardwarevirtualisierung von 2 Programmen zu tun hat, kann ich leider noch nicht sagen. Sobald ich hier eine Lösung habe, schreibe ich die gleich mal.
  3. Dateizugriff von einer Virtuellen Maschine mit Windows 2003 oder XP Betriebssystem
    Wenn ich von einer Virtuellen Maschine aus auf einen Netzshare auf dem Windows Vista x64 Host zugreife habe ich wiederholt Abbrüche bei größeren Dateien. Ich habe hier in der Liste der aktuellen Hotfixes einen gefunden und mir über das Formular des letzten Blogeintrages zusenden lassen. Fazit - nach 8 Stunden und ohne Komplikationen hatte ich einen Patch, der sehr sauber zu installieren war und das Problem auf Anhieb löst.
    http://support.microsoft.com/kb/931770/en-us
  4. Fehlende Ressourcenzuweisung für die Prozessorlast
    Die Prozessorlast des virtuellen Systems lässt sich beim VMWare Server nicht begrenzen. Auf einer 2 Wege Maschine ist die Chance, dass der Server durch 2 virtuellen Maschinen Lahmgelegt wird aber noch nicht vorgekommen.
  5. Netzwerkkarten auf Virtuellen 64 Bit Maschinen
    Die bei 64 Bit vorkonfigurierte Netzwerkkarte von AMD wird unter Windows Vista nicht weiter Supportet. In der Config Datei der virtuellen Maschine kann man jedoch manuell bearbeiten, dass es eine Intel 10/100/1000 Karte ist. Diese hat bei mir keine weiteren Probleme nach der Installation der VMWare Additons gebracht. Hierfür empfehle ich die Freeware VMX Builder und eine Sicherung der aktuellen Config Datei!

Bis auf die Punkte oben bin ich mit dem VMWare Server absolut zufrieden. Erst wenn die 64 Bit Virtualisierung von Microsoft verfügbar ist, wird wieder über einen Wechsel überlegt. Ob die Verteilung der Platten auf je 2 GB Teile dort funktioniert, was als 2. KO Kriterium für VWWare zählt dort auch geht, weiß ich nicht.

Aktuell schlägt VMWare Server auf jeden Fall das Microsoft Pendant!

Die Liste aller Hotfixes für Windows Vista ist bei der Fehlersuche extrem gut. Hier der Link mit deutschen Beschreibungen: http://www.drvista.de/vista-updates-and-patches/99-ubersicht-vista-hotfixes.html

 Monday, July 30, 2007

Special Patches von Microsoft waren bisher nur per Telefon verfügbar - nun auch per Mail!

Folgendes Problem:

Ich habe eine Microsoft Software gekauft und installiere Sie. Nun finde ich ein Problem und google rum. Auf der Microsoft Seite findet sich ein Patch, aber es gibt keine  Downloadlink dazu. Dann hat man richtig gesehen, man muss anrufen und nach dem Patch fragen. Ich wußte nie, ob das Geld kostet und habe meist andere, langwieriege Lösungen gestrickt! Doch nun gibt es hier wohl Abhilfe:

Das Hotfix Formular

Über dieses Formular kann ich mir den Download wohl per sehr kurzem und einfachem Webformular freischalten lassen. Das werde ich, wenn nötig mal ausprobieren und hoffe bis dahin schon erfahrungen zu der Seite zu lesen... Wenn ich es nutze blogge ich aber das Procedere mal!

 Sunday, July 29, 2007

Was kostet ein Small Business Server?

Diese Frage stellen sich immer wieder kleinere Unternehmen, die bisher noch keinen Server haben. Darauf habe ich eine Antwort, die ich hier einfach mal kurz poste.

Es ist ein Standardangebot für 5 User, was die Richtung zeigt, wie hoch die Kosten ungefähr sein sollten. Eine Machbarkeit der Kundenanforderungen und eine persönliche Absprache ist aber absolut notwendig, da es sonst zu Missverständnissen kommen könnte.

 

SBSAngebot.pdf (167,79 KB)
 Saturday, July 28, 2007

Ganz viele Visual Studio 2008 Beta 2 Links mit Silverlight und Ajax Tools

Nun gibt es die Beta 2 vom Visual Studio 2008 und wer dies einsetzt kann die lange Liste an Extensions, die ich vor einigen Tagen gepostet habe, deutlich verkürzen!

Beta 2 Versionen als EXE

Team Suite

Team Foundation Server

Beta 2 Versionen als VHD

Team Suite

Team Suite und Team Foundation Server

Bitte immer auch das Base Image runterladen, sonst wird das nicht mit dem Virtual Server 2005 R2 SP1 oder dem Virtual PC 2007 laufen. Ich habe es leider nicht geschafft die Versionen mit dem VMConverter Fit für VMWare Server zu bekommen, da leider Basisimages nicht unterstützt werden.

Neue Addons Diese umfassen alles was mit Silverlight 1.0, 1.1 und Ajax zu tun hat und kürzen die Sammlung von früher doch deutlich ab.

Ob und in wie weit Tools von Drittanbietern funktionieren konnte ich bisher noch nicht testen!

 +   = schicke Anwendungen...
 Wednesday, July 25, 2007

Ganz viele Links zu Software rund um .NET

Das Visual Studio 2005 ist nicht mehr ganz frisch und braucht einige Extensions um auf den aktuellsten Stand zu kommen. Ich suche dann immer bei einer Installation mir die Tools zusammen. Als Merker habe ich diese Tools einfach mal in einen Blog Eintrag mit Links zusammen gefasst:

Visual Studio 2005

·         Vollversion nur für MSDN Subscriber (über MSDN Anmeldung im geschützten Bereich)

·         Testversion 180 Tage

·         Express Editions (kostenlos, geeignet kleine Programme oder „Einsteiger“)

Extensions für die neuen Techniken:

·         Visual Studio 2005 SP1

·         Visual Studio 2005 SP1 Vista Patch

·         Windows Workflow Foundation

·         Visual Studio Tools for Office Second Edition

·         Extensions for WCF und WPF CTP (EN)

·         Extensions for Sharepoint 3.0 (EN)

·         Microsoft Expression Blend für die WPF Animationen und Co

·         Microsoft Sandcastle für automatische Dokumentation (EN)

·         ASP.NET Ajax Extensions (EN)

·         ASP.NET Ajax Toolkit (EN)

Auch ein paar Tools von Drittherstellern können sehr nützlich sein:

·         #ZipLib (EN, kostenlos, Zippen mit .NET)

·         Sandcastle GUI (EN, einfach und kostenlos, Autodokumentation GUI mit .NET)

·         Sandcastle Help File Builder (EN, komplex und kostenlos, Autodokumentation GUI mit .NET)

·         Sparx Enterprise Architect (EN, DEMO, UML Tool)

·         Sparx MDG Plugin for Visual Studio 2005 (EN, DEMO, UML Plugin)

·         Refactor! (EN, kostenlos, Refactoring for VB.NET)

·         PDFSharp (EN, kostenlos, PDF mit .NET)

·         SharpPDF (EN, kostenlos, PDF mit .NET)

·         iTextSharp (EN, kostenlos, PDF mit .NET)

·         Snippet Editor (EN, kostenlos, VB.NET Snippet Editor)

·         Interop Tools for Windows Forms (EN, kostenlos, Anbindung von VB6 Forms)

·         Codeplex (EN, viele weitere Shared Source Programme)

Wer nicht so viel installieren und zusammensuchen will, kann auch gerne das neue Visual Studio Orcas Downloaden. Dieses enthält alles wichtige, was sonst per Extension installiert wird und bietet darüber hinaus noch LINQ und weitere Features samt .NET 3.5 an.

·         Visual Studio Team Suite Orcas Beta 1 (EN)

·         Visual Studio Team Foundation Server Orcas Beta 1 (EN)

·         Visual Studio Express Editions Orcas Beta 1 (EN)

Auch als Virtuelle Maschine sind diese Betas zu haben!

·         Visual Studio Team Suite Orcas Beta 1 VHD (EN)

·         Visual Studio Team Foundation Server Orcas Beta 1 VHD (EN)

Alle Links werden ohne Gewähr und ohne Haftung für den Inhalt angeboten!!!

 Wednesday, July 18, 2007

Ist .NET Sicher? Argumentationshilfen…

Gestern wurde mir gesagt, dass das .NET Framework aber noch nicht ganz ausgereift / sicher ist. Diese Frage konnte ich nicht wirklich glauben, möchte aber nach guter Überlegung für den Fall, dass diese Frage erneut gestellt wird, die passenden Fakten zur Hand haben.

.NET ist Sicher, weil…

·         Das .NET Framework ist eine der am weitest Verbreitesten Anwendungen überhaupt.

·         In aller Welt sollen mehr als 250 Millionen Installationen gezählt sein.

·         Höchstverfügbarkeitslösungen wie die NASDAQ setzen mit Ihren Systemen komplett auf .NET.

·         Das Sicherheitskonzept CAS von .NET ist die breiteste Sicherheitsbarriere aller Softwarearchitekturen auf dem Markt.

·         Per Default ist das .NET Framework sicher, was auch zeigt, dass es bisher nur für ein Framework ein einziges Service Pack in 6 Jahren gibt.

.NET ist ausgereift, weil…

·         Die Releases von Anfang an wie bei JAVA im 1,5 Jahres Rhythmus erschienen sind

·         .NET die einzige Plattform der Welt ist, mit der man zertifiziert MMCI 5, also den höchst möglichen Entwicklungslevel der Prozesssicherheit, erreichen kann. (Microsoft)

·         Die Verbreitung von .NET Applikationen seit 2004 bei Neuentwicklungen vorne liegt und seit 2006 auch bei dem Bestand .NET an JAVA vorbei gezogen ist. (Technokrati)

·         Laut INETA noch kein PC auf Basis eines fehlerhaften RTM Frameworks abgestürzt ist.

·         Die Unterstützung der Plattform extrem breit aufgestellt ist und jeden Tag neue Entwickler hinzukommen.

.NET ist die Plattform für…

·         Aufwendige, Barriere freie GUI Applikationen mit der Presentation Foundation

·         Office Basierende Lösungen mit VSTO

·         Höchstkritische Datenbanklösungen mit dem SQL Server

·         Workflow Lösungen mit der Workflow Foundation

·         Webservice mit der ECMA Standardisierung der WCF die Plattform für Webservices

 Sunday, July 15, 2007

Vista: Servergespeicherte Userprofile mit 32 und 64 Bit im Wechsel

Die Servergespeicherten Profile haben unter XP immer mal wieder Probleme gemacht und viel Arbeitszeit gekostet. Das ist mit Windows Vista drastisch anders geworden. Die Verwaltung der Profile ist wesentlich einfacher geworden, was das Handling angeht. Dies liegt vor allem an dem deutlich verbesserten Synchronisierungstool. Hiermit sind Konflikte die Absolute Ausnahme und die Zeit, die beim Start benötigt wird, reduziert sich ganz erheblich. Ich habe es zwar noch nicht selbst messen können, aber auch der Traffic muss massiv nach unten gegangen sein.

Nun sind die Userprofile besser geworden, da muss es doch auch was geben, was Probleme macht? Tja und da ist es, die 32- und 64 Bit Unterschiede. Alle Links auf Programme müssen nun zwingend auf %Programme% lauten. Sonst hat man bei 32 Bit Systemen die 32 Bit Programme und bei 64 Bit die 64 Bit Programme angesprochen. Dort liegt dann aber weder Word noch Excel oder Outlook.

Tja mit dem %Programme% ist das dann ja schon wieder gelöst, bis auf eine "Kleinigkeit". Die Icons sind nicht mehr da wo man sie vermutet und die Icons werden nicht mehr schön bunt, sondern als Standard angezeigt. Das verwirrt die User leider stark und man muss nun sehen, wie man die ICO Dateien, die zu den Programmen gehören an einen Ort schiebt wo sie unter 32- und 64 Bit gefunden werden. Bei ICO Dateien ist das ja noch recht einfach, aber was macht man wenn die EXE die ICO enthält? Dann darf man gespannt sein, wie man die ICO Datei dann bekommt :(

Meine Vorgehensweise ist, ein Screenshot zu machen und diesen dann mit dem Programm Iconmaker 2006 vom BMP ein Icon umzuwandeln. Pro Programm hat man hier auf jeden Fall einen munteren Malaufwand :)

 Saturday, July 07, 2007

Mailempfang und Versand

Lösungen für den Einsatz mit Microsoft Exchange Server

Ich habe viele Möglichkeiten mit Microsoft Exchange Servern Mails an die Nutzer zu verteilen. Mein heutiger Artikel soll beschreiben, was für Möglichkeiten es gibt und die Vor- / Nachteile auflisten.

MailsUndCo.pdf (203,83 KB)

 Monday, March 26, 2007

Citrix Entwicklerunterstützung

Die Unterstützung, was Testlizenzen angeht ist seitens Citrix extreme schlecht. Es war mir bisher nicht möglich eine Testversion neu zu installieren und somit den Testrechner nach 90 Tagen neu aufzusetzen. Somit ist der Lerneffekt in Sachen Citrix für einen Administrator oder Entwickler speziell extrem schwer. Hier hat Citrix im November eine gut versteckte Entwicklerversion kostenlos für 2 User im CDN gebracht. Diese Version war aber auch nicht mehr vom Messepersonal zu finden. Hier wurde mir umgehend Unterstützung für Test und Entwicklung zugesichert.

Neuigkeiten vom Sharepoint Server auf der Cebit

Der Microsoft Sharepoint Portalserver ist extreme beliebt und deckt sehr sehr viele Themen ab. Seit meiner Diplomarbeit hat er sich massiv weiterentwickelt und stellt auf der Cebit einen Schwerpunkt von Microsoft dar. Er stellt eine gute Brücke zwischen Entwicklung und Administration dar. In der neuen Version werden Intranetseiten, Workflows, Dokumentenbibliotheken, Unternehmensweite Dokumentensuche, Revisionssichere Archivierung, Excel Server mit Webaccess  und vieles mehr angeboten. Dieser Server ist weitaus günstiger als Vergleichsprodukte von IBM und wird von Microsoft als neuer zentraler Server für die Konsolidierung von diversen Applikationen angeboten.

 Wednesday, January 17, 2007

Ein kurzer Blog Eintrag: Windows Server Longhorn - neue Beta bei MSDN zum Download

Endlich gibt es mal wieder was neues auf MSDN und sogar was ganz interessantes. Die neue Beta vom Longhorn Server!!!

Viel Spaß beim Downloaden...

 Thursday, January 04, 2007

Problem mit Vista Benutzer Profilen oder sagen wir besser Frage :)?!

Hallo zusammen,

bei dem Testen der Verteilung von Vista ist mir folgendes, massives Problem reproduzierbar aufgefallen:
  • Ich melde mich mit einem User an, arbeite mit diesem.
  • Melde mich ab und melde mich als Admin an.
  • Zum Test lösche ich das Profil des "alten" Users unter c:\users.
  • Danach melde ich mich wieder als der Benutzer an.
Resultat:

Der Benutzer kann sich zwar anmelden, Ihm wird aber ein tempöräres Profil erstellt und dieses auch angezeigt (Taskleiste). Bisher habe ich es noch nicht geschaft den User wieder über Default User ein neues Profil anzulegen. Der Ordner des Testusers wird einfach nicht erstellt nur ein Ordner TEMP...

Umgebung:
  • Windows Vista Business RTM, Windows Vista Ultimate RTM
  • Lokaler Benutzer ("Test"), Lokaler Benutzer ("Administrator"), Domänen Benutzer ("test\Test")
  • Getestet auf 3 unterschiedlichen Systemen HP NX6325, Athlon 1800 und VPC

Frage / Workaround:

Kann es sein, dass ich noch irgendwo was löschen muss? Habe wie bei XP hundertfach vorgenommen nur den Ordner Profil des Users gelöscht.
Ich muss ja irgendwie Profile löschen können, hat da schon jemand eine Lösung für das Problem oder kann es auch bestätigen?!

Schon mal vielen Dank für die Hilfe

 Wednesday, December 27, 2006

Virtualisierung mit Windows Vista als Gast

Wie läufts am schnellsten?

Virtualisierung mit Windows Vista ist die eine Sache. Die andere Sache ist aber eine virtuelle Maschine mit Windows Vista zu erstellen, die dann auch noch schnell laufen soll. Der klassische Fall, um zu testen, ob seine erstellte Anwendung schon fit für Vista ist…

Virtual PC 2007 Beta

Die Installation funktioniert unter so gut wie allen Betriebssystemen vom Microsoft. Die Mitgebrachten VM Additons sind die neuesten und sie laufen sehr schnell mit Vista. Daher kann man hiermit am schnellesten mit Vista arbeiten. Am besten ist es, wenn der Prozessor Hardware V Support mitbringt… Dann geht es mit der aktuellen Beta noch ein Stück schneller. Alle aktuellen Core 2 Duo und Turion X2 unterstützen diese V Chips und sind damit deutlich schneller. Technisch geht es somit sogar auf einem 32 Bit System ein 64 Bit virtuelles Vista zu installieren. Aber das geht ja bekanntlich nur bei VMWare und wir hier von Virtual PC nicht unterstützt.

Dafür kann die Grafikleistung unter Virtual PC 2007 Beta überzeugen. Es ist das einzige von mit gesteste System, wo man direkt per virtueller Konsole in ansehnlichem Tempo arbeiten kann. Der später beschriebene Umweg über RDP bringt aber noch Aero dazu, wenn es der Host untertützt. Ach ja und ein bissi schneller geht’s wohl auch mit RDP…

Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2

Diese Version ist die ideale Microsoft Server Version. Im Vergleich zum Virtual PC unterstützt sie auch 2 Prozessoren für die Virtualisierung. Das heißt nicht, dass die Virtuelle Maschine 2 haben kann, aber das heißt wenigsens, dass beide für die verfügbaren virtuellen Maschinen genutzt werden. Neben der in seiner Klasse einzigartigen Lastverteilung, die für jede Maschine individuell geregelt werden kann unterstützt auch dieses System die V Eigenschaften der beschriebenen Prozessoren. Es ist beachtlich, dass der Virtual Server 2005 SP1 Beta 2 somit der schnellste im normalen Betrieb ist, wenn auch nur mit hauch dünnem Vorteil gegenüber VMWare.

Nun wieder zum Vista… Die Installation dauert, wie auch bei Virtual PC recht lange, aber dann ist es da. Bitte machen sie nicht den Fehler und installieren Sie die mitgebrachten VMAdditions. Diese sind einfach langsam! Hier sollte man die vom Virtual Server 2007 Beta verwenden und installieren. Hier kann die MSI Datei entpackt werden und die ISO mit den VMAdditions unter dem Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 verwendet werden.

Nun läuft das Vista schon mit tollen Additions, aber man schaue hin, es ist super langsam. Um das zum umgehen bleibt hier keine andere Wahl. Man muss RDP aktivieren unter Systemsteuerung, System, Remote wird das aktiviert. Dazu muss das Netzwerk auf Privat stehen und RDP in der Windows Firewall freigeschaltet sein. Dann geht man am besten per RDP auf die virtuelle Maschine. Das geht dann sogar recht flüssig und wenn man Vista als RDP Client nutzt, so wird man auch Aero wiederfinden, wenn das auf dem aufrufenden Client aktiviert ist.

Virtual PC 2004 SP1 und Virtual Server 2005 R2

Für diese Versionen gilt das gleiche wie bei Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2. Man muss wie dort beschrieben vorgehen, um das Vista bei guter Geschwindigkeit am laufen zu haben. Da die Betas aber sehr gut laufen und das ganze eh für Test / Entwicklung verwendet wird, würde ich vorschlagen direkt auf eine der kostenlosen und über connect.microsoft.com verfügbaren Beta Versionen zurückzurgreifen! Oder aber man ließt man das nächste Kapitel J

VMWare Server & Co.

Ich gebe zu, dass ich nur VMWare Server nutze, ich dieses Produkt aber mit weitem Abstand am besten finde! VMWare hat den gewaltigen Vorteil, dass es nicht den vollen, großen RAM von Vista  nutzt, sondern nur den aktivien Teil, den man gerade braucht. Da Vista insgesamt mehr RAM verbraucht ist, dieses ein super großer Vorteil des VMWare Produktes.

Ebenso eine Mehranforderung von Vista sind große Festplatten. Auch hier hat VMWare ein schlagendes Argument. Nämlich die 2 GB Stücke der virtuellen Festlatten… Bei Mirosoft hat man eine VHD als ein Stück. Das kann bei einer umfangreichen Festplatte schon mal 30 GB sein. Bei VMWare hat man hier als Gegenstück 15x2 GB als kleine Teile. Diese ergeben zusammen eine große, wenn man will. Und auch wenn es auf den ersten Blick nach Chaos aussieht hat es den schlagenden Vorteil, dass man seine Festplatte auch defragmentieren kann. Defragmentieren ist bei einer virtuellen Maschine für die Performance sehr wichtig und das kann man nur, wenn man die Teile der virtuellen Festplatte auch verschieben kann. 30 GB VHD defragmentieren heißt, dass man 30 GB am Stück frei auf der Festplatte braucht *grr*. Bei VMWare heißt es einfach nur 2 GB am Stück frei zu haben, wobei allerdings 25% insgesamt frei sein müssen.

Noch ein Vorteil für VMWare und nun sind wir endlich mal wieder bei Vista *g*, ist die schnellere Installation. Währen man bei den Mirosoft virtualisierungs Produkten ewigkeiten braucht und diese erst mit den VM Additions gut laufen ist VMWare deutlich fixer beim installieren. Das liegt daran, dass VMWare nicht emuliert, sondern virtualisiert!

Hat man dann sein Vista fertig installiert, so sollte man aber die Windows VM Additions auch hier schnellstmöglich installieren. Die mit VWWare Server 1.0.1. mitgebrachten Additions funktionieren übrigens sehr gut! Über die Grafikleistung wird man zwar ernüchtert sein, aber dafür gibt es auch wieder einen Trick… Der Trick heißt RDP freigeben. Man gebe RDP frei, schalte das Netzwerk auf privates Netz und dann kann man per RDP auf die VMWare Kiste zugreifen. Das läuft gut und und wenn der Host dann noch Vista mit Aero aktiv hat, läuft die tolle Aero Glass Oberfläche auch in der virtuellen Maschine.

Fazit

Einfach und gut läuft VMWare Microsoft somit davon. Kein großes Rumgesuche von den richtigen Additions und los geht’s hier mit VMWare. Blöd nur, dass unter meinem Vista Host nicht das Netzwerk ordenlich mit WLAN geht. Hier bleibt nur die Möglichkeit VMWare Workstation 6 Beta zu testen oder zu hoffen, dass schnell ein Fix für den VMWare Server kommt. Ich persönlich kann ohne WLAN nur auf dem Server arbeiten. Auf dem Client habe ich aktuell Virtual PC 2007 Beta installiert, um virtuelle Manschinen verwenden zu können.

Virtualisierung mit Windows Vista als Host

Was geht, was geht nicht?

Windows Vists ist sehr ausgereift und auf keinem meiner Clients ist noch ein anderes Betriebssystem zu finden. Sage Kaufmann 2004 hat Probleme mit der Datenbank und der PDFCreator 0.9.3. geht leider nicht und wurde durch CutePDF vorläufig ersetzt. Sonst läuft alles - ach ne, die Virtualisierung ist das größte Manko. Hier geht es um Windows Vista als Hostbetriebssystem. Sprich der Rechner nutzt Vista zum Arbeiten und man will z.B. für Kunden oder Präsentationen auf diesem "Arbeits-Vista" noch andere Dinge, wie z.B. Server 2003, zeigen.

64 Bit Vista:

VMWare Server läßt sich nicht installieren!

Virtual PC 2004 SP 1 läßt sich nicht installieren!

Virtual PC 2007 läßt sich nicht installieren!

Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 läßt sich installieren. Er funktioniert einwanfrei, aber die WLAN Karten werden nicht erkannt. Eine nutzung mit normalem LAN oder auch intern ist dagegen problem los möglich...

32 Bit Vista:

VMWare Server läßt sich ohne Probleme installieren. Die Pearl Webseite funktioniert nur, wenn CGI erweiterungen im IIS 7 und die IIS 6 Kompatibilität eingeschaltet ist. Beim Start der Webseite wird aber sehr viel Prozessorlast "verbraten". Nach 2-3 aufrufen geht es aber wieder. NAT und herkömmliche Netzwerkkarten gehen. WLAN wird auch angezeigt, habe ich aber bisher nicht zum Laufen bekommen!

Virtual PC 2004 SP1 läßt sich nicht installieren!

Virtual PC 2007 läuft ohne Probleme. Alle notwendigen Funktionen gehen ohne Probleme. Sollte man SCSI Festplatten starten wollen, so hat man aber ein Problem. Auch PXE Boot ist mit Virtual PC per Design her leider nicht möglich. Dafür funktionieren Verbindungen über WLAN Verbindungen des Hosts ohne weitere Probleme!

Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 läßt sich installieren. Er funktioniert einwanfrei, aber die WLAN Karten werden nicht erkannt. Eine nutzung mit normalem LAN oder auch intern ist dagegen problem los möglich...

 Sunday, December 17, 2006

WDS, AIK, ADM und WDS - die einfach Verteilung von Windows Vista

Es ist alles fertig, um Windows Vista und Office 2007 zu verteilen! Die Verteilung speziell von Vista ist im Vergleich zu XP extrem viel einfacher. Ein guter Grund, um ein neues Projekt gleich auf Windows Vista zu beginnen oder noch umzuplanen, wie ich finde!

Fangen wir bei Vista an:

WAIK:       Man lädt das WAIK herunter und installiert es.

WinPE:      Darin ist das aktuelle Windows PE 2.0 enthalten. Dieses extrahiert man und baut daraus eine ISO Datei. Es muss nicht unbedingt eine ISO Datei sein, man kann hier auch einen Bootbaren USB Stick nehmen. Weitere Treiber oder Autostartskripte müssen hier manuell erstellt werden und in die CD integriert werden. Dies ist der größte Aufwand bei der Vista Installation

Abbild:      Mit dem Abbildmanager erstellt man eine XML Anpassungsdatei. Diese heißt normalerweise unattend.xml. Mit dieser Datei wird die Installation einer bestimmten Windows Vista Variante personalisiert. Mit unzähligen Schaltern kann man nahezu alles anpassen, was es gibt. Vom PID Key, über Language Packs bis zu lokalen Usern lässt sich hier alles steuern. Der Abbildmanager enthält eine umfangreiche Hilfe zu jedem Punkt, die auch sehr notwendig ist.

WDS        Dieses Tool wird auf einem Windows Server 2003 installiert und erweitert das bestehende RIS um viele gute Funktionen. Es können damit XP, 2003 und Vista verteilt werden. Da das Image Format unterstützt wird, wird sehr viel Zeit bei der Installation gespart (wegen der Komprimierung). Es wird ein Bootabbild und ein Systemabbild geladen und dieses kann installiert werden.

ADM(X)    Nach der Installation sollte man sich Gedanken um die Gruppenrichtlinien machen, die mit Vista deutlich erweitert worden sind. Was darf ein User, wie wird die Firewall konfiguriert und wie viel mal falsch anmelden darf man sich...

 Tuesday, December 05, 2006

Großbanken und Börsen lösen Ihre Großrechner ab!

Lange haben Sie gehalten, lange haben die Anwender mit Userunfreundlichen Benutzeroberflächen im Grün-Schwarz Look gearbeitet und nun merken die wichtigen Großbanken, dass es Sinn macht die Großrechner zu überdenken. Zwar sind die Umstellungskosten immens, aber danach geht's richtig fix weiter. Der Schwenk musste ja irgendwann kommen!

Nach der Norisbank, was eher ein kleiner Fisch ist, hat die NASDAQ als die größte Börse der Welt Ihre Großrechner durch SQL Server 2005 mit .net ersetzt. Diese wickeln insgesamt 5.000 Transaktionen pro Sekunde und 100.000 parallel ab. Es kommen 8 Cluster Systeme von Dell zum Einsatz. Die Betriebskosten konnten so um Faktor 10 gesenkt werden und die Neuentwicklungen gehen so meist in Tagen von der Hand. 1,3 Mio Institutionelle Kunden sind direkt angebunden und das Reporting ist ohne Locks der Datenbank in Echtzeit möglich!

http://go.microsoft.com/?linkid=5233610

Auf Basis der extrem guten Erfahrungen stellt auch die London Stock Exchange auch auf Windows Server mit SQL Server um.

http://download.microsoft.com/download/7/7/e/77e15b39-fef7-4eb2-95ef-b9b7b0691444/CS604_LSE_fin_211106.pdf

Mal sehen, wann die nächsten Banken folgen. Der Großrechner ist Geschichte, es lebe der SQL Server und seine Kollegen von Oracle und Co., die man auch nicht unterschätzen sollte.

 Sunday, November 26, 2006

F-Prot kennt das wer, wenn nicht sollte man mal schauen :)

So heute habe ich mich mit Antivirus für Small Business mal wieder beschäftigt und für mich eine brauchbare Variante gefunden:

Für Privatanwender ist Antivrius heute in aller Regel gratis. Hier ist Antivir oder wie der neue Name Avira ist echt eine super Sache. Aber den Kunden zu erklären, dass das zu Hause ist und sie in der Firma etwas anderes brauchen, ist die andere Sache.

Privat würde ich jedoch auch Avira, GFi oder auch avast! nutzen. Mein Tipp wäre sogar avast!

Aber nun zu den Small Business Usern:

Bisher haben wir ca etrust genutzt auf allen SBS Servern und das war mit der Version 7.1 auch ne tolle, günstige Sache. Naja nun mit der Version 8.0 ist alles anders. Keine kostenlosen Updates mehr... das wäre nicht schlimm, aber der Antivirusserver, eine Java Webapplikation auf dem Server, ist Pflicht! Das nervt extrem... ich kann keinen Client mal schnell mit der CD installieren. Der Support kann auch nicht helfen, weil es einfach nicht geht.

Also weg mit CA war unsere Meinung. Doch was nun? Die meisten Antivirus Suites kosten rund 450€ und da waren wir ja schon mal, wenn wir uns Norton mit den Problemen und dem hohen Preis ansehen.

Also weiter gesucht... Im Bereich 200€ habe ich einiges gefunden... TrendMicro, Avira Busines und McAfee. Mc Afee ist von der Marke her nicht so mein Fall. Ich kann ja nicht einschätzen, ob die meinen wichtigsten Partner, Microsoft, wirklich unverständlich verklagen oder nicht. Das wäre Avira echt toll, weil's die Kunden privat schon kennen! Aber auch TrendMicro ist ja nicht das schlechteste. Das bedeutet unsere Kunden zahlen etwas mehr, bekommen aber auch mehr!

Dann kam der Kollege mit dem ich die Small Business Server installiere auf Kaspersky. Das ist ne tolle Software, aber mit Server auch wieder im Bereich 450€ - sozusagen unser Mercedes :)

Nach langem Suchen fand ich aber noch was, was ich nicht glauben konnte: F-Prot Antivirus. Die kennt man doch... Naja die nehmen bestimmt auch viel? Nein nehmen die nicht. Antivirus für Client / Server kostet rund 50€ für 10 User. Das kann doch nicht sein? Ausprobiert und im Onlineshop 10 mal probiert. Das geht wirklich und es ist echt nicht schlecht das Programm. Scannt sehr gut und hat keine großen Schnörkel... 4 MB Ram verbraucht das. Ich find das einfach super und da der Exchange schon per Provider geschützt ist, habe ich nun einen neuen Mercedes zum Panda Preis!!! Und so teuer wäre Exchange für die Kunden ohne Schutz vom Provider auch nicht.

Es lebe F-Prot, solange die nicht auch die Preise oder Leistungen so drastisch anpassen wie ca!

 Saturday, November 25, 2006

it5000 Blog gestartet

Schon lange bin ich drauf und dran ein Blog einzurichten. Nun habe ich es endlich geschafft.

http://blog.it5000.de steht nun für alle zum lesen von interessanten Artikeln zu Microsoft .net & Servern bereit.

Der erste Tipp geht gleich dahin, wie dieses Blog bei Domainbox eingerichtet ist:

  • Einfach mal in ein Unterverzeichnis schieben geht nicht! Man muss es in ein eigenes Applikationsverzeichnis schieben. Das wird einem beim dem Plesk nicht so einfach gemacht, aber es geht.
  • Man erzeugt einfach eine Subdomain und kopiert die Dateien vom Blog da rein. Nachdem die Dateien drin sind, denkt man da geht nix... Naja, die Site.Config muss noch angepasst werden. Hier muss localhost durch den Webservernamen angepasst werden.
  • Fertig, ein bisschen, sieht schon gut aus, aber ändern kann man nix. Man muss auf die drei Ordner SiteConfig, Logs und Content noch lese/schreibrechte für den ASP User geben. Hier blos nicht mehr berechtigen...

Das war's nun und es kann mit dem Blog losgehen. Es steht nur noch das Mails versenden aus. Da zickt die Konfiguration noch etwas rum.

Auf viele weitere Blog und viele Leser, Florian