Mein neues Handy- ein HTC Wildfire mit Android…
Für die Leute die mich kennen ist es schon fast ein Wunder, dass mein Handy nicht mit Windows läuft. Mein gutes altes Windows Mobile Handy hat Probleme mit der Tastatur gehabt und ich habe leider kein Windows Phone Entwicklungshandy bekommen… Tja und da hat es mich gepackt – nach dem Test von einem Motorola Milestone wollte ich mehr über dieses neue Betriebssystem erfahren. Wie kann es sein, dass man 200.000 Geräte am Tag auf den Markt bringt und diese Modelle nahezu ausverkauft sind? Also habe ich es einfach mal probiert. Mittlerweile kann ich nach dem Test von 6 Wochen sehr gut sagen, was ich von dem Gerät halt. Es bringt einfach nichts alles toll oder alles Mist nach 2 Tagen zu schreiben.
Die Hardware – günstig und hochwertig
Tja, ich habe immer noch nicht geschrieben, ob ich es nach 6 Wochen nun toll finde oder nicht… Kommen wir daher erst einmal zu den Fakten. HTC liefert mit dem Wildfire ein sehr gut verarbeitetes Gerät aus. Dieses Gerät ist mit rund 240€ extrem günstig und spielt im unteren Segment eine wichtige Rolle im Android Segment. Man bekommt ein sehr kleines aber schon leistungsfähiges Handy. Darüber gibt es natürlich noch die Desire und i9000 Handys. Aber wenn ich später doch auf Windows Phone 7 wechseln sollte, war es nicht so teuer und schön klein ist auch nen riesen Vorteil.
Die Software – einfacher Einstieg und ein perfekter Touchscreen als Basis
Die Hardware ist sicher nicht so wichtig. Viel mehr kommt es mir ja auf die inneren Werte von dem Gerät an. Während man bei dem Motorola Handy noch viel konfigurieren musste, liefert HTC mit der Sense Oberfläche schon deutlich mehr mit. Ich habe ein gut eingerichtetes Handy in der Hand, mit dem man sich auch fix zu Recht findet. Die unterstützende Bildschirmtastatur arbeitet mit einer kleinen Vibration als haptische Rückmeldung sehr gut. Vor allem das direkt ansprechende Touch-Display ist extrem gut zu bedienen. Da wirkt das schrubben mit dem Stift bei Windows Mobile schon sehr altertümlich! Auch das hineinfindet in das Betriebssystem geht sehr gut von der Hand. Selbst die ersten Anwendungen sind mit dem gut zu bedienenden Android Market fix installiert.
Die Synchronisation – erste Ernüchterung es gibt aber auch Lösungen für die Probleme
Neben dem Telefon und den SMS sind die Kontakte, Termine und Mails auf einem Smartphone unheimlich wichtig. Das Android Handy bietet einen Exchange Client mit an. Dieser ist einfach einzurichten und braucht sogar nicht mal das dämliche Zertifikat, was das Microsoft Windows Mobile benötigt hat. Abruf der Mails, Termine und Kontakte funktioniert super. Selbst die Kontaktfotos sind dort, wo man sie braucht :) Doch gibt es leider nur Platz für ein Exchange Konto. Aber wer hat überhaupt schon einen Exchange Server herumstehen? Hotmail oder Yahoo boten bis Anfang der Woche noch kein Active Sync für die Mails an. Der Abruf über POP3 ist für Hotmail bisher das Maximum und leider nicht überzeugend. Mit IMAP kommt man etwas weiter – aber der Wechsel von Yahoo zu Gmail war dann doch die Wahl. Gmail funktioniert, wie nicht anders zu erwarten, super mit dem Android Handy. Seit dieser Woche gibt es Hotmail mit Active Sync – da man aber keine 2 Konten mit Exchange im Android registrieren kann, fällt der Test leider erst mal flach :( Somit heißt es weiter: it5000 per Exchange Client und privat per Google… Neben den Mails kommen aber noch Kontakte und Termine in die Betrachtung. Gmail kann keine Kontakte synchronisieren und die Anbindung für die Termine im Outlook ist mittelmäßig. HTC bietet aber eine ordentliche Sync Software für den PC. Leider funktioniert dies aber nicht Kabellos, sondern nur per USB oder Bluetooth. Das ist schade, da man ja alles per Internet am liebsten machen möchte… Somit ist dieser Punkt sehr komfortabel gelöst – aber nur wenn man sich von der Konstellation her auf ein System einigen kann.
Weitere Apps – Surfen leicht gemacht auf dem mini Bildschirm
Neben dem die Synchronisation steht ging es an die Suche nach den weiteren Anwendungen. Der Browser ist wirklich toll und wenn man Flash ausschaltet auch echt fix. Somit hat Steve Jobs doch recht, wenn er sagt das Flash auf solchen mobilen Geräten nicht so der Bringer ist. Kommt aber doch mal eine Seite, die Flash braucht zeigt das Handy im Gegensatz zum iPhone dieses Applet doch sauber an. Silverlight ist leider noch nicht verfügbar, was ich extrem schade finde – aber dazu später mehr. Der Browser hat eine extrem geniale Funktion. Die Zoom Funktion… Mit dieser Funktion kann man sich den Text einfach mit den Fingern so groß einstellen, wie man es zum Lesen braucht. Was aber der absolute Hammer ist, ist dass der Browser erkennt, welchen Abschnitt man lesen mag. Hier wird der Umbruch genau so gemacht, dass man sauber lesen kann. Hierfür gibt es eine Top-Bewertung des mobilen Browsens… Genial, wie das selbst auf dem recht kleinen Display von meinem Wildfire geht. Den Opera Mini Browser, den ich getestet habe war bedeutend schneller, da die Seiten auf dem Server nochmals komprimiert werden. Auch eine geniale Technik. Aber mit diesem Zoom vom Chrome Browser kann man einfach noch mehr Zeit sparen.
Karten und Navigation – Tolle Lösungen, wie man es von Google erwartet
Die Google Maps Anwendung ist extrem gut auf dem Android Handy gemacht. Sie bietet sehr gute Orientierungen und super Tipps und Tricks rund um den Standort. Die Navigation ist auch möglich. Ohne Street-View kommt sie aber noch nicht mit den Navigons dieser Welt mit. Kostenlos ist die Anwendung aber und daher kann man auch hier nicht meckern. Vor allem die extrem schnelle GPS Positionierung ist super. Während mein Navigon 1-2 Minuten für die Positionierung braucht, ist bei dem Android Handy die Position schon nach 5-10 Sekunden verfügbar. Selbst die Wegaufzeichnung ist mit Tracks gratis. Speziell die Suche um die aktuelle Position mit den Bewertungen von Qype ist kaum zu schlagen. Weltklasse, was einem da mit dem Handy zur Verfügung steht! Über den Market gibt es noch weitere Navigationslösungen – aber auch mein altes Windows Mobile Handy bot solche Möglichkeiten. Hier ist jedoch alles integrierter und flotter. Das Android Betriebssystem ist generell Lichtjahre schneller als das Windows Mobile.
Weitere Anwendungen - Der Market und der Akku
Über die Suche von dem Android Market findet man schon einiges. Auch die Beschreibungen und Bewertungen sind gut. Aber eine Eingrenzung auf Themen ist da schon schwieriger. Je nach Gerät werden auch nicht alle Anwendungen angezeigt. Bei dem neuen Wildfire Handy waren anfangs nur rund 30% der Anwendungen freigeschaltet. Nach und nach würde ich jetzt sagen, dass rund 80% verfügbar sind. Der Rest ist entweder nicht für das Wildfire geeignet (Auflösung) oder der Entwickler hat es wohl vergessen… Ich habe daher auf der Seite Androidpit.de weiter nach Anwendungen gesucht. Über diese Seite kann man auch Anwendungen als APK Downloaden. Diese kann man dann selbst auf dem Handy installieren ohne den Market zu nutzen. Die meisten Anwendungen liefen auch mit der kleinen Auflösung des Wildfire gut. Ich finde es einfach nur toll, wie einfach und fehlerfrei eine solche Installation von sich geht. Ich habe quasi, ob freigegeben oder nicht, nie einen Fehler mit einer Anwendung gehabt. Android ist hier perfekt und sehr ausgereift. Die Anwendungen selbst sind jedoch nicht alle Top. Im schlimmsten Falle saugen Sie ohne Verwendung im Hintergrund Strom vom Akku. Dieser war mit schlechter Konfiguration und ohne Taskmanager fix leer (maximal 1 Tag). Nach einer Weile Übung mit dem Taskmanager und den richtigen Anwendungen ist es nun aber wieder voll OK von der Leistung her (3 Tage bei mittlerer Nutzung – 2 Tage bei intensiver Nutzung).
Was für Apps braucht man noch?
Neben den oben schon genannten Hauptanwendungen braucht man einen Barcodescanner. Hier ist Barcoo echt super. Es dient als guter Preisvergleich, für Produktangaben bei Lebensmittel und bei Links, die zum Beispiel auf der Androidpit Seite zu finden sind. Von der Banking Anwendung über Gebrauchtwagen bis zum Railnavigatior gibt es echt gute Software in dem Market. Viele Anwendungen sind komplett kostenfrei. Andere sind für wenig Geld zu haben. Wer auf Androidpit sich mein Profil ansieht kann auch sehen, was ich sonst noch für Anwendungen nutze und damit auch empfehle… Ich will mich jetzt nicht weiter mit Anwendungen aufhalten, bin aber immer noch über das geniale Deployment über den Market begeistert.
Einstellungen – Nicht so überfrachtet wie Linux und einfach erlernbar
Wenn man davon ausgeht, dass Unix Android als Basis dient, würde man denken, dass es das gleiche Chaos wie Linux ist. Das kann man aber nicht sagen. Es wird einem nur das angeboten, was man wirklich braucht. Man kann am Android Handy nicht wirklich alles frei einstellen, wie man es bei Linux könnte. Dafür stimmt die Oberfläche und die Bedienung, wie man es auch bei Google erwarten würde. Somit ist das Android System sicher kein weiterer Linux Clone, der schlecht zu bedienen ist. Dass man einen Filemanager erst noch installieren muss, finde ich schon schade – aber auch hier gibt es Clients, die direkt Netzlaufwerke mounten können. Dies konnte nicht mal Windows Mobile so einfach!
Programmierbarkeit – Es ist kein Visual Studio und kein Hyper-V!
So, nun wollte ich auch mal testen, wie man für das Android Handy programmieren kann. Das SDK heruntergeladen und installiert. Hiermit kann man virtuelle Maschinen mit Android aufbauen. Leider ist das System aber von der Bedienung nicht so gut. Man hätte hier von Google lieber etwas bestehendes, wie Virtual Box nutzen sollen. Aber Google hat Streit mit Oracle und funktionieren tut es auch so… Was mich total aufregt ist aber, dass der Market in diesen Maschinen nicht verfügbar ist. Somit kann man nicht einfach mal testen… Nur wenn man Android 1.6 nimmt geht der Market. Man kann so APK Dateien selbst installieren – aber richtig durchdacht ist der Verzicht auf den Market in der virtuellen Maschine nicht! Na gut, jetzt kommt das erste Hallo Welt mit Eclipse. Auch dies ist mit der Anleitung als Plugin möglich und auch machbar. Aber so Anwenderfreundlich ist die Installation auch hier nicht. Und wo ist der GUI Designer? Hier darf man sich XML Dateien für die Oberfläche generieren. Die Entwicklung ist für einen Visual Studio experten echt eine ernüchternde Sache! Das Programmieren macht einfach keinen rechten Spaß. Wäre Silverlight schon verfügbar, wäre alles im Lot. So kann man nur hoffen, dass sich hier etwas tut. Für Microsoft stellt dies eine große Chance dar. Die Entwicklung für Windows Phone 7 ist echt smart und wenn Silverlight für Android verfügbar ist, braucht man nur 1x zu Programmieren. So kann übrigens auch Nokia Silverligt. Hier könnte Microsofts Rettung liegen. Denn auch auf dem Tablet kann ich mir mittlerweile Android sehr gut vorstellen! Erfolgt die Programmierung jedoch mit Silverlight haben auch die Entwickler etwas von dem Trend und Microsoft setzt seine Produkte als Konkurrent gut ins Rennen…
Fazit – Geniales System aber schlechte Anwendungsentwicklung
Ich kann nur als Fazit sagen, dass Android eine tolle Plattform im Betrieb ist. Nach so einer kurzen Entwicklungszeit hat man ein sehr gutes Betriebssystem, was auch Windows 7 auf den Tablet Geräten gewaltig Konkurrenz machen wird. Auch Windows Phone 7 gebe ich dank der miesen Programmiermöglichkeiten noch eine gute Chance. Mal sehen, wo Android in einem Jahr steht… Ich bin schon begeistert, was Google hier so auf die Beine gestellt hat!
Ich war äußerst gespannt Microsoft Azure SQL auszuprobieren und möchte meine ersten fundierten Erfahrungen hier schreiben.
Was ist Azure SQL?
Microsoft Azure SQL ist eine Relationale Datenbank im Internet. Diese Datenbank ist zwar kein richtiger SQL Server in der aktuellen Version – aber die Funktionen, die in der letzten Zeit dazu gekommen sind, lassen durchaus einen sehr guten Vergleich zu. Es steht ausschließlich im Web bereit und Microsoft als Dienstleister ist für Betrieb, Backup, Antivirus, Verfügbarkeit und Co zuständig. Auch die Last, die auf den SQL Server geht, wird von Microsoft verwaltet. Reicht ein normaler Server nicht mehr aus, werden ohne Probleme weitere Server hinzugeschaltet. Es gibt quasi keine Lastbeschränkung und dazu noch Services mit Datenspeicher und Anwendungsserver nebenbei.
Was kostet Azure SQL?
Microsoft Azure SQL gibt es in vielen Ausprägungen. In einer MSDN Ultimate Lizenz sind bereits 3 SQL Server Datenbanken bis 10 GB enthalten. Auch einiges an Traffic ist damit abgedeckt. Die MSDN Datenbanken dürfen laut Aussage von Microsoft sogar produktiv genutzt werden!!! Auch sonst halten sich die Preise in Grenzen – aber welcher Entwickler hat keine MSDN Lizenz? Bestimmt kein Profi, der sich jetzt schon mit Azure beschäftigt. Die genaue Preisliste findet sich unter folgender URL <<<Link>>>. In Wesentlichen kann man aber rechnen, dass eine Datenbank bis 1GB rund 7€ im Monat plus vielleicht 5€ Traffic kostet. Eine 10GB Datenbank rund das 10 fache. Insgesamt also sehr günstige Preise für eine komplett skalierbare und hochverfügbare Datenbanklösung!
Wie verwende ich Azure SQL?
Auf der Azure Seite kann komplett per HTTPS verschlüsselt ein Serverinstanz angelegt werden. Dies muss auf der Webseite erfolgen! Auch die Firewallrichtlinien müssen dort konfiguriert werden. Ohne diese einfache Konfiguration ist da mal gar nichts möglich. Danach können Datenbanken angelegt werden. Dies geht per Weboberfläche oder Tool. Die weiteren Tools sind noch nicht so komfortabel wie das SQL Management Studio – aber TSQL, Linq, Stored Procedures, SQL Connections werden komplett unterstützt. Der SQL String dafür lässt sich über die Webseite abrufen. Mehr zu der Verwendung gibt es in den folgenden Abschnitten.
Was gibt es für Tools für Azure SQL
Microsoft SQL Azure kann vom SQL Server Management Studio und vom Server Explorer des Visual Studio bedient werden. Die Änderungen werden hier nur per TSQL angenommen. Die Objekte können nur gelesen werden. Dafür gibt es jedoch ein paar Tools von Codeplex. Das wichtigste Tool ist der SQL Azure Migration Assistent. Er kann eine lokale Datenbank mit ein paar Anforderungen auch zum SQL Azure migrieren. Auch eine Migration zurück ist möglich. Somit würde ich in der Entwicklung einen SQL Server lokale verwenden und dann die fertige Datenbank auf den SQL Azure per Tool verteilen. Man hat so gleich ein Trennung von Entwicklung und Produktion!!!
Wie kann ich per Visual Studio auf Azure SQL zugreifen?
Für das Visual Studio sieht die fertig gestaltete Datenbank dann wie ein richtiger SQL Server aus. Es wird halt mit einer SQL Authentifizierung auf den Server zugegriffen. Auch Databinding und Co sind ohne Probleme möglich. Ab diesem Moment merkt man nicht mehr, ob es ein SQL Server oder ein SQL Azure ist. Dies ist mein erster Eindruck – Probleme im Detail kann ich nicht ausschließen! Nur die Performance vom Netzwerk (hier Internet) ist natürlich hier wichtig. Mit meinem DSL 25.000 war es aber kein Thema!
Wie kann ich Azure SQL mit dem lokalen SQL Server vergleichen (Fazit)?
Auf den ersten gründlicheren Blick ist SQL Azure jetzt schon eine richtig gute Alternative. Zwar sind die Werkzeuge zum Design der Datenbank noch nicht super toll. Aber die simple erzwungene Trennung von Entwicklung und Produktion ist super. Auch die Kosten sind im grünen Bereich. Ganz besonders stark ist das Sizing. Ob 5, 5.000 oder 5.000.000 User, die Datenbank steht immer hochverfügbar im Netz. Auch die Sicherheit macht einen ausgereiften Eindruck. Daher ist es wohl besser einer kleinen Firma einen Redundanten SQL Azure Server zu verkaufen als einen lokalen Server, die bei einem Feuer sofort abraucht. Auch bei großen Firmen dürfte so ein Server ohne viel Bürokratie sicher zu betreiben sein.
Daher ist die Betrachtung von SQL Azure ein absolutes MUSS!
Manuell oder Vorinstalliert
In der Regel wird ein PC entweder per Hand installiert oder wurde vom Hersteller bereits vorinstalliert. Die Manuelle Installation ist für die meisten User eine Herausforderung, die mit Treibern und Softwareinstallationen oft im Chaos endet. Ein vorinstalliertes System ist hier wesentlich einfacher steht sofort zur Verfügung. Dank der mitgebrachten Software ist oft nicht mehr viel zu installieren. Problem ist jedoch hier, dass meist sehr viel überflüssiger Balast mit installiert wird. Gerade die Kunden, die ein Lenovo Notebook kaufen tun mir hier immer leid. Trotz hochwertiger Ausstattung ist der PC ab der Auslieferung schlicht und ergreifend langsam. Der Fingerprint Reader, die komplette Google Suite, etliche Lenovo Tools und ein Haufen überflüssiger Mist verhilft solchen Geräten zu Startzeiten von mehreren Minuten und hunderte von MB Ram werden durch den Autostart verbraten. Gerade nach der Nutzung von 2-3 Jahren sind solche PC’s extrem langsam. Die Benutzerprofile sind dann meist sehr groß geworden und der Kunde denkt fälschlicher Weise über einen Neukauf nach.
Wie geht es besser?
Es gibt die Möglichkeit den PC komplett selbst zu konfigurieren und dann zu installieren. Viele große Firmen gehen so vor. Hierbei wird die Installation genau auf die Anwender zugeschnitten. Der PC wird mit einer guten und schnellen Konfiguration installiert und dann kommt die Software im Nachgang hinzu. Hier wird dann nur die Software installiert, die die Anwendergruppe im Schnitt braucht. Exotische Software wird dann per Bedarf nachinstalliert. Es können aber ohne Probleme mehrere Anwendergruppen definiert werden.
Das Problem
Das Problem bei einem solchen automatischen Deployment ist, dass es sehr viel Zeit und Geld kostet. Daher wird diese Form meist nur von Großunternehmen gewählt. Zudem sollten möglichst gleiche Systeme vorhanden sein, da die Anpassungen von Treibern schon pro unterschiedliches System einen mehr oder weniger großen Aufwand bedeuten. Auch muss bei der ausgewählten Software ein sinnvolles Konzept hinterlegt werden. Werden Updates zentral eingespielt und welche Softwareversion wird überhaupt verwendet?
Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2
Seit es Vista gibt hat sich das automatische Deployment dramatisch vereinfacht. Mit dem sogenannten WAIK können die Installationen angepasst werden, Treiber integriert werden und die Basisinstallation vorbereitet werden. Hier kann man sogar ein eigenes Images schon mit diversen Anwendungen verwenden. Insgesamt geht der Prozess vom Deployment deutlich fixer von der Hand.
Automatisches Deployment für den Mittelstand
Mit diesen Möglichkeiten und der vorgenommen Referenzanpassung reduziert sich der Aufwand so deutlich, dass dieses System auch schon für kleinere Unternehmen interessant wird. Meine Anpassung vom Deployment umfasst die Erstellung einer DVD für die Installation. Diese DVD enthält ein Image mit Treibern, der Windows Version, den Angaben zur Umgebung und dem Installationsshare.
So wird die DVD in das System eingelegt. Wenn man beim hochfahren eine Taste drückt, startet die Installation. Es werden nun die Daten kopiert und die gewünschte Version vom Betriebssystem installiert. Nach der Installation wird ein fortlaufender einfacher Name für den Computer vergeben. Der Computer wird in das Active Directory von der Firma eingestellt und dann geht die erste Anmeldung am System automatisch. Das System konfiguriert sich als erstes und installiert dann die auf der DVD angegeben Programme. Hier stehen schon heute mehr als 50 von mir paketierte Softwareprodukte zur Wahl. Ist diese Nachinstallation abgeschlossen, sind kaum 1,5 Stunden vergangen und der PC steht für den Endanwender bereit. FERTIG!!!
Versionen und Sondersoftware
Für jede Installationsart wird ein USB Stick oder eine DVD verwendet. Dies ist meine Variante bei der sich alles recht einfach ändern lässt. Geht ein PC kaputt, kann der Kunde selbst die Installation mit dem richtigen Medium auf den gleichen Stand bringen. Den einen Knopfdruck bekommt er auch ohne IT Spezialisten hin. Technisch wäre es aber auch möglich alle Installationen auf ein Medium zu bringen und dann ein Auswahlmenu anzubieten. Auf Basis von Fehlern und Problemen bei der Auswahl verfolge ich diese Variante jedoch nicht weiter. Auch die Ablage von dem Basisimage im Netzwerk ist bei den moderaten Preisen von USB Sticks nicht zwingend sinnvoll, aber kein Problem. Man muss hier nur sicherstellen, dass der Stick die aktuellste Version enthält!
Ist eine Software auf dem Share für Nachinstallationen verfügbar, so kann diese einfach mit dem jeweiligen Produktkey installiert werden. Auch über das Active Directory kann die Installation vorgenommen werden. Für Updates sollte man sich getrennt Gedanken machen. Vielleicht ist die Neuinstallation alle 6 Monate die beste Variante und man kommt mit dem Windows Update einfach aus? Solche Dinge muss man aber mit dem Kunden in einer guten Beratung abstimmen.
Ist ein Softwareprodukt noch gar nicht für die automatische Installation vorgesehen, so muss es paketiert werden. Bei den meisten modernen Programmen hält sich auch dieser Aufwand in Grenzen. So kann man ein Office meist in einem Arbeitstag für den Kunden anpassen, dass es ordentlich läuft. Will der nächste Kunde die selbe Anpassung haben, so geht das Ganze noch schneller von sich.
Fazit
Mit den neuen Versionen von Windows ist die automatische Installation auch für kleine und mittlere Firmen ein Thema! Besonders mit einem IT Dienstleister, der schon einen Rahmen mitbringt dürfte es einen echten Mehrwert für den Kunden bringen.
Bei der LBBW habe ich den Team Foundation Server, die Entwicklungsprozesse und das Deployment von .NET Anwendungen komplett auf den Kopf stellen dürfen. Herausgekommen ist doch eine sehr moderne Entwicklungsumgebung, die sich sehen lässt. Speziell die gute Prozessunterstützung vom Artiso Workitemmanager und die Einführung mit Artiso zusammen hat sehr viel Spaß gemacht. Auch die bereitgestellten virtuellen Entwicklungsserver bieten so Ihre Vorteile. Wer den Artikel aber komplett lesen möchte, kann den folgenden Link anklicken:
http://www.microsoft.com/germany/kundenreferenzen/default.aspx?qu=lbbw&industry=&product
Leider konnten XPS oder Silverlight nicht alle lesen. Daher ist die Version als PDF hier noch angehängt:
CS6000911_LBBW_final.pdf (443,94 KB)
Sony Notebooks hatten bei mir eigentlich keinen guten oder schlechten Namen. Seit heute denke ich da allerdings etwas anders...
Wie bei Winfuture steht, wird die Hardwarevirtualisierung bei keinem VAIO unterstützt!!! Dies ist eine Kernfunktion von einem Core2Duo Prozessor, die auch beworben wird. Leider kann ich diese große Einschränkung nirgends in den Spezifikationen bei Sony finden. VMWare Server, der XP Modus unter Windows Server oder auch mal einen Hyper-V Server für eine Präsentation sind demnach nicht möglich...
Für mich und auch so machen anderen .NET Entwickler stellt das sicher ein K.O. Kriterium beim Notebookkauf dar. Ich selbst könnte damit nicht leben und bin froh diese Details zu kennen.
Bleibt zu hoffen, dass Sony dies bald behebt und man in 1-2 Monaten die schicken aber teuren Geräte wieder empfehlen kann. Für bestehende Kunden drücke ich mal ganz doll die Daumen, dass es ein BIOS Update oder eine Rückgabemöglichkeit geben wird. Ist das nicht ein versteckter mangel?
Hier ist der Link zum Artikel: http://winfuture.de/news,48933.html
Da fällt mir gerade ein, dass mein HP Notebook nx6325 schon 3 Jahre alt ist. Hier geht die HW-Virtualisierung schon - aber nicht in Zusammenhang mit Hyper-V. Das ist sehr schade - aber ich habe mich hier auch nur geärgert und nichts unternommen ;)
Hat schon mal jemand versucht einen Cluster im Hyper-V aufzubauen? Da man keine SCSI Cluster mehr bauen kann, ist das schwierig. Wer ein ISCSI hat, kann sich glücklich schätzen. Wer das kauft, wird arm ;)
So gab es bisher die Open Source Alternative openfiler. Mit dieser konnte man brauchbare Ergebnisse erzielen. Aber die VM Additions in eine Linux VM zu bekommen ist schon mal doof - dann mit LINUX weiter zu arbeiten um so schlimmer *g*
Jetzt gibt es den Windows Server 2008 Storage Server im MSDN neu. Früher war der nur für OEM's zu bekommen und jetzt für alle. Man kann diesen installieren und das ISCSI Target nachinstallieren. Nun kann dieser Server mit der zugekauften Lösung ein ISCSI Netzwerk initieren. Ein Speichernetzwerk, was sozusagen eine SAN Festplatte darstellt. Tolle Lösung, oder?`
Wer jetzt jedoch diesen Server 2008 Storage Server installieren will, wird vor dem Problem enden, dass das Passwort gesetzt ist und man es in der Doku extrem schwierig findet... Nach langer Recherche habe ich es doch gefunden: "wSS2008!" (ohne Gänsefüßchen).
Damit sollte jetzt auch die Evaluierung dieses Produktes kein Thema mehr sein - ich bin schon über Rückmeldungen gespannt!
Das Problem:
Der Server 2008 R2 RC in Zusammenhang mit dem Hyper-V und dem Internetzugriff bringt ein schweres Problem mit sich:
Der Server 2008 R2 RC wird installiert. Sobald Hyper-V nachinstalliert ist und die Netzwerkkarte in das Internet zugreift gibt es Aussetzer. Diese treten speziell bei Post / Get Anfragen wie zum Beispiel bei der Live.com Seite auf. Die Fehler treten sowohl in der virtuellen Maschine, als auch beim Host auf.
Bei dem alten Server 2008 und Hyper-V trat das Problem nicht auf!
Die Analyse:
Eine Neuinstallation bringt nix. Der Wechsel des Netzwerktreibers bringt nix. Andere Störtools weglassen bringt nix.
Die Lösung:
Ich habe nun eine Netzwerkkarte getauscht und siehe da... Der Fehler ist verschwunden! Es lag an der Realtec 8110S / 8169 Netzwerkkarte. Auch ein Tausch des Microsoft Treiber bringt nicht den gewünschten Erfolg. Somit ist der Bug auf diese oft verkaufte Netzwerkkarte zu beziehen und kann durch einen einfachen Tausch behoben werden.
Weitere Probleme mit Hyper-V beim R2 vom Server 2008?!
Die Performanz ist wirklich spürbar besser als in 2008 ohne dem R2 Zusatz. Nur der ISA 2006 lässt sich auch nach längerem Test nicht weiter betreiben. Aber hier kann man ja schon die BETA von Forefront Gateway testen... Somit steht dem Einsatz in der Testumgebung vom Server 2008 R2 für Hyper-V als Host nichts mehr im Wege!
Da wir mit Visual Basic .NET Entwickeln ist ein Refactor ein wichtiges Tool, was im Standard Visual Studio schmerzlich fehlt. Es gibt hier das kostenlose Refactor! für das VB.NET. Dieses habe ich auch lange Zeit verwendet und gar nicht gemerkt, wieviel Last es vom Prozessor fordert. Speziell auf Remoteverbindungen ist das Tool ein absoluter Performence Killer! Die Überwachung der Funktionen im Hintergrund scheint speziell hier unmengen an Last zu verbrauchen. Nach der Deaktivierung des Tools ging es wesentlich schneller vorwärts. Das Tool war zwar nicht super von der Bedienung, hat aber trotzdem seine Dienste getan. Daher wäre ich sehr froh, wenn es ein Ressourcenschonendes Tool wie bei c# direkt in der IDE gäbe. Ich werde noch mal die aktuellste 3.22 Version testen. Aber mit der aktuellen Performence gerade bei größeren Projekten müsste ich ohne Verbesserung leider auf das Tool verzichten. Bleibt zu hoffen, dass es bessere Alternativen gibt oder die Entwicklung hier Ressourcenschonender wird...
Problem:
Beim VMWare Server oder Virtual Server war es möglich einen lokalen (internen) Testcluster zu erstellen. Dies ging intern über einen SCSI Adapter mit einer Shared Disk. Diese Shared Disk wurde dann bei beiden Cluster Nodes hinzugefügt. Über die Clustereinrichtung konnte man so zum Test sehr einfach einen kompletten Cluster aufbauen.
Alternativen unter Windows:
Nur ISCSI kann man ohne Probleme für einen Cluster unter Hyper-V nutzen. So kann man versuchen ein Windows Target als Demo zu nehmen. Bei allen kostenlosen Testversionen ist allerdings leider nach 30 Tagen Schluss :(.
Alternativen unter Linux:
Man könnte auch noch eine Virtuelle Maschine mit einem Linux Openfiler installieren und hieraus SCSI betreiben. Die Performence ohne aktuelle Guest Tools ist allerdings mehr als schlecht und daher auf dem gleichen System wahrscheinlich nicht die beste Alternative.
Fazit:
Aktuell ist es nach meinem Stand der Technik nicht möglich ohne SCSI oder richtige SAN einen virtuellen Guest Cluster zum Test unter Hyper-V zu installieren. Dies ist der erste deutliche Nachteil gegenüber den anderen Virtualisierung Plattformen. Bleibt zu hoffen, dass es hier bis zur RTM noch Änderungen gibt oder ich vielleicht doch noch einen Workaround übersehen habe.
Bitte:
Sollte jemand ein kostenloses oder günstiges ISCSI Target kennen, was unter Windows Server 2008 läuft und hier Volumes einfach bereitstellen kann, so wäre ich über eine Rückmeldung dankbar!
Hyper-V Cluster erstellen
Ich bin gefragt worden, wie ein Cluster vom Hyper-V erstellt werden kann. Die Vorstellung, dass man einfach zwei Server installiert und sich die VHD's synchronisieren ist zwar echt verlockend, doch geht das leider nicht so einfach. Eine solche kontinuierliche Replikation ist mit dem SQL Server 2005 oder dem sonst so altmodischen Lotus Notes möglich, aber nicht mit dem normalen Windows Cluster Dienst vereinbar.
Alternativen
1. Double Take
Das Programm Double Take ist nicht günstig, kann aber einen Rechner 1 zu 1 online klonen und immer Syncrhron halten. Die Software ist für Server 2003 zertifiziert. Ob oder wann der Hyper-V Clusterdienst unstützt wird ist hier aber vollkommen unklar, auch wenn die Lösung bereits auf einfacher Hardware laufen sollte!
2. Veritas Cluster
Eine Replikation wie oben beschrieben kann mit dem teueren aber guten Veritas Cluster erreicht werden. Mir ist aber nicht bekannt, ob Server 2008 und Hyper-V von Veritas unterstützt werden oder für wann die Unterstützung avisiert wird.
3. Microsoft Cluster
Die zur Zeit einzig "richtige" Möglichkeit ist den Microsoft Cluster Dienst zu verwenden. Hierzu installiert man den ersten Server, dann den zweiten. Nun weißt man dem ersten die SAN oder auch ISCSI Festplatten zu. Danach wird der Cluster über die Windows Boardmittel eingerichtet. Erst nach dieser Einrichtung darf der zweite Server die Platten sehen, da bei NTFS im Gegensatz zu Linux nur ein Server exklusiv auf so einen Clusterdatenträger schreiben darf. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Streaming wie beim VMWare ESX wird durch diese Architektur ausgeschlossen, dafür wird aber die Sicherheit by Default deutlich erhöht. Danach kann nun der zweit Clusterknoten auch mit Clusterdienst in den neuen Cluster hinzugenommen werden. Was sich einfach anhört ist in der Praxis zwar mit dem Server 2008 wesentlich einfacher geworden, doch ist es immer noch nicht trivial. Denn Erfahrung mit dem Thema und zertifizierte Hardware sollte hier selbstverständlich sein. Erfahrung kann man hier auch mit einem internen Cluster im Hyper-V sammeln!
Clusterhardware
Die ideale Clusterhardware ist natürlich ein redundantes SAN, aber das kostet sehr viel Geld. Daher kann man auch ein ISCSI San verwenden, wenn man günstig einsteigen möchte. Hier empfiehlt sich zum Beispiel Promise VTrak als Speicher ISCSI Target. In diese Promise Racks können 8-16 Festplatten gesteckt werden. Somit wären bei 750GB Festplatten und RAID 1 Spiegelung rund bis zu 5 TB (mit einer Hot Spare Platte) möglich. Um den Server gegen Überspannung oder Brand abzusichern sollte diese Hardware auch noch mal in ein zweites Rechenzentrum gestellt werden. Die Verbindung zu den Servern sollte über ein eigenes Netzwerk gemacht werden und es empfiehlt sich 10GBit LAN separat ohne Anschluss an die normale LAN zu verwenden. Die beiden Geräte untereinander werden ebenfalls verbunden. Womöglich sogar doppel über einen zusätzlichen Switch!!! Eine solche Lösung kostet ohne die notwendigen Netzwerkkabel rund 10000 für beide Systeme. Da der Kabelweg unterschiedlich lang sein kann, muss hier besonders auf die Gegebenheiten des Rechenzentrums geachtet werden!
Openfiler als Open-Source Software
Als Alternative kann man sich auch noch den Openfiler anschauen, der auf Linux / Open Soruce Basis auch ein SCSI Target bereistellen kann. Der Support und die Zuverlässigkeit würde ich aber im Vergleich zum Promise als deutlich kritischer sehen.
Software auf Windows Basis / Windows Storage Server
Auch für Windows gibt es diverse ISCSI Software. Da die Software aber sehr teuer ist und Microsoft selbst eine Lösung davon aufgekauft und in den Storage Server ingegriert hat bleibt nur die Empfehlung den Windows Storage Server mit ins Auge zu nehmen. Auch hier gibt es sehr gute Lösungen für Storage, die im bezahlbaren Rahmen bleiben. Die Administration ist mit der Windows Oberfläche für einen "normalen" Windows Admin besonders einfach und effizient. So kann hier ein Clusterpaar für ISCSI Target mit SQL, Exchnage, Hyper-V und auch für den normalen NAS Storage mit Speicherkontingenten der Windows File Services genutzt werden.
BUG: Isa Server 2006 und Hyper-V / Server 2008
Ich bin gerade beim umstellen meiner Server von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008. Leider musste ich feststellen, dass der ISA Server nicht für Windows Server 2008 ausgelegt ist. Da ich aber die virtuellen Maschinen von VMWare Server auf Hyper-V migriere musste die Virtuelle Maschine noch mal neu installiert werden. Tja und dann tat trotz Server 2003 nichts mehr. Kein Ping ging mehr an den ISA Server von außen ran. Nach langem überlegen habe ich einen Legacy Network Adapter im Hyper-V eingestellt und die alten beiden gelöscht. Danach funktioniert der Server so wie früher unter VMWare und die Migration kann weiter gehen...
FAZIT:
· ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Server 2008
· ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Hyper-V
· Will man ISA 2006 unter Hyper-V nutzen, so muss man einen Legacy Netzwerk Treiber einstellen!
Das Patch KB938979 verändert ähnlich dem Patch KB932596 das Kernelverhalten von den 64 Bit Systemen. Wird es z.B. durch Windows Update installiert laufen unsignierte Treiber wie bei VMWare 1.0.3, selbst mit der Deaktivierung des Treiberschutzes, nicht mehr. Die vorgestellten Kommandos zur Installation solcher Treiber wird deaktiviert. Daher sollte man dieses Patch, vorerst und wenn unbedingt nötig, ausbleneden.
Ich hatte am Anfang nichts gegen den Kernelschutz, wenn man Ihn mit etwas Fachwissen deaktivieren kann. So werden die DAU's geschützt und die Profis haben ne Chance selbst die Kontrolle zu übernehmen. Das nun aber schon 2 Patches mir bestimmen wollen, dass es erst geht und nun doch nicht mehr finde ich schade. Wenn endlich VMWare eine Lösung hat, kann das von mir aus abgeschaltet werden, aber auch andere Leute nutzen die Profi - Einstellung, weil sie einfach noch eine Software ohne singierte Treiber haben...
Der Windows Treiberschutz unter Vista x64 unterbindet die Installation sämtlicher Treiber, die nicht signiert sind. Das ist auf der ersten Seite eine gute Sache, aber auf der anderen Seite kann es für Experten, die Software zum laufen bekommen wollen ein Hinderniss sein. Aktuell ist bei mir der VMWare Server die einzige Position, warum ich den Kernelschutz deaktivierten muss. Das muss basiert darauf, dass ich alle Virtuellen Maschienen auf VMWare laufen habe und mein PC 8GB Ram hat. Vista x32 akzeptiert nur 4GB Ram. Somit bliebe nur die Wahl Windows Server 2003 x32 Enterprise zu verwenden. Da der PC aber für den normalen Alltag genutzt wird und VMWare nur on Top läuft habe ich mich entschieden Vista x64 ohne Kernelschutz zu verwenden.
Hier die Anleitung:
Man deaktiviert die folgende GPO:
- Start -> Ausführen -> gpedit.msc - Benutzerkonfiguration -> Administrative Vorgaben -> System -> Treiberinstallation -> Codesignatur für Gerätetreiber öffnen - aktivieren und auf ignorieren stellen
Danach führt man die folgende Kommandozeile aus:
- Start -> Ausführen -> CMD - bcdedit -set loadoptions \”DDISABLE_INTEGRITY_CHECKS” - bcdedit.exe /set nointegritychecks ON
Danach kann man VMWare Server 1.0.3 installieren. Aber wehe man installiert das Patch mit der Nummer KB932596. In diesem Fall wird der PC nicht weiter machen. Daher nach der Update - Installation das Patch über Systemsteuerung -> Update das Patch wenn nötig deinstallieren oder aus der Liste ausblenden. Danach wird der VMWare Server bis zum SP1 wohl laufen. In der Zeit hat dann VMWare auch hoffentlich eine lauffähige Version 1.0.x auf dem Markt.
Eine Alternative ist noch die Treiber selbst zu signieren. Dies geht mit dem entsprechendem SDK und stellt einen heiden Aufwand dar, den ich nicht hier beschreiben möchte :))
Ich verwende Windows Vista x64 als Hostsystem für VMWare Server, wie das geht, habe ich hier schon beschrieben :). Was gibt es aber für Probleme damit und was muss man beachten?
- Kein Autosuspend der Virtuellen Maschinen bei VMWare
Negativ ist mir beim VMWare Server aufgefallen, dass man beim Herunterfahren des Host Systems die Gast Systeme automatisch "abstürzen" lässt. Es gibt keine Funktion wie beim Virtual Server, dass alle Systeme in den Ruhezustand geschickt werden und dann erst der Server komplett zu Ende herunterfährt. Ein Skript hierfür ist allerdings in Arbeit. Wenn ich was Brauchbares habe, werde ist das hier einstellen.
- Paralleleinsatz mit Virtual Server
Der Paralleleinsatz vom Virtual Server war bisher immer problemlos möglich. Mit der aktuellen Version des Virtual Servers in Kombination mit VMWare Server und Windows Vista x64 bekomme ich aber immer Abstürze. Bisher habe ich nur herausfinden können, dass man Virtual Server Maschinen nur starten kann, wenn alle VMWare Maschinen gestoppt sind. Ob dies mit dem Zugriff auf die Hardwarevirtualisierung von 2 Programmen zu tun hat, kann ich leider noch nicht sagen. Sobald ich hier eine Lösung habe, schreibe ich die gleich mal.
- Dateizugriff von einer Virtuellen Maschine mit Windows 2003 oder XP Betriebssystem
Wenn ich von einer Virtuellen Maschine aus auf einen Netzshare auf dem Windows Vista x64 Host zugreife habe ich wiederholt Abbrüche bei größeren Dateien. Ich habe hier in der Liste der aktuellen Hotfixes einen gefunden und mir über das Formular des letzten Blogeintrages zusenden lassen. Fazit - nach 8 Stunden und ohne Komplikationen hatte ich einen Patch, der sehr sauber zu installieren war und das Problem auf Anhieb löst. http://support.microsoft.com/kb/931770/en-us
- Fehlende Ressourcenzuweisung für die Prozessorlast
Die Prozessorlast des virtuellen Systems lässt sich beim VMWare Server nicht begrenzen. Auf einer 2 Wege Maschine ist die Chance, dass der Server durch 2 virtuellen Maschinen Lahmgelegt wird aber noch nicht vorgekommen.
- Netzwerkkarten auf Virtuellen 64 Bit Maschinen
Die bei 64 Bit vorkonfigurierte Netzwerkkarte von AMD wird unter Windows Vista nicht weiter Supportet. In der Config Datei der virtuellen Maschine kann man jedoch manuell bearbeiten, dass es eine Intel 10/100/1000 Karte ist. Diese hat bei mir keine weiteren Probleme nach der Installation der VMWare Additons gebracht. Hierfür empfehle ich die Freeware VMX Builder und eine Sicherung der aktuellen Config Datei!
Bis auf die Punkte oben bin ich mit dem VMWare Server absolut zufrieden. Erst wenn die 64 Bit Virtualisierung von Microsoft verfügbar ist, wird wieder über einen Wechsel überlegt. Ob die Verteilung der Platten auf je 2 GB Teile dort funktioniert, was als 2. KO Kriterium für VWWare zählt dort auch geht, weiß ich nicht.
Aktuell schlägt VMWare Server auf jeden Fall das Microsoft Pendant!
Die Liste aller Hotfixes für Windows Vista ist bei der Fehlersuche extrem gut. Hier der Link mit deutschen Beschreibungen: http://www.drvista.de/vista-updates-and-patches/99-ubersicht-vista-hotfixes.html
Die Unterstützung, was Testlizenzen angeht ist seitens Citrix extreme schlecht. Es war mir bisher nicht möglich eine Testversion neu zu installieren und somit den Testrechner nach 90 Tagen neu aufzusetzen. Somit ist der Lerneffekt in Sachen Citrix für einen Administrator oder Entwickler speziell extrem schwer. Hier hat Citrix im November eine gut versteckte Entwicklerversion kostenlos für 2 User im CDN gebracht. Diese Version war aber auch nicht mehr vom Messepersonal zu finden. Hier wurde mir umgehend Unterstützung für Test und Entwicklung zugesichert.
Letzte Probleme mit Vista und Lösungen
Seit letztem August setze ich komplett auf Windows Vista und habe schon viele Probleme lösen können. Alle Produkte, die bei mir nicht sofort liefen habe ich hier aufgelistet:
Software MIT Problemen die gelöst werden konnten
· Klite Codec Pack -> Ein Fehler bei der Installation kann aber einfach ignoriert werden
· Lexware Büro Easy -> Ein Fehler kann bei der Installation einfach ignoriert werden. Ein Patch für einige wenige fehlerhafte Funktionen soll ab März bereit stehen.
· FreePDF -> geht nicht unter Windows Vista – bisher keine Lösung bereitgestellt. Ein ausweichen auf BullPDF oder CutePDF sollte aber ohne Probleme möglich sein.
· PDFCreator -> geht nicht unter Windows Vista – bisher keine Lösung bereitgestellt. Ein ausweichen auf BullPDF oder CutePDF sollte aber ohne Probleme möglich sein.
· Userprofil Löschen per Skript macht Fehler -> Es muss mit Vista noch ein Regkey mit gelöscht werden. Sonst wird das Profil nicht wieder neu angelegt. Link folgt in einem der nächsten Beträge.
· Standardbrowser kann nicht auf Maxthon gesetzt werden. Dies wurde mit der aktuellsten Beta der Version 2 (Beta 4) gelöst und funktioniert nun einwandfrei.
· Visual Studio 2005 -> läuft ohne SP1 zwar stabil, aber langsam. Das SP1 sollte unbedingt installiert werden.
· Sage PC Kaufmann 2004 läuft, kann aber nur auf die Daten lesend zugreifen. Dies sollte mit der Version 2006 und höher auf Basis der anderen verwendeten Datenbank gelöst sein. Hier muss man mal Geld in ein Update investieren oder so wie ich auf das viel modernere Produkt von Lexware wechseln. Lesend kann man ja noch auf die alten Daten zurückgreifen!
· Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta2 läuft nur mit festen Netzwerkkarten. WLAN wird nicht unterstützt. Daher verwende ich hier Virtual PC 2007 RTM.
· SQL Server 2005 -> Es sollte unbedingt das SP2 installiert werden, dann geht alles, was vorher nicht ging. Die Reporting Services gingen mit SP1 noch nicht. Hier muss ich schauen, ob SP2 hier eine Lösung mit sich bringt!
Hardware MIT Problemen die gelöst werden konnten
· Toshiba 16x DVD Laufwerk akzeptiert die Vista Installations DVD nur als DVD-R
· ATI Radeon 1150 vom NX6325 Notebook kann nicht heller / dunkler gestellt werden -> Treiber von HP Seite Downloaden
· Soundkarte vom uralten Board K7S6A geht per Default nicht. Die neuen Realtek AC97 Treiber laufen aber perfekt!
· Der alte Scanner Canon FB320P wurde durch ein HP6310 ersetzt. Dieser funktioniert aber vorerst nur mit USB. Treiber für LAN stehen in den nächsten Tagen an.
· Siemens Telefon SL56 / SL560 / SL565 lässt sich mit Bluetooth nicht befinden. Dies wurde über VMWare Server in der Virtuellen Maschine per durchgeschleiften USB Dongle gelöst. Der neue Treiber von Siemens steht ab April bereit.
· VIA Grafikkarte vom Acer 1353 stützt bei Remote Desktop ab. Hier habe ich einen Treiber im Einsatz, der eine Revision älter ist als der von VIA in die Vista CD integrierte. Nun geht’s auch wieder J
· Agfa Snapscan e20 lässt sich installieren. Hier muss nur nach der Installation die INF Datei per 7 Zip manuell über Hardware hinzufügen installiert werden. Dies ist durch entpacken der EXE Datei möglich, die noch auf der Agfa Seite zum Download bereit steht.
Ungelöste Probleme
· Gute Frage, da bleibt eigentlich nix kritisches mehr über!!!
Hört sich viel an, aber ist es eigentlich nicht. Ich habe sehr viele Produkte unter Vista zum laufen bekommen und die allermeisten machen gar keine Probleme. Von daher bietet Vista besonders im Bereich Festplatten und Controller vieles schon integriert, was bei XP Probleme gemacht hat und extra installiert werden musste.
Wie läufts am schnellsten?
Virtualisierung mit Windows Vista ist die eine Sache. Die andere Sache ist aber eine virtuelle Maschine mit Windows Vista zu erstellen, die dann auch noch schnell laufen soll. Der klassische Fall, um zu testen, ob seine erstellte Anwendung schon fit für Vista ist…
Virtual PC 2007 Beta
Die Installation funktioniert unter so gut wie allen Betriebssystemen vom Microsoft. Die Mitgebrachten VM Additons sind die neuesten und sie laufen sehr schnell mit Vista. Daher kann man hiermit am schnellesten mit Vista arbeiten. Am besten ist es, wenn der Prozessor Hardware V Support mitbringt… Dann geht es mit der aktuellen Beta noch ein Stück schneller. Alle aktuellen Core 2 Duo und Turion X2 unterstützen diese V Chips und sind damit deutlich schneller. Technisch geht es somit sogar auf einem 32 Bit System ein 64 Bit virtuelles Vista zu installieren. Aber das geht ja bekanntlich nur bei VMWare und wir hier von Virtual PC nicht unterstützt.
Dafür kann die Grafikleistung unter Virtual PC 2007 Beta überzeugen. Es ist das einzige von mit gesteste System, wo man direkt per virtueller Konsole in ansehnlichem Tempo arbeiten kann. Der später beschriebene Umweg über RDP bringt aber noch Aero dazu, wenn es der Host untertützt. Ach ja und ein bissi schneller geht’s wohl auch mit RDP…
Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2
Diese Version ist die ideale Microsoft Server Version. Im Vergleich zum Virtual PC unterstützt sie auch 2 Prozessoren für die Virtualisierung. Das heißt nicht, dass die Virtuelle Maschine 2 haben kann, aber das heißt wenigsens, dass beide für die verfügbaren virtuellen Maschinen genutzt werden. Neben der in seiner Klasse einzigartigen Lastverteilung, die für jede Maschine individuell geregelt werden kann unterstützt auch dieses System die V Eigenschaften der beschriebenen Prozessoren. Es ist beachtlich, dass der Virtual Server 2005 SP1 Beta 2 somit der schnellste im normalen Betrieb ist, wenn auch nur mit hauch dünnem Vorteil gegenüber VMWare.
Nun wieder zum Vista… Die Installation dauert, wie auch bei Virtual PC recht lange, aber dann ist es da. Bitte machen sie nicht den Fehler und installieren Sie die mitgebrachten VMAdditions. Diese sind einfach langsam! Hier sollte man die vom Virtual Server 2007 Beta verwenden und installieren. Hier kann die MSI Datei entpackt werden und die ISO mit den VMAdditions unter dem Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 verwendet werden.
Nun läuft das Vista schon mit tollen Additions, aber man schaue hin, es ist super langsam. Um das zum umgehen bleibt hier keine andere Wahl. Man muss RDP aktivieren unter Systemsteuerung, System, Remote wird das aktiviert. Dazu muss das Netzwerk auf Privat stehen und RDP in der Windows Firewall freigeschaltet sein. Dann geht man am besten per RDP auf die virtuelle Maschine. Das geht dann sogar recht flüssig und wenn man Vista als RDP Client nutzt, so wird man auch Aero wiederfinden, wenn das auf dem aufrufenden Client aktiviert ist.
Virtual PC 2004 SP1 und Virtual Server 2005 R2
Für diese Versionen gilt das gleiche wie bei Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2. Man muss wie dort beschrieben vorgehen, um das Vista bei guter Geschwindigkeit am laufen zu haben. Da die Betas aber sehr gut laufen und das ganze eh für Test / Entwicklung verwendet wird, würde ich vorschlagen direkt auf eine der kostenlosen und über connect.microsoft.com verfügbaren Beta Versionen zurückzurgreifen! Oder aber man ließt man das nächste Kapitel J
VMWare Server & Co.
Ich gebe zu, dass ich nur VMWare Server nutze, ich dieses Produkt aber mit weitem Abstand am besten finde! VMWare hat den gewaltigen Vorteil, dass es nicht den vollen, großen RAM von Vista nutzt, sondern nur den aktivien Teil, den man gerade braucht. Da Vista insgesamt mehr RAM verbraucht ist, dieses ein super großer Vorteil des VMWare Produktes.
Ebenso eine Mehranforderung von Vista sind große Festplatten. Auch hier hat VMWare ein schlagendes Argument. Nämlich die 2 GB Stücke der virtuellen Festlatten… Bei Mirosoft hat man eine VHD als ein Stück. Das kann bei einer umfangreichen Festplatte schon mal 30 GB sein. Bei VMWare hat man hier als Gegenstück 15x2 GB als kleine Teile. Diese ergeben zusammen eine große, wenn man will. Und auch wenn es auf den ersten Blick nach Chaos aussieht hat es den schlagenden Vorteil, dass man seine Festplatte auch defragmentieren kann. Defragmentieren ist bei einer virtuellen Maschine für die Performance sehr wichtig und das kann man nur, wenn man die Teile der virtuellen Festplatte auch verschieben kann. 30 GB VHD defragmentieren heißt, dass man 30 GB am Stück frei auf der Festplatte braucht *grr*. Bei VMWare heißt es einfach nur 2 GB am Stück frei zu haben, wobei allerdings 25% insgesamt frei sein müssen.
Noch ein Vorteil für VMWare und nun sind wir endlich mal wieder bei Vista *g*, ist die schnellere Installation. Währen man bei den Mirosoft virtualisierungs Produkten ewigkeiten braucht und diese erst mit den VM Additions gut laufen ist VMWare deutlich fixer beim installieren. Das liegt daran, dass VMWare nicht emuliert, sondern virtualisiert!
Hat man dann sein Vista fertig installiert, so sollte man aber die Windows VM Additions auch hier schnellstmöglich installieren. Die mit VWWare Server 1.0.1. mitgebrachten Additions funktionieren übrigens sehr gut! Über die Grafikleistung wird man zwar ernüchtert sein, aber dafür gibt es auch wieder einen Trick… Der Trick heißt RDP freigeben. Man gebe RDP frei, schalte das Netzwerk auf privates Netz und dann kann man per RDP auf die VMWare Kiste zugreifen. Das läuft gut und und wenn der Host dann noch Vista mit Aero aktiv hat, läuft die tolle Aero Glass Oberfläche auch in der virtuellen Maschine.
Fazit
Einfach und gut läuft VMWare Microsoft somit davon. Kein großes Rumgesuche von den richtigen Additions und los geht’s hier mit VMWare. Blöd nur, dass unter meinem Vista Host nicht das Netzwerk ordenlich mit WLAN geht. Hier bleibt nur die Möglichkeit VMWare Workstation 6 Beta zu testen oder zu hoffen, dass schnell ein Fix für den VMWare Server kommt. Ich persönlich kann ohne WLAN nur auf dem Server arbeiten. Auf dem Client habe ich aktuell Virtual PC 2007 Beta installiert, um virtuelle Manschinen verwenden zu können.
Was geht, was geht nicht?
Windows Vists ist sehr ausgereift und auf keinem meiner Clients ist noch ein anderes Betriebssystem zu finden. Sage Kaufmann 2004 hat Probleme mit der Datenbank und der PDFCreator 0.9.3. geht leider nicht und wurde durch CutePDF vorläufig ersetzt. Sonst läuft alles - ach ne, die Virtualisierung ist das größte Manko. Hier geht es um Windows Vista als Hostbetriebssystem. Sprich der Rechner nutzt Vista zum Arbeiten und man will z.B. für Kunden oder Präsentationen auf diesem "Arbeits-Vista" noch andere Dinge, wie z.B. Server 2003, zeigen.
64 Bit Vista:
VMWare Server läßt sich nicht installieren!
Virtual PC 2004 SP 1 läßt sich nicht installieren!
Virtual PC 2007 läßt sich nicht installieren!
Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 läßt sich installieren. Er funktioniert einwanfrei, aber die WLAN Karten werden nicht erkannt. Eine nutzung mit normalem LAN oder auch intern ist dagegen problem los möglich...
32 Bit Vista:
VMWare Server läßt sich ohne Probleme installieren. Die Pearl Webseite funktioniert nur, wenn CGI erweiterungen im IIS 7 und die IIS 6 Kompatibilität eingeschaltet ist. Beim Start der Webseite wird aber sehr viel Prozessorlast "verbraten". Nach 2-3 aufrufen geht es aber wieder. NAT und herkömmliche Netzwerkkarten gehen. WLAN wird auch angezeigt, habe ich aber bisher nicht zum Laufen bekommen!
Virtual PC 2004 SP1 läßt sich nicht installieren!
Virtual PC 2007 läuft ohne Probleme. Alle notwendigen Funktionen gehen ohne Probleme. Sollte man SCSI Festplatten starten wollen, so hat man aber ein Problem. Auch PXE Boot ist mit Virtual PC per Design her leider nicht möglich. Dafür funktionieren Verbindungen über WLAN Verbindungen des Hosts ohne weitere Probleme!
Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 läßt sich installieren. Er funktioniert einwanfrei, aber die WLAN Karten werden nicht erkannt. Eine nutzung mit normalem LAN oder auch intern ist dagegen problem los möglich...
Allen Lesern meines Blogs wünsche ich Frohe Weihnachten!
Ein gutes Neues wünsche ich noch net, da ich noch ein paar Blogeinträge zur Virtualisierung und Deploment auf Lager habe :)
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