Eigentlich sollte es eine Vergleichsdiskussion von SUN zum Thema Eclipse oder NetBeans werden. Diese Diskussion ging aber schon recht früh in die Position – diese Plugins fehlen für NetBeans, aber die 500 Millionen Investition in NetBeans haben sich gelohnt und ging immer mehr in die Richtung, wie man Visual Studio mit NetBeans vergleichen kann. Von den Leuten, die bei dieser Diskussion mitgewirkt haben, war zu entnehmen, dass alle das Konzept von NetBeans deutlich besser fanden, als das von Eclipse. Die Diskussion um was kann Visual Studio und was kann NetBeans war dann ein interessantes Endprodukt aus dem oben genannten Titel. Ich habe hier mal kurz einige Argumente zusammengetragen:
· Plattform ist bei Microsoft ganz klar Windows, aber auch Mac und Linux mit Mono – trotzdem ist NetBeans führend, wenn man Anwendung auf den anderen Plattformen ausführen will, weil die Swing Oberfläche auf allen Plattformen verfügbar ist.
· Die super moderne WPF Oberfläche von Microsoft wäre für Java offen. Sie kann sehr einfach an programmiert werden. SUN hat zum aktuellen Zeitpunkt aber noch keine Adaption geplant. Dieses wurde aber als Anregung von einigen Leuten „gefordert“.
· Die Datenbankanbindung ist mit der aktuellen Version von NetBeans besser geworden. Persistenz ist nur in Grundzügen vorhanden. Ein Databinding, wie bei Microsoft .net oder auch Access wird es allerdings frühestens mit der nächsten Version geben.
· Der Oberflächendesigner ist von der Performance deutlich verbessert worden. Bei 1 GB Ram ist die Arbeitsgeschwindigkeit mit Designer und Codeeditor schneller als mit dem Visual Studio.
· Neu bei NetBeans ist endlich auch eine Reporting Oberfläche. Diese Reporting Engine deckt schon gute Teile des möglichen Reports ab. Es wird aber für die nächsten Versionen noch deutliche Verbesserungen geben.
· Die Dokumentation von NetBeans ist auf Englisch. Analog zu Microsoft bietet man schon ein paar Netcasts an. Die Anzahl soll noch deutlich mehr werden. Diese Netcasts werden allerdings nur auf Englisch verfügbar sein. Eine Lokalisierung ist nicht geplant, da Englisch die Sprache der Anwendungsentwicklung ist. Für den „Deutschen“ Einstieg würden somit nur Bücher bleiben.
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