Microsoft .NET, Server and more RSS 2.0
# Wednesday, December 27, 2006

Wie läufts am schnellsten?

Virtualisierung mit Windows Vista ist die eine Sache. Die andere Sache ist aber eine virtuelle Maschine mit Windows Vista zu erstellen, die dann auch noch schnell laufen soll. Der klassische Fall, um zu testen, ob seine erstellte Anwendung schon fit für Vista ist…

Virtual PC 2007 Beta

Die Installation funktioniert unter so gut wie allen Betriebssystemen vom Microsoft. Die Mitgebrachten VM Additons sind die neuesten und sie laufen sehr schnell mit Vista. Daher kann man hiermit am schnellesten mit Vista arbeiten. Am besten ist es, wenn der Prozessor Hardware V Support mitbringt… Dann geht es mit der aktuellen Beta noch ein Stück schneller. Alle aktuellen Core 2 Duo und Turion X2 unterstützen diese V Chips und sind damit deutlich schneller. Technisch geht es somit sogar auf einem 32 Bit System ein 64 Bit virtuelles Vista zu installieren. Aber das geht ja bekanntlich nur bei VMWare und wir hier von Virtual PC nicht unterstützt.

Dafür kann die Grafikleistung unter Virtual PC 2007 Beta überzeugen. Es ist das einzige von mit gesteste System, wo man direkt per virtueller Konsole in ansehnlichem Tempo arbeiten kann. Der später beschriebene Umweg über RDP bringt aber noch Aero dazu, wenn es der Host untertützt. Ach ja und ein bissi schneller geht’s wohl auch mit RDP…

Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2

Diese Version ist die ideale Microsoft Server Version. Im Vergleich zum Virtual PC unterstützt sie auch 2 Prozessoren für die Virtualisierung. Das heißt nicht, dass die Virtuelle Maschine 2 haben kann, aber das heißt wenigsens, dass beide für die verfügbaren virtuellen Maschinen genutzt werden. Neben der in seiner Klasse einzigartigen Lastverteilung, die für jede Maschine individuell geregelt werden kann unterstützt auch dieses System die V Eigenschaften der beschriebenen Prozessoren. Es ist beachtlich, dass der Virtual Server 2005 SP1 Beta 2 somit der schnellste im normalen Betrieb ist, wenn auch nur mit hauch dünnem Vorteil gegenüber VMWare.

Nun wieder zum Vista… Die Installation dauert, wie auch bei Virtual PC recht lange, aber dann ist es da. Bitte machen sie nicht den Fehler und installieren Sie die mitgebrachten VMAdditions. Diese sind einfach langsam! Hier sollte man die vom Virtual Server 2007 Beta verwenden und installieren. Hier kann die MSI Datei entpackt werden und die ISO mit den VMAdditions unter dem Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2 verwendet werden.

Nun läuft das Vista schon mit tollen Additions, aber man schaue hin, es ist super langsam. Um das zum umgehen bleibt hier keine andere Wahl. Man muss RDP aktivieren unter Systemsteuerung, System, Remote wird das aktiviert. Dazu muss das Netzwerk auf Privat stehen und RDP in der Windows Firewall freigeschaltet sein. Dann geht man am besten per RDP auf die virtuelle Maschine. Das geht dann sogar recht flüssig und wenn man Vista als RDP Client nutzt, so wird man auch Aero wiederfinden, wenn das auf dem aufrufenden Client aktiviert ist.

Virtual PC 2004 SP1 und Virtual Server 2005 R2

Für diese Versionen gilt das gleiche wie bei Virtual Server 2005 R2 SP1 Beta 2. Man muss wie dort beschrieben vorgehen, um das Vista bei guter Geschwindigkeit am laufen zu haben. Da die Betas aber sehr gut laufen und das ganze eh für Test / Entwicklung verwendet wird, würde ich vorschlagen direkt auf eine der kostenlosen und über connect.microsoft.com verfügbaren Beta Versionen zurückzurgreifen! Oder aber man ließt man das nächste Kapitel J

VMWare Server & Co.

Ich gebe zu, dass ich nur VMWare Server nutze, ich dieses Produkt aber mit weitem Abstand am besten finde! VMWare hat den gewaltigen Vorteil, dass es nicht den vollen, großen RAM von Vista  nutzt, sondern nur den aktivien Teil, den man gerade braucht. Da Vista insgesamt mehr RAM verbraucht ist, dieses ein super großer Vorteil des VMWare Produktes.

Ebenso eine Mehranforderung von Vista sind große Festplatten. Auch hier hat VMWare ein schlagendes Argument. Nämlich die 2 GB Stücke der virtuellen Festlatten… Bei Mirosoft hat man eine VHD als ein Stück. Das kann bei einer umfangreichen Festplatte schon mal 30 GB sein. Bei VMWare hat man hier als Gegenstück 15x2 GB als kleine Teile. Diese ergeben zusammen eine große, wenn man will. Und auch wenn es auf den ersten Blick nach Chaos aussieht hat es den schlagenden Vorteil, dass man seine Festplatte auch defragmentieren kann. Defragmentieren ist bei einer virtuellen Maschine für die Performance sehr wichtig und das kann man nur, wenn man die Teile der virtuellen Festplatte auch verschieben kann. 30 GB VHD defragmentieren heißt, dass man 30 GB am Stück frei auf der Festplatte braucht *grr*. Bei VMWare heißt es einfach nur 2 GB am Stück frei zu haben, wobei allerdings 25% insgesamt frei sein müssen.

Noch ein Vorteil für VMWare und nun sind wir endlich mal wieder bei Vista *g*, ist die schnellere Installation. Währen man bei den Mirosoft virtualisierungs Produkten ewigkeiten braucht und diese erst mit den VM Additions gut laufen ist VMWare deutlich fixer beim installieren. Das liegt daran, dass VMWare nicht emuliert, sondern virtualisiert!

Hat man dann sein Vista fertig installiert, so sollte man aber die Windows VM Additions auch hier schnellstmöglich installieren. Die mit VWWare Server 1.0.1. mitgebrachten Additions funktionieren übrigens sehr gut! Über die Grafikleistung wird man zwar ernüchtert sein, aber dafür gibt es auch wieder einen Trick… Der Trick heißt RDP freigeben. Man gebe RDP frei, schalte das Netzwerk auf privates Netz und dann kann man per RDP auf die VMWare Kiste zugreifen. Das läuft gut und und wenn der Host dann noch Vista mit Aero aktiv hat, läuft die tolle Aero Glass Oberfläche auch in der virtuellen Maschine.

Fazit

Einfach und gut läuft VMWare Microsoft somit davon. Kein großes Rumgesuche von den richtigen Additions und los geht’s hier mit VMWare. Blöd nur, dass unter meinem Vista Host nicht das Netzwerk ordenlich mit WLAN geht. Hier bleibt nur die Möglichkeit VMWare Workstation 6 Beta zu testen oder zu hoffen, dass schnell ein Fix für den VMWare Server kommt. Ich persönlich kann ohne WLAN nur auf dem Server arbeiten. Auf dem Client habe ich aktuell Virtual PC 2007 Beta installiert, um virtuelle Manschinen verwenden zu können.

Wednesday, December 27, 2006 2:31:11 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] -
Client | Deployment | Server | Virtualisierung
Comments are closed.
Navigation
Archive
<February 2012>
SunMonTueWedThuFriSat
2930311234
567891011
12131415161718
19202122232425
26272829123
45678910
Blogroll
About the author/Disclaimer

Disclaimer
The opinions expressed herein are my own personal opinions and do not represent my employer's view in any way.

© Copyright 2012
Florian Schmidt
Sign In
Statistics
Total Posts: 102
This Year: 0
This Month: 0
This Week: 0
Comments: 94
Themes
Pick a theme:
All Content © 2012, Florian Schmidt
DasBlog theme 'Business' created by Christoph De Baene (delarou)