Das .NET Packet in großen Firmen zu paketieren ist eigentlich relativ einfach. Man nimmt es und bindet es mit den Silent Parametern in die Installation ein. Danach kommt gegebenenfalls ein Sicherheits CAS Packet, was man aus der lokalen Installation eines Clients mit .NET SDK übet die MMC schnell und einfach erstellen kann. Gegebenenfalls kommen noch ein paar Zusatzbibliotheken oder Testprogramme hinzu und fertig ist das .NET Paket.
Doch bei .NET 3.0 muss man noch eine Sache beachten… Wenn man nicht den IE 7 auf dem Rechner schon hat, kommt noch der XPS Drucker hinzu. Dieser Drucker kann XPS Dokumente erstellen und die XPS Dokumente können dann auch im IE6 mit dem .NET Framework zusammen angezeigt werden.
Dieser Druckertreiber ist für die Elemente der Windows Presentation Foundation das Gegenstück für die Druckerausgabe. Skalierte Dokumente lassen sich damit erstellen. Doch ist es gewünscht diesen weiteren Druckertreiber einfach so mit zu installieren. Ein User hat ja schon viele Drucker und bekommt dann noch einen weiteren nichtssagenden dazu. Ich könnte den Drucker nun aus dem Packet werfen, was mir aber Probleme mit dem Support des .NET Frameworks bringen könnte. Daher die Frage, wie geht man hier vor?
Meine Idee ist es, den Druckertreiber nicht der Gruppe „JEDER“ zur Verfügung zu stellen, sondern nur ausgewählten Usern über eine lokale Gruppe zu berechtigten. Diese lokale Gruppe ist auf dem PC vorhanden und muss dann eine zentrale Gruppe aus dem Active Directory enthalten. Diese zentrale Gruppe kann dann direkt Benutzer beinhalten oder verschachtelt eine weitere Gruppe.
Benötigt dann eine Abteilung oder Applikation den XPS Drucker, so kann man Ihn über das Active Directory in kürzester Zeit per Mausklick der betreffenden Gruppe zuordnen.
Nun sind alle wieder Glücklich und können den XPS sehen, nicht sehen, nutzen oder meiden.