Microsoft .NET, Server and more RSS 2.0
# Monday, November 17, 2008

Gestern habe ich schon zu Live Mesh ein bischen geschrieben. Nach dem ausführlichen Test kann ich auch weiterhin sagen, dass ich das Produkt extraklasse finde. Es stellt sich für mich nur die Frage, warum es Skydrive und Mesh gibt und man die Produkte nicht miteinander verheiratet. Daher sind hier mal die technischen Daten zu den beiden Produkten:

Feature

Mesh

Skydrive

Speicher in GB

5

25

Mediacenter als Weboberfläche

Nein

Ja

Weboberfläche mit Ordnern

Ja

Ja

Download von mehreren Files als Zip Datei

Nein

Ja

Upload / Download von mehreren Files

Ja

Ja

PC Client

Ja

Eingeschränkt

MAC Client

Preview

Nein

Mobile Client

Preview

Nein

Synchronisierung von Files mit mehreren PC‘s

Ja

Nein

Offline Arbeit möglich

Ja

Nein

Einladen von anderen Benutzern

Ja

Ja

Direkter GUID Link im Internet (ohne Anmeldung)

Nein

Ja

Verbindung zum PC über Remote Desktop

Ja

Nein

Remite Unterstützung zum PC

Ja

Nein

 

Multimedia Punkte gehen an Skydrive

Skydrive hat ganz klar Vorteile, wenn es um die Weboberfläche geht. Der Upload mit Tool und der Download sind wirklich gut. Auch die Mediagallerie ist sehr gut gelungen. Das Feature andere User mit einzubinden, die nicht ein mal einen Account bei Microsoft haben müssen ist ein großer Vorteil. So kann man fix in einer Mail dem User gut geschützte Dateien zur Verfügung stellen.

Alle anderen Punkte gehen an Mesh

Auch die Weboberfläche von Mesh kann sich sehen lassen. Würde man die von Skydrive nicht kennen, so könnte man sich hier schon sehr gut mit anfreunden. Kommt noch ein Media Plugin hinzu wäre ich auch komplett zufrieden. Speziell der PC Client und die Remotefunktionen überzeugen aber bei dem Mesh System von Microsoft.

Synchronisierung

Die Synchronisierung von Ordnern ist das Herzstück von Microsoft Mesh. So kann man bis zu 5 GB in einem Account auf beliebig viele Ordner verteilen. Ich kann also mein Backup der wichtigsten Dokumente auf den Mesh Server umleiten. Der Ordner wird Initial Synchronisiert und steht dann ganz normal lokal bereit. Ich kann nun einen weiteren PC einrichten. Nach der Einrichtung lädt dieser PC sich die Daten in einen lokalen Ordner herunter. Ist auch der PC Synchron, so gibt es einen Watcher auf dem Ordner. Packt man eine Datei rein, aktualisiert etwas oder löscht Daten heraus, so erkennt der Mesh Client dies und stößt eine Aktualisierung an. Das Symbol in der Taskleistet rotiert und hört erst wieder auf, wenn die Daten Synchron sind. Zum Glück sind auch Dateien von über 50MB möglich. Die Synchronisierung erfolgt jedoch immer am Stück. Wird der Vorgang bei Ausschalten des PC’s abgebrochen, so wird die gesamte Datei wiederholt. Dies setzt eine zügige Internet Verbindung voraus. Da der Upload allerdings selbst dort nicht so fix ist, ist selbst mit einer DSL16000 Leitung etwas Geduld gefragt. So werden hier rund 7 MB pro Minute abgeglichen. Was Synchronisiert wurde, wird sehr sauber in einem Protokoll festgehalten, was auch online eingesehen werden kann. Alle Dateien lassen sich natürlich auch über das Web in einer Vista Like Oberfläche anschauen.

Sharing mit Freunden

Über die Mailadresse kann ich weitere Leute auf meinen Folder berechtigen. Ich kann pro Ordner die Rechte einstellen (gelten für Unterordner mit). Diese Rechte können auch auf Read Only gesetzt werden, wenn ich jemandem Dokumente nur zum Lesen bereit stellen möchte. Der Ausgewählte User muss logischer Weise auch Mesh User sein und bekommt eine Infomail. In dieser Informail kann er die Einladung annehmen. Der Ordner erscheint in seinem Mesh Ornder und er kann ihn zur lokalen Sychronisierung einrichten.

Remote Unterstütung

Ich kann mir den aktuellen Bildschirm von einem PC, auf dem ich den Client mit meinem Account betreibe auch fernwarten. Dies ist eine super Sache, weil man so den PC von Unterwegs ohne Probleme bedienen kann. Ich kann es auch so einrichten, dass der PC das selbe Bild, wie die Remote Session anzeigt, was für die Remote Unterstützung sinnvoll ist. Leider kann ich keine PC’s von befreundeten Accounts per Anforderung steuern. Dies sollte man noch hinzufügen, oder habe ich den Punkt vielleicht übersehen?!

Konkurrenten und Datensicherheit

Neben Mesh sollte man sich auch noch mal Humyo.com und Konkurrenten anschauen. Diese sind mit PC Client aber meist Kostenpflichtig. Und man sollte überlegen, ob man sensible Daten hier hosten lassen kann?!

Monday, November 17, 2008 12:44:22 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] -
Client | Office | Web
# Friday, November 14, 2008

Bisher sind die Microsoft Web Produkte nicht so der Renner gewesen, aber das scheint sich gerade massiv zu ändern.

Live Hotmail

So war Microsoft Hotmail schon seit einiger Zeit der beste Online Maildienst, der kostenlos ein Push Service für Mobile Devices anbietet. So kann man bis zu 5 GB mit Microsoft Outlook 2003 / 2007 und seinem Mobilen Windows Device Synchronisieren. Auf dem mobilen Gerät werden nur die Kopfdaten per Default heruntergeladen und auch nur die letzten 50 Mails. Auf Wunsch lassen sich auch Unterordner Synchronisieren. So bietet sich in meinen Augen an, den Posteingang, den Postausgang und einen weiteren Ordner mit wichtigen Mails, die man mobil braucht zu Synchronisieren. Probleme macht es nur, dass leider keine Termine in der Basisversion Synchronisiert werden können und dass Unterordner zum Teil Probleme bei der Synchronisierung machen können. Die Problematik mit den Terminen kann man durch die Zahlung der jährlichen Gebühr lösen, was immer noch Fair in meinen Augen ist. Die perfekte Suchfunktion von Outlook lässt das sortieren in Unterordner auch als überflüssig erscheinen. Hier werde ich auch noch die neueste Version des Connectors testen. Auch die Weboberfläche ist absolut empfehlenswert und erinnert doch stark an das Outlook Web Access. Insgesamt gibt es in meinen Augen gegen Hotmail kaum eine Konkurrenz, wenn man ein Mobiles Windows Device sein Eigen nennt. Sonst ist natürlich noch Yahoo und Freenet sehr empfehlenswert.

Live Mesh

Bis zum 5 GB kann man hier Synchronisieren. Und zwar mit jedem Windows PC, Windows Mobile Device und neuerdings sogar MAC. Man installiert eine kleine Software und schon kann man einen lokalen Ordner anlegen. Dieser Ordner wird mit dem Web Sychronisiert. Die Installation und auch die Anwendung sind wirklich einfach, wie man es von einer guten Microsoft Desktop Applikation erwartet. Auch die Anzeige, wann die Dateien sychronisiert sind, ist sehr intuitiv gelöst (rotierendes Task Bar Item). Absolutes Highlight ist jedoch, dass man die Ordner auch online im Windows Vista Stil anschauen und damit arbeiten kann. Dies hilft, wenn man mal nicht an seinem eigenen PC ist, enorm weiter. Auch ist es toll, dass man weitere Devices mit einbinden kann um einen Datenbestand auf mehreren PC’s zu nutzen oder auch als Backup. Die Funktion des Sharens von Ordnern werde ich heute noch testen und berichten. Konkurrenten gibt es in diesem Bereich so einige – so wäre humyo.com hier mein bisheriger Favorit. Auch hier können Weboberfläche und Client überzeugen. Leider ist der Preis für dieses Produkt um einiges höher (Mesh kostenlos / Humyo 40€ im Jahr).

Live Skydrive

Das Skydrive ist eine Online Festplatte. Für mich ist der Service redundant zu Live Mesh. Vorteile hat der Service bei der Weboberfläche und dem Speicher von 25 GB (5 GB bei Live Mesh). Große Nachteile hat der Service jedoch beim Client… So gibt es nur einen Uploadclient, wenn man mal sehr viel hochladen möchte. Auch kann man einen Ordner mit vielen Dateien als Zip Downloaden. Ein richtiges Synchronisieren ist leider nicht möglich. Daher wäre meine Idee Skydrive und Mesh in einem Produkt zusammenzufassen.

Live Search

Lassen wir dieses Thema doch einfach ;) Einzig und alleine der Webservice macht für eigene Applikationen wirklich Sinn. Dieser ist bei Google nicht so einfach erhältlich und auch nicht so gut in Microsoft .NET Anwendungen einzubauen. Aber die Resultate speziell im Deutschen Raum überzeugen mal so gar nicht bei Live Search.

Live Office

Dieser Service scheint mal so richtig innovativ von den Screenshots zu sein. Leider habe ich noch keine Chance gefunden den Service selbst zu nutzen. Daher kann ich hier leider nur mein Interesse bekunden und hoffen bald mal einen Einblick in dieses interessante Produkt zu bekommen.

Live Messenger

Dieser Service ist auch noch ein Urgestein bei den Live Services. Der Live Messenger ist sehr gut zu bedienen und schlägt seinen Hauptkonkurrenten ICQ um Längen. Leider lassen sich noch immer keine ICQ Kontakte einbinden. Wäre dies möglich würde ich auf den Miranda Multimessenger sofort verzichten. 70% meiner Online Kontakte nutzen nun mal ICQ und ich will einfach nicht mehrere Clients einsetzen. Toll ist auch der mobile Messenger auf den Windows Live Devices, der sehr gut funktioniert und wenig Datenverkehr verursacht.

Live Maps

Live Maps konkurriert stark mit dem Google Maps. Es hat gravierende Vorteile bei der Darstellungstiefe und Qualität in der 3D Ansicht (Vogelperspektive) und der Qualität der Routenplanung. Leider ist die Usabilty nicht mit der von Google vergleichbar. So ist das Verschieben der Karte oder der alternativen Route bei Google wesentlich intuitiver. Auch ist die Eingabe von Adresse bei Google wesentlich intelligenter als bei Microsoft. Eine mit Copy & Paste kopierte Adresse wird bei Google fast immer richtig erkannt und gefunden. Bei Live Maps muss sie einer gewissen Syntax entsprechen. So hat man bei den meisten Adressen einen Tippaufwand und weicht doch lieber sofort zu Google Maps aus…

Live  News

Die Suche von Google aggregiert gleiche Ergebnisse und fügt oft ein übersichtliches Bild hinzu. Dies macht die News Suche von Google zu einer wirklich komfortablen Sache. Die Suche von Microsoft steckt in dieser Hinsicht wohl noch sehr stark in den Kinderschuhen. Es gibt die Ergebnisse sehr unübersichtlich wie eine Suche zurück. Hoffentlich gibt es hier bald mal ein Update, was die Übersichtlichkeit der Suchergebnisse verbesser. Auch die Relevanz der gefundenen Ergebnisse könnte man überarbeiten. Sucht man nach „LBBW“ bekommt man bei Google Unternehmensinfos auf den ersten Suchtreffern – erst dann folgen Analystenmeinungen der LBBW über andere Firmen. Bei Microsoft gibt es ein butes Mischmasch von Treffern, die das Wort LBBW beinhalten.

Weitere Produkte

Es gibt noch viele weitere Services, die mich aber bisher noch nicht so stark angesprochen haben. Wer noch interessante Dienste von Live kennt, kann ja einfach mal einen Kommentar schreiben…

Friday, November 14, 2008 11:43:27 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] -
Client | Office | Web
# Thursday, September 25, 2008

Gestern abend ist mein Internet von der KabelBW ausgefallen und nicht nur das, sondern auch das Telefon. Tja und ohne die beiden Dinge steht man schon doof da - aber man könnte ja etwas Fernseh schauen... geht auch nicht mehr. Was kann man jetzt nur noch machen? Handy nutzen und hoffen, dass der Ausfall bald vorbei ist. Das war er dann auch zum Glück! Aber was kann man machen?!

Als Backup kann man z.B. einen Fonic Data Tarif by Call nutzen... Aber dafür braucht man noch ein UMTS Modem. Hier bieten einige Handy's gleich eine Lösung an - aber dieser Tarif ist nicht zum Telefonieren und kostet pro Tag 2,50€ auch wenn man nur ein KB nutzt.

Daher ist der mit im Packet für 89€ angebotene USB Stick eine sehr gute Lösung. Ich überlege echt den zu bestellen und für Unterwegs oder einen Ausfall als Backup zu haben.

Alles weitere steht hier: Fonic

Thursday, September 25, 2008 10:25:27 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [1] -
Client | Mobil
# Tuesday, September 09, 2008

Ich surfe seit vielen Jahren mit dem Maxthon Browser. Nun kommen neue Versionen fast aller Browser auf den Markt und ich habe mal getestet, ob ein Wechsel vielleicht lohnenswert ist.

Google Chrome: Der Browser ist sehr intuitiv zu bedienen. Die Suchergebnisse in der Titelzeile gehen jedoch leider nur auf die US Suche… Sonst hat das Ding nicht viel zu bieten, auch kein Super Drag and Go. Sehr schnell ist er ja, aber die Erkenntnisse über die Sicherheit und insbesondere den Datenschutz halten mich ganz klar von der Nutzung ab.

Firefox: Um den Firefox mit dem Maxthon vergleichen zu können, muss ich etliche Plugins installieren. Ohne diese Plugins würde er nicht auch nur annähernd der Komfort des Firefox bieten. Nach der Mühsamen Suche der Plugins fällt auf: Es ist kein Firefox wie der andere! Für eine Funktion gibt es 10 Plugins, wo man rausfinden muss, welches das Beste ist. Und wenn man dann das beste gefunden hat, muss es noch mit den anderen kompatibel sein… Dazu kommt noch die schlechte Startzeit des Browsers.

IE8 Beta: Der IE ist sehr einfach mit dem IEPro Plugin zu einem Fast Maxthon zu erweitern. Dann gefällt er mir ganz gut, kommt jedoch immer noch nicht an den Firefox heran. Dann IE8, vielleicht wird das ja besser… Installation hat geklappt und los geht’s – am besten mit Hintergrundmusik von Napster. Und siehe da… Napster startet zusammen mit der Beta leider gar nicht mehr. Napsters Client ist in die Jahre gekommen – aber ich möchte Ihn nicht missen und daher kommt auch mal ein neues Microsoft Produkt bei mir nicht auf den Rechner L Der erste Eindruck für nicht Napster-User war jedoch gut…

Maxthon: Daher ist und bleibt Maxthon die absolute Nummer 1. Super einfach zu installieren und ohne Plugins schon komplett. Maxthon wird konstant weiter entwickelt und schlägt auch weiterhin alles andere, was es auf dem Markt gibt. Dank der Nutzung der IE Engine ist er auch kompatibel zu Outlook Web Access und allem anderen. Da er kostenlos und ohne Spyware daher kommt, sage ich einfach mal danke an die Entwickler vom Maxthon!

Tuesday, September 09, 2008 9:29:45 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [3] -
Client | Office | Web
# Friday, August 15, 2008

Ich bin nun schon mehrfach gefragt worden, wie man eine Anmeldung an einem Rechner erlauben oder verbieten kann. Lösung ist es dies über eine Policy zu machen. Dies geht domänenseitig oder lokal auf dem Rechner.

Ist der PC ein Standalone Gerät oder handelt es sich um einen einzelnen Rechner in einer kleinen Domäne, so kann man die Einstellung lokal machen:

·         Leere MMC aufrufen (z.B. Ausführen mmc)

·         Dann Datei… Snap In Hinzufügen auswählen

·         Dort den Gruppenrichtlinien Objekteditor für den lokalen Computer auswählen

·         Nun den Baum wie im Snapshot durchgehen

·         Es gibt 4 Punkte von Relevanz: Terminaldienste zulassen / verweigern und Lokal zulassen / verweigern

·         Man sollte nur im Teil zulassen arbeiten um eine Doppelpflege zu vermeiden!

·         Überflüssige Gruppen sollten entfernt werden (z.B. nur Admins dürfen sich anmelden)

·         User die sich nicht anmelden sollen, sollten auf jeden Fall die Adminrechte auf dem Gerät entzogen werden.

·         Zusätzliche User, können z.B. über eine Gruppe gepflegt werden.

Ist der PC in einer Domäne, so kann man das ganze per Gruppenrichtlinie machen. Man weist die neu erstellte Gruppenrichtlinie einfach auf die PC’s zu, die andere Anmeldeberechtigungen haben sollen, als der Standard.

Friday, August 15, 2008 10:39:07 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0] -
Client | Server
# Wednesday, June 11, 2008

Dieses Buch ist für Einsteiger von Galileo Computing und ist unter der Adresse http://www.galileocomputing.de/openbook/einstieg_vb_2008/ zu finden. Viele weitere gute Bücher sind über die http://www.galileocomputing.de Seite unter dem Begriff Open Book zu finden.

 

 Dieses Buch ist auch für Einsteiger und unter der folgenden Adresse zu finden: http://www.microsoft-press.de/ Auf der Startseite ist der Link zu dem kostenlosen Buch...
Wednesday, June 11, 2008 1:20:46 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [0] -
.net
# Thursday, February 28, 2008

Problem:

Im Zuge der Migration auf Hyper-V und damit auch Server 2008 ist bei der Installation vom Exchange 2007 SP1 ein größeres Problem aufgetreten. Die Topologieerkennung im AD lief nicht. Daher konnte der Dienst Edge Transport nicht gestartet werden. Es kamen auch ungewohnte Fehlermeldungen, dass im AD zu wenig rechte sein.

Einen ähnlichen Fehler hatte ich auch bei dem Update meiner Exchange 2007 SP1 unter Server 2003 R2. Da dies nie funktioniert hat, habe ich den Server ohne das SP1 vom Exchange belassen und auf die Hyper-V Migration gewartet. Aber leider gibt es hier einen ähnlichen Fehler, der nun aber sehr dringend behoben werden will!

Lösung:

Beim Exchange 2007 SP1 MUSS IPV6 installiert und aktiviert sein, sonst kann der Server den Edge Dienst wohl nie starten. Danach läuft die Installation einwandfrei durch und die Topologieprobleme sind Vergangenheit!

Kritik:

Der Punkt mit IPV6 könnte der Erkennungslauf im Exchange ja schon monieren, aber er tut es schlicht und ergreifend nicht. Es kommt nur eine Warnung zum SMTP und die sollte man dann gleich aussagekräftiger als Fehler Kennzeichnen! Auch ist es mir absolut unverständlich, wieso Exchange unbedingt IPV6 braucht?!

Fazit:

Vor der Exchange 2007 SP1 Installation unbedingt IPV6 aktivieren! Nach der Installation scheint eine Deaktivierung möglich zu sein, allerdings kann ich hier weitere technische Fehler nicht ausschließen!

Thursday, February 28, 2008 9:16:34 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [2] -
Exchange | Server
# Sunday, February 24, 2008

Problem:

Beim VMWare Server oder Virtual Server war es möglich einen lokalen (internen) Testcluster zu erstellen. Dies ging intern über einen SCSI Adapter mit einer Shared Disk. Diese Shared Disk wurde dann bei beiden Cluster Nodes hinzugefügt. Über die Clustereinrichtung konnte man so zum Test sehr einfach einen kompletten Cluster aufbauen.

Alternativen unter Windows:

Nur ISCSI kann man ohne Probleme für einen Cluster unter Hyper-V nutzen. So kann man versuchen ein Windows Target als Demo zu nehmen. Bei allen kostenlosen Testversionen ist allerdings leider nach 30 Tagen Schluss :(.

Alternativen unter Linux:

Man könnte auch noch eine Virtuelle Maschine mit einem Linux Openfiler installieren und hieraus SCSI betreiben. Die Performence ohne aktuelle Guest Tools ist allerdings mehr als schlecht und daher auf dem gleichen System wahrscheinlich nicht die beste Alternative.

Fazit:

Aktuell ist es nach meinem Stand der Technik nicht möglich ohne SCSI oder richtige SAN einen virtuellen Guest Cluster zum Test unter Hyper-V zu installieren. Dies ist der erste deutliche Nachteil gegenüber den anderen Virtualisierung Plattformen. Bleibt zu hoffen, dass es hier bis zur RTM noch Änderungen gibt oder ich vielleicht doch noch einen Workaround übersehen habe.

Bitte:

Sollte jemand ein kostenloses oder günstiges ISCSI Target kennen, was unter Windows Server 2008 läuft und hier Volumes einfach bereitstellen kann, so wäre ich über eine Rückmeldung dankbar!

Sunday, February 24, 2008 7:25:56 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [1] -
Exchange | Server | SQL | Virtualisierung
# Saturday, February 23, 2008

Hyper-V Cluster erstellen

Ich bin gefragt worden, wie ein Cluster vom Hyper-V erstellt werden kann. Die Vorstellung, dass man einfach zwei Server installiert und sich die VHD's synchronisieren ist zwar echt verlockend, doch geht das leider nicht so einfach. Eine solche kontinuierliche Replikation ist mit dem SQL Server 2005 oder dem sonst so altmodischen Lotus Notes möglich, aber nicht mit dem normalen Windows Cluster Dienst vereinbar.

Alternativen

1.       Double Take

Das Programm Double Take ist nicht günstig, kann aber einen Rechner 1 zu 1 online klonen und immer Syncrhron halten. Die Software ist für Server 2003 zertifiziert. Ob oder wann der Hyper-V Clusterdienst unstützt wird ist hier aber vollkommen unklar, auch wenn die Lösung bereits auf einfacher Hardware laufen sollte!

2.       Veritas Cluster

Eine Replikation wie oben beschrieben kann mit dem teueren aber guten Veritas Cluster erreicht werden. Mir ist aber nicht bekannt, ob Server 2008 und Hyper-V von Veritas unterstützt werden oder für wann die Unterstützung avisiert wird.

3.       Microsoft Cluster

Die zur Zeit einzig "richtige" Möglichkeit ist den Microsoft Cluster Dienst zu verwenden. Hierzu installiert man den ersten Server, dann den zweiten. Nun weißt man dem ersten die SAN oder auch ISCSI Festplatten zu. Danach wird der Cluster über die Windows Boardmittel eingerichtet. Erst nach dieser Einrichtung darf der zweite Server die Platten sehen, da bei NTFS im Gegensatz zu Linux nur ein Server exklusiv auf so einen Clusterdatenträger schreiben darf. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Streaming wie beim VMWare ESX wird durch diese Architektur ausgeschlossen, dafür wird aber die Sicherheit by Default deutlich erhöht. Danach kann nun  der zweit Clusterknoten auch mit Clusterdienst in den neuen Cluster hinzugenommen werden. Was sich einfach anhört ist in der Praxis zwar mit dem Server 2008 wesentlich einfacher geworden, doch ist es immer noch nicht trivial. Denn Erfahrung mit dem Thema und zertifizierte Hardware sollte hier selbstverständlich sein. Erfahrung kann man hier auch mit einem internen Cluster im Hyper-V sammeln!

Clusterhardware

Die ideale Clusterhardware ist natürlich ein redundantes SAN, aber das kostet sehr viel Geld. Daher kann man auch ein ISCSI San verwenden, wenn man günstig einsteigen möchte. Hier empfiehlt sich zum Beispiel Promise VTrak als Speicher ISCSI Target. In diese Promise Racks können 8-16 Festplatten gesteckt werden. Somit wären bei 750GB Festplatten und RAID 1 Spiegelung rund bis zu 5 TB (mit einer Hot Spare Platte) möglich. Um den Server gegen Überspannung oder Brand abzusichern sollte diese Hardware auch noch mal in ein zweites Rechenzentrum gestellt werden. Die Verbindung zu den Servern sollte über ein eigenes Netzwerk gemacht werden und es empfiehlt sich 10GBit LAN separat ohne Anschluss an die normale LAN zu verwenden. Die beiden Geräte untereinander werden ebenfalls verbunden. Womöglich sogar doppel über einen zusätzlichen Switch!!! Eine solche Lösung kostet ohne die notwendigen Netzwerkkabel rund 10000 für beide Systeme. Da der Kabelweg unterschiedlich lang sein kann, muss hier besonders auf die Gegebenheiten des Rechenzentrums geachtet werden!

Openfiler als Open-Source Software

Als Alternative kann man sich auch noch den Openfiler anschauen, der auf Linux / Open Soruce Basis auch ein SCSI Target bereistellen kann. Der Support und die Zuverlässigkeit würde ich aber im Vergleich zum Promise als deutlich kritischer sehen.

Software auf Windows Basis / Windows Storage Server

Auch für Windows gibt es diverse ISCSI Software. Da die Software aber sehr teuer ist und Microsoft selbst eine Lösung davon aufgekauft und in den Storage Server ingegriert hat bleibt nur die Empfehlung den Windows Storage Server mit ins Auge zu nehmen. Auch hier gibt es sehr gute Lösungen für Storage, die im bezahlbaren Rahmen bleiben. Die Administration ist mit der Windows Oberfläche für einen "normalen" Windows Admin besonders einfach und effizient. So kann hier ein Clusterpaar für ISCSI Target mit SQL, Exchnage, Hyper-V und auch für den normalen NAS Storage mit Speicherkontingenten der Windows File Services genutzt werden.

Saturday, February 23, 2008 11:03:47 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [0] -
Server | SQL | Virtualisierung

BUG: Isa Server 2006 und Hyper-V / Server 2008

Ich bin gerade beim umstellen meiner Server von Windows Server 2003 auf Windows Server 2008. Leider musste ich feststellen, dass der ISA Server nicht für Windows Server 2008 ausgelegt ist. Da ich aber die virtuellen Maschinen von VMWare Server auf Hyper-V migriere musste die Virtuelle Maschine noch mal neu installiert werden. Tja und dann tat trotz Server 2003 nichts mehr. Kein Ping ging mehr an den ISA Server von außen ran. Nach langem überlegen habe ich einen Legacy Network Adapter im Hyper-V eingestellt und die alten beiden gelöscht. Danach funktioniert der Server so wie früher unter VMWare und die Migration kann weiter gehen...

FAZIT:

·         ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Server 2008

·         ISA 2006 ist nicht kompatibel mit Hyper-V

·         Will man ISA 2006 unter Hyper-V nutzen, so muss man einen Legacy Netzwerk Treiber einstellen!

Saturday, February 23, 2008 10:44:16 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Comments [1] -
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