Thursday, February 12, 2009

Auch das SP1 automatisiert gefällig?

Beim letzten Mal wurde nur das Visual Studio 2008 installiert. Doch heute arbeitet jeder Entwickler, der etwas auf sich hält mit dem SP1 installiert. Dies muss man ja auch nicht mehr händisch machen...

Zuerst lädt man sich das Visual Studio 2008 SP1 herunter und stellt es auf einen lokalen Ordner (z.B. x:\).

Falls es noch jemand in Deutsch installiert natürlich auf Deutsch umstellen, da das SP1 in der Sprache sein muss, wie das Visual Studio 2008 selbst. Da es abweichende Namen für die Service Packs gibt heißt es bei mir einfach <Dateiname>.

  •  x:\<Dateiname>.exe /createlayout x:\VS90SP1 /q

Mit dieser Befehlszeile wird das Paket in den Ordner auf x entpackt von dem ich ab sofort meine automatischen Installationen vornehmen möchte.

Eventuell haben Sie auch das Glück, dass Sie schon eine entpackte Version des Service Packs vorliegen haben.

Da es hier keine Optionen oder PID's mehr gibt kann schon die Installation erfolgen.

  • SPInstaller.exe /q /norestart

Nach der langen Installationsphase von dem SP1 ist nun ein aktuellen Visual Studio auf dem Rechner und man hat die rund 1,5 Stunden für die Installation gespart ;)

Automatische Installation vom Visual Studio 2008

Um das Visual Studio ohne GUI zu installieren und dann keine Testversion zu erhalten ist ein wenig Aufwand nötig. Hat man es jedoch ein mal gemacht staunt man, mit wie wenig Schritten es geht, tja wenn man es weiß!

·         Installationsmedium auf lokale Festplatte kopieren

·         MSDN Ordner kann unter Umständen weggelassen werden

Als erstes benötigt man das Installationsmedium der Lizenzierten Edition. In meinem Fall ist dies die Visual Studio 2008 Team Suite. Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass das Installationsmedium auf eine Festplatte kopiert wird. Bei einer Installation auf PC's mit dauerhafter Online Anbindung kann man den großen Ordner MSDN löschen und immer die aktuellste online Version nutzen.

·         Über eine CMD Box gehe ich auf den kopierten lokalen Ordner (bei mir x:\)

Hier wähle ich zum erstellen eines Hilfsfiles nicht das Setup im Hauptorder aus, sondern gehe in den Unterordner Setup. Mit der folgenden Befehlszeile erstelle ich eine unbeaufsichtigte Installation:

·         X:\VS2008\setup\setup.exe /createunattend x:\setup\VS2008.ini

·         Installationsoptionen auswählen

Nach diesem Aufruf startet die GUI, als würde man eine Installation vornehmen. Man stellt die Komponenten ein, die man gerne installieren möchte und geht das normale Setup durch. Ist man am Ende angelangt folgt jedoch keine Installation - es wird nur die gewünschte INI Datei geschrieben.

·         PID in die INI Datei manuell eintragen ([PID] & Key ohne Zwischenzeichen)

·         Auch in die setup.sdb wird dieser Eintrag ergänzt

Der Key wird in die INI und die SDB Datei eingetragen. Hierzu kann man den originalen Key von dem Produkt nehmen. Sollte man eine Version mit integriertem Key haben, so kann man das Setup aufrufen und den Key sorgfältig abschreiben (MSDN Versionen). Zwischen dem PID mit Klammen [PID] und der Serial muss ein CRLF vorgenommen werden.

·         x:\VS2008\Setup\setup.exe /unattendfile x:\VS2008\setup\VS2008.ini

Mit dieser Kommandozeile kann man dann die eigentliche Installation ausführen. Und im Gegensatz zu meinen Versuchen ohne PID hat man nun eine Vollversion und keine TRIAL mehr ;)

Sollte man auch MSDN installieren wollen, so kann man dies mit den folgenden, ähnlichen Kommandozeilen erreichen:

·         x:\VS2008\msdn\setup\setup.exe /createunattend x:\VS2008\msdn\setup\MSDN2008.ini

·         x:\VS2008\msdn\Setup\setup.exe /unattendfile x:\VS2008\msdn\setup\MSDN2008.ini

Nun steht einer unbeaufsichtigten Installation vom Visual Studio nichts mehr im Wege und man kann es über das Active Directory oder einen anderen Verteilserver veröffentlichen.

 Wednesday, February 04, 2009

Vortrag bei der TeamConf über die Prozesse im Team Foundation Server

Auch dieses Jahr gibt es wieder einige Konferenzen. Bei der Team Conf gibt es auch einen Vortrag von mir. Der soll darstellen, wir in meinem .NET Projekt bei der LBBW Zeit und Neven der Entwickler geschont werden können.

Von 10 Muss Dokumenten, die erstellt werden, können die meisten direkt da geschrieben werden, wo es keinen Mehraufwand darstellt. Nämlich im Visual Studio 2008 SP1, was direkt an den Microsoft Team Foundation Server 2008 angebunden ist. Das was nicht im Visual Studio erledigt werden kann, wird mit dem Artiso Workitem Manager 1.3 erledigt. Die Dokumente werden dynamisch zusammengesetzt und liegen immer in der aktuellsten Form vor. Damit ist auch gewährleistet, dass man keine Pararllelstruktur mit dem Dokument erstellt und es nur alle 5 Jahre bei einem Problem aktualisiert.

Bei der ganzen Sache sollte noch erwähnt werden, dass bei der Umsetzung kein Einziger Prozess neu erstellt wurde, sondern alle Verfahren ohne Ausnahme im Team Foundation Server abgebildet wurde. Die reduziert die Kosten der Einführung doch extrem...

 Thursday, January 29, 2009

AERO per RDP bei Vista und Seven

Ich nutze Windows Vista und Windows 7 sehr intensiv. Auf dem lokalen PC ist Aero auch kein Thema, aber auf der virtuellen Maschine oder wenn man sich auf den anderen Rechner mit RDP verbindet. In vielen Fällen geht es einfach nicht. Oder habe ich doch noch eine Einstellung übersehen? Hier ist meine aktuelle Tabelle von dem wo Aero geht oder welche Alternative überhaupt klappt.

Ziel / Client

Windows Vista

Windows Seven

Windows Vista

Funktioniert ohne Probleme

Geht mit Themes aber ohne AERO

Windows 7

Geht mit Themes aber ohne AERO

Funktioniert ohne Probleme

Windows Server 2008 mit Terminaldiensten

Funktioniert ohne Probleme

Geht mit Themes aber ohne AERO

Windows Server 2008 R2 mit Terminaldiensten

Geht mit Themes aber ohne AERO

Funktioniert ohne Probleme

Windows Server 2008 ohne Terminaldienste

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Windows Server 2008  R2 ohne Teminaldienste

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

Geht nur im Basismodus und ohne Soundunterstützung

 

Für meinen Versuch machte es keinen Unterschied, ob der Client physisch oder virtuell war. Die direkten Fenster von den virtuellen Maschinen können sowieso kein AERO darstellen. Die AERO Darstellung konnte wenn nur über RDP mit allen möglichen Features unterstütz werden.

Sollte jemand Ideen haben, wie man bei den gelben Einträgen zu einer Lösung kommt, wäre ich sehr dankbar!

 Wednesday, January 21, 2009

FileTooLongException oder warum .NET nur Dateipfade mit 248 Zeichen unterstützt

Es gibt Dinge die sind so richtig ärgerlich. Hier wäre beim .NET Framwork das Filehandling zu erwähnen. Mit der Klasse system.io.directoryInfo wird das normaler Weise gemacht. Aber was passiert, wenn die gewünschte Datei (getFiles) oder der gewünschte Unterordner (getDirectory) mehr als 260 respektive 248 (Länge des vollen Pfades zur Datei / Ordner) Zeichen hat? Dann gibt es eine ganz tolle File Exception Ausnahme!

Warum bloß? Tja, das ist eine sehr gute Frage. Das Dateisystem von Windows 2000 und neuer unterstützt bekanntlich 32000 Zeichen und nicht nur wenige Zeichen, wie der .NET Wrapper. Auch mit Kompatibilität zum alten FAT32 System kann das eigentlich nicht mehr groß etwas zu tun haben, da die Klasse doch den Typ des Filesystems prüfen könnte.

Test im Filesystem

Testet man im Filesystem mal aus, so versucht der Windows Explorer einen zu bremsen, wenn man die magische Grenze überschreitet. Eine so angelegte Datei oder Ordner kann aber auch im .NET zu Problemen führen (FileTooLongException). Die Fehlergrenzen scheinen somit im .NET noch geringer zu sein, als in Windows Explorer.

Nicht für Backup geeignet

Somit bleibt festzustellen, dass die .NET Klasse für zum Beispiel Backup Operationen auf einem Fileshare nahezu unbrauchbar ist. Nicht alle Dateien können gezogen werden und selbst die Ausgabe des fehlerhaften Ortes wird schwer.

Wichtig?

Am Anfang dachte ich ja, dass das Problem vernachlässigbar ist und man einfach den fehlerhaften Ordner ausgibt. Er kann umbenannt werden und dann ist der Einzelfall erledigt. Weit gefehlt… Es ist kein Einzelfall!!! Bei 3 von 4 Datenshares habe ich Dateien gefunden, die länger waren als die Grenze in .NET. Keine Ahnung wieso der Windows Explorer scheinbar an einer anderen Stelle die Grenze zieht als das .NET Framework…

Minderwertige Abhilfe

Es bleibt einem also die Möglichkeit die API direkt zu benutzen oder //?/ vor die Datei zu stellen. Doch war mit die erste Variante zu doof und die zweite Variante brachte bei vb.NET nur Fehler. Somit ist es zwar ein Ansatz aber keine Abhilfe.

Funktionierende Abhilfe

Auf der absolut unscheinbaren Seite http://www.delimon.be/SoftwareDetails.aspx?id=5 findet man jedoch ein Tool, was die DirectoryInfo Klasse simuliert und zwar mit 32000 Zeichen. Die Version scheint nicht im ständigen Update zu sein und muss installiert werden (Entwicklungsrechner), aber dann funktioniert es. Mein Programm zum sichern von verdammt langen Ordnerstrukturen funktioniert mit dieser Technik einwandfrei. Das Tool ist dazu noch kostenfrei - vielen Dank!

 Sunday, January 11, 2009

Erste Erfahrungen mit Windows 7

Windows 7 habe ich zuerst in einer virtuellen Maschine unter Hyper -V installiert und war sehr zufrieden. Die Geschwindigkeit des Systems war schon höher als die von Windows Vista und das obwohl noch Debug Code enthalten ist. Eine sehr gute Erfahrung! Zudem ist die neue Taskleiste ein absoluter Gewinn - nach 20 Minuten Wundern war es klar, dass dies ein echter Mehrwert in Windows 7 ist. Auch Stabilität und Treiber begeistern. Bei Hyper-V wurden die Additions gleich mit der DVD installiert. Auch die Zusatzprogramme mit der Office 2007 Oberfläche machen keinen schlechten Eindruck. Besonders der Windows Explorer hat deutlich an Übersichtlichkeit gewonnen.

Nach einem Tag Test war es soweit - das System ist so ausgereift, dass ich es auf mein Laptop spiele! Alle Treiber des HP NX6325 wurden so wie unter Vista erkannt. WLAN war sogar ohne Nachinstallation dabei. Nur Cardreader und Fingerprint musste man nachinstallieren. Die Treiber von Vista waren hierfür geeignet. Auch der ATI Treiber musste noch installiert werden, damit AERO auf dem Notebook reibungslos geht. Selbst das AERO hat an Performance gewonnen. Speziell die Zeiten zum Starten und Herunterfahren sind deutlich gesunken. Leider kann man unter Hyper-V kein AERO aktivieren - hier war es möglich und die Fähigkeiten der Taskleiste wirken noch wesentlich besser auf den Anwender. Einfach super die neue Übersicht der Taskleiste!!! Das Germany Theme ist auch sehr gelungen mit der Diashow. Das Napster lief nie mit dem IE8 - also wird es hier auch nicht laufen - NEIN - selbst das Napster läuft in dieser Beta Version ohne weitere Probleme.

Alle Software läuft und stabil dazu - wieso also nicht jetzt schon Produktiv nutzen? Ich bleibe auf jedenfalls bei Windows 7 schon jetzt bei dem Notebook... Damit hätte ich niemals gerechnet. In meinen Augen scheint Windows 7 wirklich ein guter Wurf zu werden. Viel Erfolg bei dem Bugfixing und den letzten Entwicklungen an Microsoft!

 Thursday, January 08, 2009

Super Openbook für den Server 2008 verfügbar

Es gibt mal wieder ein neues, kostenloses Openbook. Dieses Openbook ist online kostenlos verfügbar - aber auch die Printversion ist wirklich empfehlenswert. Wer das Buch auch auf dem Laptop ansehen möchte kann die rund 80MB downloaden.

Hier ist der Link zum Lesen: http://openbook.galileocomputing.de/windows_server_2008/

Windows 7 Beta für MSDN und TechNet Inhaber verfügbar

Windows 7 Beta steht in Deutsch und Englisch zum Download bereit. Wie kommt man dran? Als MSDN und TechNet Inhaber kann man sich die Produkte über seinen Account Downloaden. Es steht auch Language Packs und der Server 2008 R2 Beta zum Download bereit. Während vom Windows 7 auch eine x86 Version bereit steht – wird es vom Server 2008 R2 keinen x86er Version mehr geben.

 Thursday, January 01, 2009

OpenOffice.org vom Aussterben bedroht - Nur noch 24 Entwickler an Bord

Wie aus den Artikeln http://www.gnome.org/~michael/blog/ooo-commit-stats-2008.html und http://winfuture.de/news,44424.html hervorgeht, haben selbst die Entwickler von OpenOffice.org resigniert. Statt früher 60-70 Entwickler arbeiten heute nur noch 24 an dem Projekt mit. Fast alle davon kommen auch noch von SUN.

Daher wird einem nun klar, warum es bei dem Projekt kaum noch neues zu vermelden gibt. Man hat eine gute Software eingekauft und mit der OpenSource ist dann nichts mehr nach vorne gegangen. OpenOffice befindet sich noch immer auf dem Stand von Office 2000, wenn überhaupt. Mit 24 Entwickler kann man dann wohl auch keine Office 2007 UI mehr entwickeln, die gerade nicht so versierten Usern hilft das Produkt zu bedienen.

24 sehr kompetente OpenSource Entwickler haben also schon fast selbst den Kampf gegen die vermutlich 5.000 Microsoft Entwickler verloren.

Fazit 1 (Man bekommt nix geschenkt)

Die Lehre daraus ist, dass ich mein Auto auch nicht kostenlos nach der Garantie zur Reparatur bringen kann und das bei Software auch nicht geht ;) Eine Software muss einen Kommerziellen erfolg haben oder sie verharrt auf Ihren Ursprungszustand. Technsicher Fortschritt ist also nur mit Kommerz möglich. Dies zeigt sich auch bei der Verbreitung von Linux und Co.

Fazit 2 (München kann das teuer zu stehen kommen)

Eine weitere Lehre ist, dass die Stadt München zwar ein paar Euro Lizenzkosten gespart haben mag, wenn das Projekt LIMUX abgeschlossen ist, doch eine Migration zu Microsoft Office zurück schon mal überdacht werden sollte. Ich würde die Millionen der Migration sogar schon als fragwürdige Fehlinvestition von Steuermitteln sehen.

Fazit 3 (Es geht noch besser?!)

Es zeigt sich mal wieder, dass eine Software leicht und intuitiv, wie Microsoft Office 2007, zu bedienen sein muss, um Erfolg zu haben. Daher wäre es eine denkbare Alternative eine neue Easy Windows Oberfläche zu entwickeln. Ziel sollte es sein 80% der Arbeit über eine noch leichtere Oberfläche mit weniger Funktionen abwickeln zu können... Wäre das nicht mal ein Ansatz für einen Aufsatz ähnlich HTC bei Windows Mobile?!

 Saturday, November 29, 2008

CPU Auslastung und Refactor! 3.08

Da wir mit Visual Basic .NET Entwickeln ist ein Refactor ein wichtiges Tool, was im Standard Visual Studio schmerzlich fehlt. Es gibt hier das kostenlose Refactor! für das VB.NET. Dieses habe ich auch lange Zeit verwendet und gar nicht gemerkt, wieviel Last es vom Prozessor fordert. Speziell auf Remoteverbindungen ist das Tool ein absoluter Performence Killer! Die Überwachung der Funktionen im Hintergrund scheint speziell hier unmengen an Last zu verbrauchen. Nach der Deaktivierung des Tools ging es wesentlich schneller vorwärts. Das Tool war zwar nicht super von der Bedienung, hat aber trotzdem seine Dienste getan. Daher wäre ich sehr froh, wenn es ein Ressourcenschonendes Tool wie bei c# direkt in der IDE gäbe. Ich werde noch mal die aktuellste 3.22 Version testen. Aber mit der aktuellen Performence gerade bei größeren Projekten müsste ich ohne Verbesserung leider auf das Tool verzichten. Bleibt zu hoffen, dass es bessere Alternativen gibt oder die Entwicklung hier Ressourcenschonender wird...

 Monday, November 24, 2008

.NET 3.5, 64 Bit Vista und SQL (Express)

Verwendet man einen Server 2008 oder Vista in der Variante 64BIT, so bekommt man beim Aufrufen von Funktionen aus dem Visual Studio 2008 auf den SQL Server (Express) "häufig" eine Fehlermeldung, dass die DLL's für den Zugriff nicht installiert sind!

Was kann man hier tun?

Aktuell ist die Lösung beim Debug und Release auf X86 als Umgebung explizit umzustellen...

Keine gute Lösung wie ich finde - aber sie tut. Wenn jemand eine bessere Lösung hat, wäre eine Rückmeldung klasse.

Live Mesh - Abstürze auf 64 Bit Systemen

Das Mesh eine Beta Version ist, ist klar. Die Stabilität auf 32 Bit Systemen - egal ob Vista oder auch das alte XP - ist echt beeindruckend. Leider macht Mesh auf 64 Bit Systemen bei mir etwas mehr Probleme. Sollen Dateien von einem anderen PC auf das 64 Bit System gedownloadet werden, so kann es passieren, dass der PC hängen bleibt.

Dieses Verhalten tritt bei mir mit dem Windows Server 2008 auf und ist reproduzierbar. Es liegt also nicht nur an einer Datei oder an der anderen installieren Software.

Vielleicht ist das schon mit der nächsten Version behoben. Die Software und der Service ist wirklich mit das beste, was Microsoft unter dem Namen Live anbietet. Ich habe schon einige Freunde und Kollegen von der Leistungsfähigkeit überzeugen können ;)

 Monday, November 17, 2008

Live Mesh – Ein Praxistest

Gestern habe ich schon zu Live Mesh ein bischen geschrieben. Nach dem ausführlichen Test kann ich auch weiterhin sagen, dass ich das Produkt extraklasse finde. Es stellt sich für mich nur die Frage, warum es Skydrive und Mesh gibt und man die Produkte nicht miteinander verheiratet. Daher sind hier mal die technischen Daten zu den beiden Produkten:

Feature

Mesh

Skydrive

Speicher in GB

5

25

Mediacenter als Weboberfläche

Nein

Ja

Weboberfläche mit Ordnern

Ja

Ja

Download von mehreren Files als Zip Datei

Nein

Ja

Upload / Download von mehreren Files

Ja

Ja

PC Client

Ja

Eingeschränkt

MAC Client

Preview

Nein

Mobile Client

Preview

Nein

Synchronisierung von Files mit mehreren PC‘s

Ja

Nein

Offline Arbeit möglich

Ja

Nein

Einladen von anderen Benutzern

Ja

Ja

Direkter GUID Link im Internet (ohne Anmeldung)

Nein

Ja

Verbindung zum PC über Remote Desktop

Ja

Nein

Remite Unterstützung zum PC

Ja

Nein

 

Multimedia Punkte gehen an Skydrive

Skydrive hat ganz klar Vorteile, wenn es um die Weboberfläche geht. Der Upload mit Tool und der Download sind wirklich gut. Auch die Mediagallerie ist sehr gut gelungen. Das Feature andere User mit einzubinden, die nicht ein mal einen Account bei Microsoft haben müssen ist ein großer Vorteil. So kann man fix in einer Mail dem User gut geschützte Dateien zur Verfügung stellen.

Alle anderen Punkte gehen an Mesh

Auch die Weboberfläche von Mesh kann sich sehen lassen. Würde man die von Skydrive nicht kennen, so könnte man sich hier schon sehr gut mit anfreunden. Kommt noch ein Media Plugin hinzu wäre ich auch komplett zufrieden. Speziell der PC Client und die Remotefunktionen überzeugen aber bei dem Mesh System von Microsoft.

Synchronisierung

Die Synchronisierung von Ordnern ist das Herzstück von Microsoft Mesh. So kann man bis zu 5 GB in einem Account auf beliebig viele Ordner verteilen. Ich kann also mein Backup der wichtigsten Dokumente auf den Mesh Server umleiten. Der Ordner wird Initial Synchronisiert und steht dann ganz normal lokal bereit. Ich kann nun einen weiteren PC einrichten. Nach der Einrichtung lädt dieser PC sich die Daten in einen lokalen Ordner herunter. Ist auch der PC Synchron, so gibt es einen Watcher auf dem Ordner. Packt man eine Datei rein, aktualisiert etwas oder löscht Daten heraus, so erkennt der Mesh Client dies und stößt eine Aktualisierung an. Das Symbol in der Taskleistet rotiert und hört erst wieder auf, wenn die Daten Synchron sind. Zum Glück sind auch Dateien von über 50MB möglich. Die Synchronisierung erfolgt jedoch immer am Stück. Wird der Vorgang bei Ausschalten des PC’s abgebrochen, so wird die gesamte Datei wiederholt. Dies setzt eine zügige Internet Verbindung voraus. Da der Upload allerdings selbst dort nicht so fix ist, ist selbst mit einer DSL16000 Leitung etwas Geduld gefragt. So werden hier rund 7 MB pro Minute abgeglichen. Was Synchronisiert wurde, wird sehr sauber in einem Protokoll festgehalten, was auch online eingesehen werden kann. Alle Dateien lassen sich natürlich auch über das Web in einer Vista Like Oberfläche anschauen.

Sharing mit Freunden

Über die Mailadresse kann ich weitere Leute auf meinen Folder berechtigen. Ich kann pro Ordner die Rechte einstellen (gelten für Unterordner mit). Diese Rechte können auch auf Read Only gesetzt werden, wenn ich jemandem Dokumente nur zum Lesen bereit stellen möchte. Der Ausgewählte User muss logischer Weise auch Mesh User sein und bekommt eine Infomail. In dieser Informail kann er die Einladung annehmen. Der Ordner erscheint in seinem Mesh Ornder und er kann ihn zur lokalen Sychronisierung einrichten.

Remote Unterstütung

Ich kann mir den aktuellen Bildschirm von einem PC, auf dem ich den Client mit meinem Account betreibe auch fernwarten. Dies ist eine super Sache, weil man so den PC von Unterwegs ohne Probleme bedienen kann. Ich kann es auch so einrichten, dass der PC das selbe Bild, wie die Remote Session anzeigt, was für die Remote Unterstützung sinnvoll ist. Leider kann ich keine PC’s von befreundeten Accounts per Anforderung steuern. Dies sollte man noch hinzufügen, oder habe ich den Punkt vielleicht übersehen?!

Konkurrenten und Datensicherheit

Neben Mesh sollte man sich auch noch mal Humyo.com und Konkurrenten anschauen. Diese sind mit PC Client aber meist Kostenpflichtig. Und man sollte überlegen, ob man sensible Daten hier hosten lassen kann?!

 Friday, November 14, 2008

Datensicherung und Datensharing mit Microsoft Live Mesh und weitere LIVE Services

Bisher sind die Microsoft Web Produkte nicht so der Renner gewesen, aber das scheint sich gerade massiv zu ändern.

Live Hotmail

So war Microsoft Hotmail schon seit einiger Zeit der beste Online Maildienst, der kostenlos ein Push Service für Mobile Devices anbietet. So kann man bis zu 5 GB mit Microsoft Outlook 2003 / 2007 und seinem Mobilen Windows Device Synchronisieren. Auf dem mobilen Gerät werden nur die Kopfdaten per Default heruntergeladen und auch nur die letzten 50 Mails. Auf Wunsch lassen sich auch Unterordner Synchronisieren. So bietet sich in meinen Augen an, den Posteingang, den Postausgang und einen weiteren Ordner mit wichtigen Mails, die man mobil braucht zu Synchronisieren. Probleme macht es nur, dass leider keine Termine in der Basisversion Synchronisiert werden können und dass Unterordner zum Teil Probleme bei der Synchronisierung machen können. Die Problematik mit den Terminen kann man durch die Zahlung der jährlichen Gebühr lösen, was immer noch Fair in meinen Augen ist. Die perfekte Suchfunktion von Outlook lässt das sortieren in Unterordner auch als überflüssig erscheinen. Hier werde ich auch noch die neueste Version des Connectors testen. Auch die Weboberfläche ist absolut empfehlenswert und erinnert doch stark an das Outlook Web Access. Insgesamt gibt es in meinen Augen gegen Hotmail kaum eine Konkurrenz, wenn man ein Mobiles Windows Device sein Eigen nennt. Sonst ist natürlich noch Yahoo und Freenet sehr empfehlenswert.

Live Mesh

Bis zum 5 GB kann man hier Synchronisieren. Und zwar mit jedem Windows PC, Windows Mobile Device und neuerdings sogar MAC. Man installiert eine kleine Software und schon kann man einen lokalen Ordner anlegen. Dieser Ordner wird mit dem Web Sychronisiert. Die Installation und auch die Anwendung sind wirklich einfach, wie man es von einer guten Microsoft Desktop Applikation erwartet. Auch die Anzeige, wann die Dateien sychronisiert sind, ist sehr intuitiv gelöst (rotierendes Task Bar Item). Absolutes Highlight ist jedoch, dass man die Ordner auch online im Windows Vista Stil anschauen und damit arbeiten kann. Dies hilft, wenn man mal nicht an seinem eigenen PC ist, enorm weiter. Auch ist es toll, dass man weitere Devices mit einbinden kann um einen Datenbestand auf mehreren PC’s zu nutzen oder auch als Backup. Die Funktion des Sharens von Ordnern werde ich heute noch testen und berichten. Konkurrenten gibt es in diesem Bereich so einige – so wäre humyo.com hier mein bisheriger Favorit. Auch hier können Weboberfläche und Client überzeugen. Leider ist der Preis für dieses Produkt um einiges höher (Mesh kostenlos / Humyo 40€ im Jahr).

Live Skydrive

Das Skydrive ist eine Online Festplatte. Für mich ist der Service redundant zu Live Mesh. Vorteile hat der Service bei der Weboberfläche und dem Speicher von 25 GB (5 GB bei Live Mesh). Große Nachteile hat der Service jedoch beim Client… So gibt es nur einen Uploadclient, wenn man mal sehr viel hochladen möchte. Auch kann man einen Ordner mit vielen Dateien als Zip Downloaden. Ein richtiges Synchronisieren ist leider nicht möglich. Daher wäre meine Idee Skydrive und Mesh in einem Produkt zusammenzufassen.

Live Search

Lassen wir dieses Thema doch einfach ;) Einzig und alleine der Webservice macht für eigene Applikationen wirklich Sinn. Dieser ist bei Google nicht so einfach erhältlich und auch nicht so gut in Microsoft .NET Anwendungen einzubauen. Aber die Resultate speziell im Deutschen Raum überzeugen mal so gar nicht bei Live Search.

Live Office

Dieser Service scheint mal so richtig innovativ von den Screenshots zu sein. Leider habe ich noch keine Chance gefunden den Service selbst zu nutzen. Daher kann ich hier leider nur mein Interesse bekunden und hoffen bald mal einen Einblick in dieses interessante Produkt zu bekommen.

Live Messenger

Dieser Service ist auch noch ein Urgestein bei den Live Services. Der Live Messenger ist sehr gut zu bedienen und schlägt seinen Hauptkonkurrenten ICQ um Längen. Leider lassen sich noch immer keine ICQ Kontakte einbinden. Wäre dies möglich würde ich auf den Miranda Multimessenger sofort verzichten. 70% meiner Online Kontakte nutzen nun mal ICQ und ich will einfach nicht mehrere Clients einsetzen. Toll ist auch der mobile Messenger auf den Windows Live Devices, der sehr gut funktioniert und wenig Datenverkehr verursacht.

Live Maps

Live Maps konkurriert stark mit dem Google Maps. Es hat gravierende Vorteile bei der Darstellungstiefe und Qualität in der 3D Ansicht (Vogelperspektive) und der Qualität der Routenplanung. Leider ist die Usabilty nicht mit der von Google vergleichbar. So ist das Verschieben der Karte oder der alternativen Route bei Google wesentlich intuitiver. Auch ist die Eingabe von Adresse bei Google wesentlich intelligenter als bei Microsoft. Eine mit Copy & Paste kopierte Adresse wird bei Google fast immer richtig erkannt und gefunden. Bei Live Maps muss sie einer gewissen Syntax entsprechen. So hat man bei den meisten Adressen einen Tippaufwand und weicht doch lieber sofort zu Google Maps aus…

Live  News

Die Suche von Google aggregiert gleiche Ergebnisse und fügt oft ein übersichtliches Bild hinzu. Dies macht die News Suche von Google zu einer wirklich komfortablen Sache. Die Suche von Microsoft steckt in dieser Hinsicht wohl noch sehr stark in den Kinderschuhen. Es gibt die Ergebnisse sehr unübersichtlich wie eine Suche zurück. Hoffentlich gibt es hier bald mal ein Update, was die Übersichtlichkeit der Suchergebnisse verbesser. Auch die Relevanz der gefundenen Ergebnisse könnte man überarbeiten. Sucht man nach „LBBW“ bekommt man bei Google Unternehmensinfos auf den ersten Suchtreffern – erst dann folgen Analystenmeinungen der LBBW über andere Firmen. Bei Microsoft gibt es ein butes Mischmasch von Treffern, die das Wort LBBW beinhalten.

Weitere Produkte

Es gibt noch viele weitere Services, die mich aber bisher noch nicht so stark angesprochen haben. Wer noch interessante Dienste von Live kennt, kann ja einfach mal einen Kommentar schreiben…

 Thursday, September 25, 2008

Backup, wenn das DSL mal streikt... Fonic Surf Stick

Gestern abend ist mein Internet von der KabelBW ausgefallen und nicht nur das, sondern auch das Telefon. Tja und ohne die beiden Dinge steht man schon doof da - aber man könnte ja etwas Fernseh schauen... geht auch nicht mehr. Was kann man jetzt nur noch machen? Handy nutzen und hoffen, dass der Ausfall bald vorbei ist. Das war er dann auch zum Glück! Aber was kann man machen?!

Als Backup kann man z.B. einen Fonic Data Tarif by Call nutzen... Aber dafür braucht man noch ein UMTS Modem. Hier bieten einige Handy's gleich eine Lösung an - aber dieser Tarif ist nicht zum Telefonieren und kostet pro Tag 2,50€ auch wenn man nur ein KB nutzt.

Daher ist der mit im Packet für 89€ angebotene USB Stick eine sehr gute Lösung. Ich überlege echt den zu bestellen und für Unterwegs oder einen Ausfall als Backup zu haben.

Alles weitere steht hier: Fonic

 Tuesday, September 09, 2008

Aktuelle Browser: Über Google, Maxthon, Firefox und IE

Ich surfe seit vielen Jahren mit dem Maxthon Browser. Nun kommen neue Versionen fast aller Browser auf den Markt und ich habe mal getestet, ob ein Wechsel vielleicht lohnenswert ist.

Google Chrome: Der Browser ist sehr intuitiv zu bedienen. Die Suchergebnisse in der Titelzeile gehen jedoch leider nur auf die US Suche… Sonst hat das Ding nicht viel zu bieten, auch kein Super Drag and Go. Sehr schnell ist er ja, aber die Erkenntnisse über die Sicherheit und insbesondere den Datenschutz halten mich ganz klar von der Nutzung ab.

Firefox: Um den Firefox mit dem Maxthon vergleichen zu können, muss ich etliche Plugins installieren. Ohne diese Plugins würde er nicht auch nur annähernd der Komfort des Firefox bieten. Nach der Mühsamen Suche der Plugins fällt auf: Es ist kein Firefox wie der andere! Für eine Funktion gibt es 10 Plugins, wo man rausfinden muss, welches das Beste ist. Und wenn man dann das beste gefunden hat, muss es noch mit den anderen kompatibel sein… Dazu kommt noch die schlechte Startzeit des Browsers.

IE8 Beta: Der IE ist sehr einfach mit dem IEPro Plugin zu einem Fast Maxthon zu erweitern. Dann gefällt er mir ganz gut, kommt jedoch immer noch nicht an den Firefox heran. Dann IE8, vielleicht wird das ja besser… Installation hat geklappt und los geht’s – am besten mit Hintergrundmusik von Napster. Und siehe da… Napster startet zusammen mit der Beta leider gar nicht mehr. Napsters Client ist in die Jahre gekommen – aber ich möchte Ihn nicht missen und daher kommt auch mal ein neues Microsoft Produkt bei mir nicht auf den Rechner L Der erste Eindruck für nicht Napster-User war jedoch gut…

Maxthon: Daher ist und bleibt Maxthon die absolute Nummer 1. Super einfach zu installieren und ohne Plugins schon komplett. Maxthon wird konstant weiter entwickelt und schlägt auch weiterhin alles andere, was es auf dem Markt gibt. Dank der Nutzung der IE Engine ist er auch kompatibel zu Outlook Web Access und allem anderen. Da er kostenlos und ohne Spyware daher kommt, sage ich einfach mal danke an die Entwickler vom Maxthon!

 Friday, August 15, 2008

Anmeldung lokal / RDP erlauben oder verbieten

Ich bin nun schon mehrfach gefragt worden, wie man eine Anmeldung an einem Rechner erlauben oder verbieten kann. Lösung ist es dies über eine Policy zu machen. Dies geht domänenseitig oder lokal auf dem Rechner.

Ist der PC ein Standalone Gerät oder handelt es sich um einen einzelnen Rechner in einer kleinen Domäne, so kann man die Einstellung lokal machen:

·         Leere MMC aufrufen (z.B. Ausführen mmc)

·         Dann Datei… Snap In Hinzufügen auswählen

·         Dort den Gruppenrichtlinien Objekteditor für den lokalen Computer auswählen

·         Nun den Baum wie im Snapshot durchgehen

·         Es gibt 4 Punkte von Relevanz: Terminaldienste zulassen / verweigern und Lokal zulassen / verweigern

·         Man sollte nur im Teil zulassen arbeiten um eine Doppelpflege zu vermeiden!

·         Überflüssige Gruppen sollten entfernt werden (z.B. nur Admins dürfen sich anmelden)

·         User die sich nicht anmelden sollen, sollten auf jeden Fall die Adminrechte auf dem Gerät entzogen werden.

·         Zusätzliche User, können z.B. über eine Gruppe gepflegt werden.

Ist der PC in einer Domäne, so kann man das ganze per Gruppenrichtlinie machen. Man weist die neu erstellte Gruppenrichtlinie einfach auf die PC’s zu, die andere Anmeldeberechtigungen haben sollen, als der Standard.